Vor einiger Zeit hatte ich bereits A Brief History of Title Design hier, in dem uns Ian Albinson einige der wegweisendsten Vorspänne der Filmgeschichte gezeigt hat. Jurjen Versteeg geht einen etwas anderen Weg: In A History Of The Title Sequence zeigt er uns anhand einer einzelnen stilkonstanten Szene, welche Titelkünstler im Laufe der Zeit ihre Spuren weit über den Vorpann hinaus hinterlassen haben. Mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt.
Grandiose Idee von IBM, die so sehr schön demonstrieren, welchen Einfluss sie auf die gesellschaftliche Entwicklung und welche Historie sie haben. Im IBM Centennial Film: 100 X 100 – A century of achievements that have changed the world geben 100 Personen zu Protokoll, was IBM jeweils in ihrem Geburtsjahr erreicht hat. Sei es technisch, wirtschaftlich oder sozial. Von 1911 bis heute. Wahnsinn.
Das BFI National Archive hat vor kurzem die stark beschädigte 107(!) Jahre alte erste Verfilmung von Lewis Carroll’s Geschichte “Alice In Wonderland” restauriert. Immerhin 8 der 12 Minuten konnten bislang gerettet werden und zeigen somit den für damalige Verhältnisse längsten englischen Film. Ob Burton und Depp wohl an diese Wahnsinnsleistung heran kommen werden mit dem am Donnerstag anlaufenden Blockbuster bleibt abzuwarten.
“Made just 37 years after Lewis Carroll wrote his novel and eight years after the birth of cinema, the adaptation was directed by Cecil Hepworth and Percy Stow, and was based on Sir John Tenniel’s original illustrations. In an act that was to echo more than 100 years later, Hepworth cast his wife as the Red Queen, and he himself appears as the Frog Footman. Even the Cheshire cat is played by a family pet.”
Google hat wohl eines der besten Bildarchive der Gegenwart und nahen Vergangenheit digitalisiert. Millionen von Bildern des LIFE-Magazines wurden eingescannt und online gestellt. Wirklich klasse! So sind uns Bilder von den 1750ern bis heute für uns kostenlos parat und dazu sogar in meist hoher Auflösung. Wer nicht über die Sammelseite gehen will, kann auch einfach bei der normalen Google-Bildersuche den Tag “source:life” hinten anstellen, um im besagten Archiv zu suchen. Bei gefundenen Bildern wird zudem immer Fotograf, Ort, Jahreszahl und eine kurze Beschreibung genannt.
Danke. Denn so werden Perlen gefunden, wie der Abstoß vom Briten Bert Williams vom April 1951.
Usually everyone around here makes me feel like Hitler, but today I feel like… Hitler in Germany. — Liz Lemon, 30 rock
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