Der Nicht-Kunden-Dienst von Sky
Ein Jahr lang war ich Kunde von Premiere. Der Kundendienst war okay, da nicht vorhanden, aber auch relativ problemlos. Dann wird Premiere also Sky und auf einmal ist die Hölle los! Zuvor zahlte ich für das Bundesliga-Packet 20 Euro/Monat. Erst ein Schreiben, dass Premiere bald Sky heißt, sich für mein Abo aber nichts ändert. Vier Tage später das Schreiben, dass Premiere jetzt Sky heißt und mein Vertrag ausläuft. Der Preis für die Bundesliga ist nun hochgegangen auf 33 Euro/Monat. Knapp 61 Prozent Erhöhung – das mache ich nicht mit und lasse meinen Vertrag zum 31.08. auslaufen.
Doch dann beginnt der erbitterte Kampf eines rote Zahlen schreibenden Großunternehmen um einen (von vielen) verlorenen Kunden. Zunächst ein Telefonat, bei dem ich klar mache, dass es mir schlichtweg zu teuer ist, dafür, dass ich nicht mehr bekomme:
“Aber Sie bekommen doch weitere Sender im Basispacket dazu, wie z.B. Sat.1 Comedy, …”“Die hätte ich vorher auch schon haben können, aber habe bewusst drauf verzichtet.”
“Aber vielleicht interessieren sich ja andere Leute in Ihrem Haushalt dafür?”
“Die hätten sich auch vorher bereits dafür interessieren können…”
“Aber.. es ist auch alles ohne Werbung!”
“Ist das Ihr Ernst? Das war es doch vorher auch!”
Versuch Nummer 1 also abgewehrt. Danach erfolgt ein zweiter Anruf, einige Tage später. “Schade, dass Sie nicht mehr Kunde sind, wir möchten Ihnen ein Angebot machen: Die ersten 6 Monate zahlen Sie 10 Euro weniger!”. Ich winke ab. Drei Tage später erhalte ich einen Brief mit genau dem selben Angebot. Wie bei jedem grundsoliden Großunternehmen scheint es demnach keine interne Kommunikation zu geben. Im Brief steht etwas von 60 Euro Ersparnis (6×10). Ich schreibe eine etwas hitzige E-Mail mit einem Gegenvorschlag:

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