
Hö? Genau! Die Installation The Whole World von Chris Sauter ist etwas ganz Besonderes. Der texanische Künstler hat eine Wand der Fort Worth Contemporary Arts Gallery mit jeder Menge Löchern versehen. Aus den Verschnitten hat er dann ein Mikroskop und ein Teleskop gebildet. Letzteres ist auf die löchrige Wand gerichtet, die nunmehr eine Art Sternenhimmel darstellt. Klasse Idee!


Oder auch Car + Art = Cart.
So einfach ist das. Man nehme ein Auto, klatsche es so an eine Stange, dass es nicht mehr herunter fällt, und fertig ist das Kunstwerk. Irgendwie haben uns damals im Kunstunterricht die Mittel dazu gefehlt. Wäre eine interessante Projektwoche geworden. Diese Umsetzungen sind von Dirk Skreber aus Düsseldorf.


Die Kunstwerke von Myeongbeom Kim aus Südkorea sind ähnlich skurril und wirr wie (für uns zumindest) sein Name.

Der Berliner Künstler Clemens Behr erstellt dynamische Skulpturlandschaften, von denen einige auf den ersten Blick ausschauen, als kämen sie aus dem Computer. Würde ich sehr gerne mal in echt sehen…


Seit über 10 Jahren erstellt Künstler David DiMichele kleinere und größere 3D-Installationen in seinem Studio. In seiner Reihe Pseudo Documentation verbindet er diese mit Fotografien und lässt sie so Hallenfüllend erscheinend.


Der australische Künstler Nike Savvas hat einen Raum mit tausenden von Flummibällen ausgestattet. Das Ganze nennt er Full of Love and Full of Wonder und repräsentiert die Atome dieser Welt, die selbige ausmachen. Ach würden die doch alle per Knopfdruck runterfallen… Und per weiterem Knopfdruck neu aufstellen.

Stefan Sagmeister hat 2008 seine Werke Things I Have Learned In My Life So Far im Deitch-Museum in New York ausgestellt. Unter anderem dabei: Eine Wand aus 10.000 echten Bananen! Mit Klebstoff hat er die Früchte arrangiert, die während der 24 tägigen Ausstellungsphase ihre Farben änderten. Interessante aber totally bananas idea.


Ahmet Ogut hat sich dem guten alten “wie kommen X Leute über den Fluss?”- Rätselkonzept angenommen und eine interaktive Kunstinstallation erstellt. In der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (die echt empfehlenswert ist!) kann man lustig Figuren auf Rollbrettern hin und her schieben um seine Gedankengänge zu ordnen. Denn das Rätsel selbst ist ganz schön tricky:
River Crossing Puzzle
Ein Bombenentschärfer, eine verdächtige Tasche,
ein Soldat, zwei Spürhunde, ein Selbstmord-
attentäter, dessen im Rollstuhl sitzende Frau und
die gemeinse Tochter müssen einen Fluss
überqueren. Sie haben ein kleines Boot entdeckt.
Es kann allerdings nur zwei Personen gleich-
zeitig befördern oder nur eine Person und einen
Hund oder an Stelle des Hundes die verdächtige
Tasche. Die Tasche darf allerdings nicht vom
Bombenentschärfer getrennt werden. Der Selbst-
mordattentäter hingegen kann nicht bei den
Hunden zurückgelassen werden, wenn der Soldat
nicht dabei ist und der Soldat kann nicht mit der
Familie des Selbstmordattentäters allein gelassen
werden, wenn der Selbstmordattentäter sie nicht
beschützt. Zudem können nur der Soldat, der
Selbstmordattentäter und der Bombenentschärfer
das Boot rudern. Wie kommen sie hinüber?
