
Schönes kleines Spielchen für Zwischendurch, das vor allem den Photoshop-Geschädigten gefallen dürfte. Color beschreibt sich selbst als “a color matching game”. Ziel des Spieles ist es, den vorgegebenen Farbton so genau wie möglich mittels der Farbpallette zu treffen. Anfangs noch recht leicht wird das System immer schwerer und lässt erahnen, wie toll die Erfindung der digitalen Pimpette ist.
(Danke, Konstantin via Mail!)

Die Musikvideo- und Stopmotion-Spezis von OK Go haben in der amerikanischen Ausgabe der Sesamstraße einen kleinen aber feinen Clip erstellt, in dem sie uns die Grundfarbenlehre etas näher bringen. Dazu gibt es auch das OK Go Color Spiel. Das ist tendenziell ziemlich schrecklich, am besten nur im Alter von 1-3 Jahren spielen. Oder betrunken…


In seiner Reihe Abstract Colors bietet uns der Turiner Kreative Alessandro Pautasso (aka Kaneda) eine Mischung aus Fotografie und Illustration. Mit knallbunten Vektoren verabstraktet er Portraitfotografien bekannter Alt-Stars und lässt so ganz neue Motive entstehen. Bunte Motive.


Der chinesische Künstler Cai Guo-Quiang hat beim Arab Museum of Modern Art in Doha in der Wüste von Katar ein besonderes Farb- und Wolkenspiel an den Himmel gezaubert: Ein Tageslicht-Feuerwerk. Wirkt einiges bombastischer (um nicht zu sagen Michael Bay-ischer), als die galanten Nachtschwestern, aber nicht weniger spektakulär. Okay, vielleicht ein bisschen, dafür ist es aber skurriler. Nicht umsonst nennt er es liebewoll explosion event…
“Each set of explosions was calculated to paint a different picture. One series of explosions created black smoke clouds that looked like “drops of ink splattered across the sky.”


In der Reihe Aqueous Fluoreau zeigt Fotograf Mark Mawson interessante Aufnahmen vermeintlich farbintensiver Rauchspiele. Sind aber gar keine, sondern wie der Name erahnen lässt, handelt es sich um farbintensive Tintenspiele unter Wasser.

Stillleben sind ja immer so eine Sache. Die Obstschale gibt es bereits seit Jahrhunderten, da muss etwas Neues her. Athena Melton bringt etwas Neues, indem sie ihre Stillleben nach Farben sortiert. Heraus kommt die kunterbunte Fotoserie Monochrome.
Btw: Stillleben sieht als Wort komisch aus. Zu viele “l”… Daher nenne ich es ab sofort: Ansammlung sich nicht bewegender Gegenstände. So.


Der russische Fernsehsender 7TV hat ein neues Markendesign verpasst bekommen, in Zuge dessen diese feinen (bewegten) Werbemotive zustande gekommen sind. Die Gegenstände wurden ähnlich wie beim Cover zu Jay-Z’s Blueprint III perspektivisch und puzzlerisch angemalt, so dass sie in der finalen Position eine orangene 7 ergeben. Der Rest ist Magie Stopmotion. Umgesetzt wurde das Ganze vom Schweizer Greg Barth.


Schönes Lied und vor allem schön einfaches und einfach schönes Video, in dem sich die Singer Songwriterin mit jeder Menge Farbe besprühen, -streichen und -werfen lässt. *SPLASH*
