
Videomontage über die Werke von Graffiti-Artist MadC.
“Some days she went up and down the ladder more than 500 times, painted more than 4 months every day at least 10 hours. MadC used 1489 Molotow Premium cans; 158 different colours; 600+ caps; 3 different kind of caps, 100 liters primer; 140 liters exterior paint; painted at temperatures from +2C° to +38C° in sunshine, rain, storm, day and night; painted her biggest and smallest piece so far and overall painted her name far more than 100 times on this wall.”


Feiner Kurzfilm von Corridor Digital in dem ein kurioser Kampf zwischen einem Street Artist und Street Art inmitten von Street Art entsteht. Oder, wie sie es beschreiben: “After the death of his twin brother via freak paint accident, Niko has to destroy all art. Etc, etc.”
[btw: Aktuell kämpfe ich mit Problemen bei den Tags und Kategorien, die aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren momentan...]


Dann sähe es wohl so aus. Zumindest, wenn es nach LEPOS aka. Diego Bergia geht. Der Street Artist und Designer hat einen fikitiven 32-BIT-Sidescroller entworfen, der uns in die 90er zurücksetzt und mitnimmt auf der Jagd nach dem perfekten Graffiti-Spot. Leider nicht spielbar, aber dafür umso schöner umgesetzt.
O-Ton Bergia: “I’m making video art until I figure out how to make it a real game…” Na dann, hau rein, Junge!


Der Mannheimer Filmemacher Mikis Fontagnier hat mir eines seiner jüngeren Werke zugeschickt. Finde ich gar nicht schlecht, also lasse ich euch mal dran teilhaben: Vom 23. bis 25. September haben 46(!) internationale Grafitti-Artists die Sickinger Schule in Mannheim vollständig in Farbe getaucht. Leider blieb das Gesamtkunstwerk nur kurz bestehen, da das Gebäude daraufhin abgerissen wurde. Sehr schade!
Anfang nächsten Jahres wird die Schule abgerissen. Aber als kleine Erinnerung gibt es mit Get it Together 2011 die passende Zusammenfassung. Fängt die Atmosphäre gut ein, hätte am Ende aber weitaus mehr (und ruhiger) das Ergebnis zeigen müssen. Und weniger Sonnenblendfarbfilter, Mikis! ;)
Einige Unbewegtbilder gibt es auch noch. Und die Location selbst kann Dienstags und Donnerstags von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr begangen werden. Also, hin da, bevor nichts mehr steht!


Sehr gelungenes Piece von Street Artist Rogue One, der für die Modifier-Single Shady Lane eine 30er Jahre Gangster-Szenerie an die Wand bringt.


Sehr stylische Graffitis und Street Art vom Spanier Kenor. Der mag vor allem klare, geometrische Formen und grelle Farben. Und sich nackend darunter zu legen.


Die Graffiti-Artists Wisk, Ser, Chubbs und Prime haben im Museum of Contemporary Art in Los Angeles eine Wand zur Verfügung gestellt bekommen. Mehr braucht es nicht, um die vier glücklich zu machen und zwei Minuten feinstes Timelapse-Tagging zu sehen zu bekommen.


Hinter Picturae 2.0 steckt eine Art digitales Graffiti von Taprik aus Rennes. Hier sehen wir den chinesischen Artist Keflione beim “bemalen” der (Lein)Wand. Dabei fungiert eine besondere Sprühdose als digitaler Signalgeber, der sprüht, malt und die Maus ersetzt. Heraus kommen unendliche Möglichkeiten, die aber sicherlich richtige Sprayer eher müde lächeln lassen. Für Spielereien zwischendurch oder die digitale Kunstbemalung von Wänden für eine Veranstaltung, sicherlich großartig einzusetzen.
