Kleines perfides Experiment von Harcos Labs. Die haben einen Gehirnwellenmesser mit einer Elektroschockeinheit verbunden, dass es bei zu hohen Gehirnaktivitäten eine kleine zitternde Bestrafung gibt. Aufbauanleitung inklusive.
Wired hat einen kurzen aber nicht weniger interessanten Clip veröffentlicht, in dem ein bisschen hinter die Burton’sche Filmmagie voller Blue-, Greenwalls, Motion-Cap und Animation. Nach dem Sprung gibts dann noch einen eher weniger seriösen Mashup des eigentlichen Alice-Trailers und der Medienfigur Lady Gaga.
Gestern war ich auf DER Elektronikmesse der Welt. Zumindest wenn es nach der Meinung der Elektronikmesse CeBit geht. Mittlerweile ist das nicht mehr wirklich der Fall. Die Hallen sind leer, die großen Namen bleiben aus oder backen kleinere Standbrötchen. Dennoch war der Besuch insgesamt recht unterhaltsam. Das lag vornehmlich an 3D, Bier und kuriosen Happenings.
So zum Beispiel bei einem der vielen aufgezwungenen Zuschauerinteraktionen. Eine mit Kopfmikro bewaffnete Frau beendet einen kleinen nicht allzu berauschenden Vortrag mit den Worten “und das hat einen Applaus verdient”. Doch eben jener bleibt aus. Ihr Rettungsversuch “Und den geben wir jetzt auch!” gipfelt in drei unmotiviert klatschenden Leuten, von denen zwei vom gleichen Stand zu sein scheinen. Der Unterhaltungshöhepunkt ihrer Session sorgte jedoch mit der eindrucksvollen Ansage von 43 Tastaturen: “Sind hier Gamer? Welche Tasten auf der Tastatur sind für Gamer wohl die wichtigsten?” – “Feuertaste!” Genau. Feuer, Springen und Laufen!
Mit dem kostenlosen Programm IOGraph kann man seine Mausbewegungen am Computer tracken lassen woraus mehr oder weniger kunstvolle Pfadbilder entstehen. Oben etwa 34 Minuten Photoshop- und Blogarbeit.
Gestern hatte ich für einen kurzen aber impulsiven Zeitraum die Befürchtung einsam und verloren zu sterben. Der Grund dafür war der Verlust nahezu sämtlicher überlebenswichtiger Mechanismen.
Phase 1 – Teh Internetz: Peter hat sein altes Zimmer gestrichen und ist dabei wohl irgendwie an ein Kabel des unter Planen versteckten Routers gelangt. Irgendwie doof für mich, der gerade einen Blog im Netz aufgesetzt hat und etwa minütlich CSS und PHP-Dateien updaten wollte Um den gestressten Peter nicht noch mehr zu stressen, dachte ich mir eine Pause einzulegen. Habe ja noch mein iPhone um Mails etc. zu checken…
Phase 2 – das iPhone: Einen Klobesuch und ein paar Minuten später merke ich, dass mein iPhone nicht mehr angehen will. Absoluter Überschreck. Was tun? Googeln! Nein, geht ja nicht. Verdammt… Egal, ich gebe Peter noch eine Stunde Ruhe und zocke erst einmal etwas Heavy Rain…
Phase 3 – PSN: Ich hatte morgens noch von einem Freund die Info bekommen, dass was mit dem Playstation Network nicht in Ordnung sein soll. Aber wen interessierts, will ich doch nur offline spielen. Aber dann erschein Fehlercode XYZ auf dem Screen: “Trophyabgleich nicht möglich, Spiel geht aus” oder ähnlich. Fuck. FUCK, FUCK, Oberfuck!
Phase 4 – Die Resignation: Alleine. Niemand kann mich kontaktieren. In meinem Zimmer sind nur noch die Oldie-Medien Fernseher und Computer nutzbar. Festnetztelefon, Internet, Handy und Playstation verweigern ihren so wichtigen Dienst. Das kommt einem vierfachen Organversagen gleich…
Phase 5 – Peter nerven: Kabel wieder drin, Internet geht wieder. Eine Google-Suche später auch das iPhone und noch eine Suche später werde ich von Sony auf morgen (=heute) versöhnt, wo angeblich alles wieder gehen soll. Und siehe da: Die PS3 tut wieder ihren gottverdammten Dienst an die Menschheit! Und das Skurrilste daran: Der Fehler kam anscheinend, weil die alten Konsolen dachten, 2010 wäre ein Schaltjahr! Sachen gibt’s. Wie zum Beispiel ein stressloserer Start in den März. Angeblich.
Für nur 18$ kann man auf einer lächelnden Diskette nostalgisch träumen. An alle Kinder da draußen: Das waren ganz früher unsere “DVDs”, die bis zu 1,4 MB speichern konnten. Yeeha!
Ouroborus ist eine Installation aus 2004 von Karl Lautman, die einen Kreis Dominosteine umwerfen lässt, um sie dann selbständig wieder zu errichen, um sie umfallen zu lassen, um sie dann selbständig wieder zu errichen, um sie umfallen zu lassen, um sie dann selbständig wieder zu errichen, um sie umfallen zu lassen, um sie dann selbständig wieder zu errichen, um sie umfallen zu lassen, um sie dann…
Leider geht das Ganze aber nur fünf Mal automatisch hintereinander. Viel charmanter wäre es, wenn man selbst per Hand die Reihe umfallen ließe… Aber vielleicht kommt ja ein Update.
Wolfgang Keyboard Bench ist eine Sitzgelegenheit designed von Nolan Herbut basierend auf 2.000 Keyboard-Tasten. Die sind allesamt drückbar und machen den gewohnten “klick”-Sound. Muss strange sein sich da draufzusetzen… Aber nerdig cool!
Yep, richtig gelesen. Endlich hat die Menschheit auch die letze wissenschaftliche Hürde genommen und ich kann im Dunkeln problemlos kacken. Yippieh! Gibts für rund 6 Euro in UK, mit den Anwendungsinformationen “•Suitable for anyone old enough to be using loo roll!”.
Erika Iris Simmons macht Kunstwerke aus alten Tapes. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass wir schonmal was davon hier hatten, aber hey – das ist so awesome, das darf zwei Mal!