Deshalb - und nur deshalb! - fliegt Peter gleich nach Batzelohna. Der feine Herr Globetrotter… Neid macht sich ein wenig breit, mildert sich aber, wenn man das Wetter da unten sieht: Regen, Wind, bah. Alles zusammen. Geschieht ihm recht!
Und man sagt ja gerne “geben ist seliger denn nehmen”, was Peter gern befolgt: Er gibt. Er gibt an!
Fuck, fuck, fuck!
Da sieht man mal, was dabei raus kommt, wenn man verpennt Bahn fahren will, und dabei vergisst der DB-AG nicht vertrauen zu dürfen. Umsteigen in Dortmund steht an und meine Bahn leider noch nicht da… 5 Minuten Verspätung… Oh, da ist er ja, wunderbar… Doch nur zwei Minuten Verspätung.. und die Musik, die über meine Kopfhörer in die Ohren dringt ist wunderbar. Deckt alle Geräusche von außen ab, wie z.B. Rentnerinnen, Babys, oder Durchsagen.
Noch schnell ein checkender blick auf die Anzeigetafel: Yep, meiner. Rein in den Zug, Sitzplatz gesucht.. Keiner da. Bis ich merke: Nicht mein Zug!! Verdammt… Ein anderer, der noch mehr Verspätung hatte und das Gleis wechselte… Richtung Hamburg. Raus in Münster, neues Zwischenticket gekauft und Warten. Eine Stunde verplempert.. Naja, egal. Selber schuld. Doch dann:
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Entdeckt: Bushido’s Geldmaschine.
Köln - Karneval bei Sonnenschein und Bier. Nix da! Nichts los bei Pissregen und Kölsch. Dienstag Mittag angekommen, um noch einen Karnevalstag zumindest etwas mitzunehmen, mussten wir feststellen, dass die Stadt eher tot, als lebendig daherkommt. Nur abends wird eine Puppe verbrannt. Und das haben wir verpasst. Klasse.
Aber nach und nach. Auf dem Programm stand so einiges: Laufen, Bahnfahren, Laufen, Dom, Laufen, Treppensteigen, Laufen, Bahn, Museum, Laufen, Laufen… Der Dom-Aufstieg (knapp über 500 Stufen einer ungeräumigen Wendeltreppe, inklusive Gegenverkehr) hat sich gelohnt. Zeit totschlagen für 1 Euro (ermäßigt für Student und/oder “schwerbeschädigte”. Letzteres stand wirklich da!).

Domblick - Nach Klick groß größer…
Sehr schön auch der Kneipenbesuch am Mittwoch zur Cordoba-Revanche. In einem irischen Pub Fußball zu schauen ist eigentlich immer klasse. Hier gab es für uns eine Leinwand und drei Fernseher. Deutschland Österreich gegen Deutschland gab es auf dem kleinsten ohne Ton. Irland gegen Brasilien (wohlgemerkt irische Bar!) auf dem zweiten, ebenfalls ohne Ton. England gegen Schweiz auf Leinwand mit Ton. Und da werde ich gefragt, warum ich ein australisches Bier in einem irish pub trinke. Pff!
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Wie gestern versprochen, hier ein kurzer Abriss, über meinen ersten Mallorca-Besuch. Auf dem Flug mehr Rentner als Wolken am Himmel. Dazu gibt es auf Mallorca nur deutsche Menschen. Die erste Person, die mich auf deutsch nicht wirklich verstanden hat, war beim Check-In auf dem Palma-Flughafen für den Rückflug eine Mitarbeiterin von Air-Berlin.
Der Bierkönig ist voll mit besagten Deutschrentnern und schlechter Volksmusik. Dafür angenehme Happy-Hour-Phasen über die gesamte Insel verteilt. Erste Paella - ganz okay. Erster W-Lan Versuch im Hotel - fehlgeschlagen. Erster Karneval auf mallorcinisch - fand auf unserem Parkplatz statt. Bedeutet: Warten auf das Ende plus sprachwissenschaftlich interessantes Knöllchen. Der Aufklärungsversuch mittels Einbezug des netten Hotelrezeptionars belief sich darauf, dass dieser meinte “Ach egal, einfach sagen, ein Kind hätte den Zettel geklaut”.
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Buenos noches. Puh. Schuhe noch an, Rucksack noch unausgepackt. Gerade businesskasper-like vom Flughafen gekommen. 2,5 Tage Palma de Mallorca liegen hinter mir. Leider ohne W-Lan im Hotel, daher erst jetzt ein Lebenszeichen. Ausführliches gibt es morgen…
Freut euch auf Senioren, Bierkönig, Schweinebeine und den skurilsten Mini-Spanier der Welt.
Heute morgen haben Peter und ich für eine weltweite Befragung unseres Instituts in Kooperation mit der Universität Amsterdam in der Welt herumtelefonier, um EU-Delegationen dazu zu bewegen, unseren online-Fragebogen an internationale Journalisten weiter zu geben.
Ich habe also unter anderem angerufen in Nepal, Sri Lanka, Indonesien, Taiwan, Pakistan, Laos, Kambodscha, Burnei Darussalam. Peter dazu in Japan, China, Korea, Indien, Butan und der Mongolei.
Skuril war unter anderem Sri Lanka, wo zunächst eine Bandansage mit Durchwahlen kam. Ich ließ mich dennoch zur Operator-Stelle durchstellen, und denke, es kommt eine erneute Ansage. Aber auf einmal stockt das vermeintliche Band und fragt lauter werdend “Hello??”. Die “Band-Frau” war also in Personalunion mit der Hauptanlaufstelle. Wie verwirrend.
Aber das dürfte nun eine schöne teure Telefonrechnung werden. Normalerweise werden es immer so 46 Euro für uns beide. Was glaubt ihr, wieviel es nun wird. Wer am dichtesten schätzt, erhält eins der aufgelisteten Länder nach Wahl geschenkt!
Schon eine komische Sache. Der Zug am Freitag Morgen war wohl der pünklichste und schnellste und beste und allertollste DB-Zug, mit dem ich je gefahren bin. Und mein Anschlusszug in Dortmund, der gar nicht der Deutschen Bahn, sondern der Prignitzer Eisenbahn angehört, der baut natürlich Scheiße. Schön in Lünen den Wagen geteilt, alle Menschen zusammengedrängt, und 10 Minuten die Fahrt verzögert. Grml.
Aber eins muss ich ja sagen: Verspätungen, Zugausfälle, fehlender Service. Alles okay. Aber am Hbf Hannover einfach die Rolltreppe zum Bahnsteik zu sperren - Das geht zu weit!
Oste-was? Osterode. Die Weltstadt am Harz. Dort war dieses Wochenende die Ersti-Fahrt, und am gestrigen Abend die große Sause. Und fünf tapfere höhere Semesterer haben den Weg auf sich genommen, gegen Abend, um dann mit dem ersten (!) Zug am nächsten Morgen wieder zurück zu fahren. Das bedeutete 7:46 Uhr, Ankunft in Hannover gegen halb 10.
Und warum macht mich das krank? Glaube, das war eher die nächtliche Kälte, kombiniert mit Regen. Hoffe ja noch, dass meine aktuelllen körperlichen Schäden von katerlicher Natur sind, und ich morgen wieder fit bin… Aber war insgesamt ganz lustig, wenn auch anstrengend. Sehr skuril: Von 5 bis 7 wollten Peter und ich im Foyer auf Couchen Sofas schlafen, und entdeckten dort ein junges Mädel, das einfach keine Lust hatte, zu schlafen, und den Namen Janise (”Dschanies”) hatte, bzw. wohl immer noch hat.
Kleiner Tipp: Wenn um halb 2 nachts das Bier alle ist (gutes Krombacher), nicht an der Tanke das billigste Kopfschmerzwasser wählen. Aua.