
Ganz im Sinne von Inception bietet uns der Brite Simon Gardiner in seinen teils zusammen gebastelten Fotografien architektonische Skurrilitäten. Seine Serie Upside Down spielt mit Spiegeleffekten und Perspektiv-Gemansche. Von ihm stammt übrigens auch die grandiose Skyflake, die ich auch schon in einer Bilderparade hatte.


Die Fotografien des Hamburgers Kai Ziehl sind extrem Strukturorientiert. Und doch bieten sich uns stets menschliche Ankerpunkte in den durch Architektur geprägten Bildausschnitten. Die fehlende Farbe unterstreicht den tendenziell kühlen und kompakten Charme der Bilder.


In Serien wie Majestics und Deserted City zeigt uns der freischaffende dänische Fotograf Kim Høltermand jede Menge gelungener Architektur- und Landschaftsaufnahmen. Und noch mehr Nebel. Sehr schöne perspektivische Arbeiten, die jede Menge Kühle und Ruhe ausstrahlen und teilweise tatsächlich majestetisch daher kommen.


Die Architektengruppe RO & AD hat in den Niederlanden eine Brücke designed, die in bester Moses-Manier das Wasser teilt. Die Moses Bridge besteht aus einem High Tech Accoya-Holz und zerteilt den Fluss förmlich in zwei Teile. Großartiges Design, das nicht umsonst bereits prämiert worden ist.


Der Londoner Fotograf Jonathan Smith zeigt uns seine Heimatstadt in seiner Reihe Urban Perspectives sehr gelungener Fotografien und legt den Fokus auf klare Konturen, Architektonie und Struktur. Vor allem das Spiel mit Perspektiven und Spiegelungen hat der Herr ganz gut drauf. Auf einem ist sogar Batman drauf. Irgendwie. Ein bisschen.


Als Wahrzeichen einer Stadt wird man auch häufig abgelichtet. Sei es von Touristen als Beweis des Daseins oder aber um den Zuschauern eines Films sofort die imposante Größe einer Weltmetropole zu demonstrieren (und zu zeigen, wo gerade gefilmt wird). Das war natürlich auch beim World Trade Center bis zum tragischen Unglück 2001 der Fall.
Dan Meth hat sich den beiden prominentesten Film-Zwillingen angenommen und viele der unzähligen Filmauftritte zusammen geschnitten. Fast pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum der Tragödie.
“From 1969 to 2001, the Twin Towers made countless cameos in Hollywood films. Sometimes featured prominently in the foreground, sometimes lurking in the distance. This montage celebrates the towers’ all-too-short film career with songs that capture the passing decades. Man, I miss them.”


Sehr gelungene städtische Fotografie des Berliners Thomas Birke, der gekonnt Architektur mit atmosphörischer Belichtung belebt.


Der ukrainische Fotograf Bogdan Seredyak hat mich per Mail auf sein flickr-Profil aufmerksam gemacht, mit der Bitte, dass einige seiner Bilder vielleicht auch hier platziert werden könnten. Da einige seiner Bilder wirklich gelungen sind: Nichts einfacher als das! Jedenfalls sehr unterschiedliche Motive, von Portrait bis Architektur.
