
Was seht ihr hier? Richtig, einen Schlagzeuger bei der Arbeit. Genauer gesagt die Bewegungen seiner Sticks. Der polnische Künstler Odaibe hat diese dreidimensional getrackt und zeigt uns in Portrait of the Ghost Drummer welche Wege ein Drummer während eines Stückes geht. Für mich ist das dargebotene Stück Musik dann doch etwas zu lahm, da hätte man ruhig noch eine (vielleicht auch bekannte?) Schüppe drauf legen dürfen. Aber die Idee ist klasse!
“The drum sticks are the extensions of drummer’s hands like a brush is an extension of the painter’s hand. Motion-captured movements become a visual map over a time revealing fragile rhythm structures and invisible notations behind energetic instrumental solo.”


Bei der Fête des Lumiere 2011 in Lyon wurde ein interaktives Pinball-Game aufgestellt, bei der die Spieler überdimensionale Klappen gesteuert haben, die auf ein Gebäude projeziert waren. Genau, wie das Spielfeld selbst, denn die Ornamente der Fassade haben die Spielelemente dargestellt. Klasse!


Die Street Artists 3D Joe & Max haben in London ein 1.160m² großes 3D-Bild auf den Boden gezaubert. Die Schlucht bildet das größte und längste 3D-Bodenbild der Welt und wurde passender Weise von Reebok gesponsort. Denn Ausdauer brauchten die sicherlich in Mengen.
Nach dem Sprung ein Video zu dem Rekordbild und einige andere eindrucksvolle Werke der beiden.


Die in New York lebende Japanerin Ayaka Ito zeigt uns in seiner Serie Scribbled Line People sehr kuriose Bilder von Menschen, die aussehen, als seien sie einmal durch den Papierschredder gelaufen. Mit Hilfe von Designer Randy Church hat sie die Grafiken programmiert, so dass die Personen qausi aus lauter Papierfäden bestehen. Absolut einzigartige Bilder!
“By shooting each environment with and without the model, I would mask the model from the background. Then using my Flash drawing app I’d create 3D splines which were then imported into Cinema 4D. We used HDRI sphere lighting shot on location, as well as skin and cloth materials used in texturing.”


Wir alle kennen das manchmal: Diesen schier endlos erscheinenden Kreislauf stupider Arbeitsabläufe. Und irgendwie erscheint alles so sinnlos. Der gesamte Arbeitstag ist durchgetaktet, man verhält sich streng der Norm, wird ein grauer Würfelhaufen im Anzug. So auch in der Abschlussarbeit von Or Bar-El an der Bezalel Academy of Arts & Design. Doch in seinem Kurzfilm BEAT geschieht plötzlich etwas Seltsames. Und plötzlich sind 7 Minuten rum. 7 Minuten stupide Arbeit. Klasse!

Die Arbeiten des japanischen Künstlers Yuki Matsueda sind so seltsam wie sie großartig sind. Aus ursprünglich eher platten Motiven schafft er kreative 3D-Bilder, die förmlich aus ihrer schützenden Glashülle brechen wollen. Leider viel zu wenige Motive, aber die Idee ist klasse.


Der Kolumbianer Yosman Botero erschafft einzigartige dreidimensionale Malereiskulpturen. Dabei bemalt er etliche Glasplatten, die hintereinander gelegt einen 3D-Eindruck vermitteln. Sehr interessante Technik, die ich gerne mal in Realität sehen würde.


Beim Flash-/3D-Game Accelerator ist der Name Programm. Das Spiel ist an sich relativ simpel: Einfach mit der Maus die Kamera steuern und möglichst nirgends dran kommen. Wäre da doch bloß nicht diese Beschleunigung, die konstant zunimmt. Perfekter Office-Battle für Zwischenduch.