Dieser verdammte Stift! Die letzten Tropfen Tinte haben sich im hinterletzten Kämmerchen versteckt und ständig muss man ihn schütteln, damit überhaupt noch was zu Papier geht. Und das gerade, wo man doch den gewinnbringenden Lottoschein ausfüllen, den Plattenvertrag unterschreiben oder beim Tic Tac Toe zum siegbringenden X ansetzen will.
Aber nicht mit Matthias Wandel! Der lässt sich was Pfiffiges einfallen und triumphiert so über die stupide Technik eines Stiftes. Hihi.
Die kanadische Agentur Rethink hat diese wunderbaren Werbespot entwickelt, der Ratschläge für Kreativität und Originalität gibt und dabei mit bestem Beispiel und eindrucksvoller Papieranimation voran geht. Nice!
Die bekannten Cartoon-Figuren mir echten Erdnüssen dargestellt. Murray Mullet hat diese grandiose Idee gehabt und bei Threadless eingeschickt, so dass schon bald ein T-Shirt draus werden dürfte.
Eine sehr gelungene Umsetzung der ziemlich aufwendigen Idee, Stopmotion durch das Umblättern von Papier zu gestalten. Okay, das gibt es im Grunde genommen schon seit dem Daumenkino. Aber hier wird es doch etwas stylischer fabriziert.
Die Werbeagentur Serviceplan hat diesen pfiggigen Kalender erstellt, der auf 365 Tagen für 2010 eine Zwiebel zeigt, die von Tag zu Tag weiter durchschritten wird. Crazy.
Kartenhäuser sind für Anfänger! George W. Hart zeigt uns, wie man in der Kneipe mal so richtig angeben kann. Er bastelt aus einfachen Spielkarten mit ein paar gekonnten Einschnitten visuell eindrucksvolle Kugeln. Netterweise beschreibt er das auch alles in einer Anleitung.
Coole Sache: Perpetual Kid bietet erneut einen Luftblasenkalender für das kommende Jahr an. 365 Plopps, die einem den Morgen erhellen können. Kostenpunkt: 20 Dollar für Luft.
Ja, ich weiß, neuerdings wird Portemonnaie eben nicht mehr Portemonnaie geschrieben, ich finde die neue Schreibe von Portemonnaie allerdings absolut hässlich und doof ähnlich wie bei Graphiker oder Delphin oder Westfalenstadtion. Jetzt aber zum Eigentlichen:
Wu Kun-chia, Wang Shih-ju, Chen Ming-daw & Liou Chang-ho haben das Konzept Flexio entwickelt, eine Art Solarradio, welche zwar nur einen vorprogrammierten Sender empfängt, aber dennoch awesome ist. Denn man legt es auf den Tisch und auf einer Seite sorgen Solarplättchen für die nötige Energie, aus der anderen Seite tritt aus einer Lautsprechermembran der Sound. Will man kein Einheitsbreiradio mehr, steckt man es einfach dahin, wo die Sonne nicht scheint. Oder ins Portemonnaie.
Das bekannte schwedische Möbelhaus hat eigentlich durchgängig gute Werbung, Respekt (“Vielleicht sollten wir der Greta ein Pony schenken!”). Hier erneut ein Beispiel, dieses Mal eine Printkampagne zum Lieferdienst nach Hause. Super!
Ein Design-Kollektiv aus Buenos Aires mit dem Namen Cinco hat dieses farbenfrohe Video erstellt, bei dem blaue Hände Gegenstände umherreichen und so eine Geschichte erzählen. Alles zum Lied ‘Thick Mugs’ von vertical montanas.