
Schöne kleine Doku-Einblicke von Jean-Luc Godard, der 1968 die Rolling Stones im Studio gefilmt hat.
“The recording of “Sympathy for the Devil” began at London’s Olympic Sound Studios on 4 June 1968 and continued into the next day; overdubs were done on 8, 9 and 10 June. Real History Here.”


Langeweile? Irrsinn? Künstler Gary Schott erstellt kleine, eher unsinnige Maschinen aus Metall, wie bspw. den Eskimo-Kuss-Apparat oder einen Kuss-Verbinder/-Trenner, oder was auch immer man nicht braucht. Mark und Angela Walley zeigen uns in der kurzen Dokumentation Wonder Object, wie Schott zu den Ideen kommt, und die einzelnen Projekte umsetzt. Sehr interessant und wunderbar skurril.


Leider viel zu kurze Mini-Doku über das Phänomen Steampunk und die Geschichte dahinter. Wer also schon immer mal wissen wollte, was genau sich hinter dem Begriff versteckt, der häufig bei René und anderen in den Headlines schlummert, soll sich mal die 5 Minuten Zeit nehmen. Umgesetzt ist das Ganze von PBS Arts.
Ich persönlich mag diese alte, vikterianische Metallkunst und die Ästhetik drumherum sehr.
“Steampunk art evokes an alternate reality where steam is the primary source of power.”


Das norwegische Kreuzfahrtshiff Hurtigruten wurde auf ihrer 2.600 km langen Reise von Bergen nach Kirkenes mit einer Kamera begleitet. Ein norwegischer Sender hat die gesamten 134 Stunden der Reise vom 16. bis 22. Juni 2011 live gesendet, was als längste Dokumentation ins Guinessbuch der Rekorde eingegangen ist. Keine Bange, für uns Kurzseher wurde das Ganze in schlanke 5 Minuten gezeitrafft. Schöne Aufnahmen sind dennoch zu sehen.


Cinematze hat eine feine Skate-Doku gefunden. The Get By: Making it on the Streets of NYC ist eigentlich “nur” ein kleines Promo-Video für die neue Serie How To Make It In America. 18 Minuten sehr interessanter Gespräche und Statements von New Yorker Skatern und vor allem sehr gelungene Aufnahmen.


Der dritte Teil der sehr gelungenen Reihe Everything Is A Remix hört auf den Titel The Elements of Creativity. Kirby Ferguson erklärt uns darin, wie Kreativität sich entfaltet und Innovationen entstehen.
(Zuvor hier: Everything Is A Remix: Kill Bill)


Indie Game – The Movie erzählt die Geschichte der Macher der Independent-Videospiele Super Meat Boy, Fez und Braid. Die vier Jungentwickler werden in der Doku vom Weg der eigentlichen Spielidee bis zur Veröffentlichung begleitet. Dürfte sehr interessant werden, zumal die Spiele sehr gelungen sind.
Den Film selbst kann man übrigens bei Kickstarter mit einer Spende belohnen, die direkt in die Produktion fließt.


Jeff Berwick gibt uns etwas ganz Besonderes und zwar den einzigen Blick, den er noch zu tun im Stand ist: Einen Einblick in sein Leben. Genauer gesagt nimmt uns der Kanadier, der seit seinem 13. Lebensjahr blind ist, mit durch einen ganz normalen Tag. Sehr interessante Einblicke, die einen ein solches Leben durchaus besser nachvollziehen lassen.
