Der britische Künstler Bruce Munro hat per Radio & Co. Leute gebeten, nicht mehr gebrauchte CDs zuzuschicken und wurde mit Hunderten Silberlinge (sogar aus Brasilien und Californien) beschenkt. Am 19. und 20. Juni haben er und 140(!) Helfer dann in der Nähe von Kilmington 600.000 (!) CDs mit der Datenseite nach oben ausgelegt und so einen glitzernden Silbersee fabriziert. Dabei musste jede einzelne Disc mit einem Stein erschwert werden, um Windeinflüsse zu minimieren.
Vor 30 Jahren wurde das “CDsea-Konzept” auf einem Felsen in der Nähe von Sydney geboren und das Lichtspiel Munro bereits als kleinen Jungen fasziniert. Jetzt also die eigenst verwirklichte Neuauflage. Folgend noch einige Bilder und ein kurzes Video, was sicherlich nicht das einfangen konnte, was da vor Ort abgeht für die nächsten zwei Monate. Weiter langweilen…
Der schwedische Maler und Skulpturenmacher Jacob Dahlgren stapelt Steine, erzeugt Konservendosenrohranlagen und Fußboden- und Wandbeläge aus Waagen und Dartscheiben.
Na da fängt das neue Jahr doch super an! Hier einige Milchbekleidete Damen, inszeniert von Andrey Razoomovsky. Sicherlich NSFW, aber zum einen arbeitet heute niemand und zum anderen handelt es sich ja um Kunst. Ja, die Damen, wir schauen uns nur Kunst an, nichts weiter!
Das Künstlerensemble gelitin hat in der Tomio Koyama Gallery in Tokyo dieses abstruse Kunstwerk geschaffen. Der Klunk Garden ist so eine Art Zen-Garten mit nackten Menschenteilen. Die Reste der Menschen hocken doch tatsächlich unter der Gartenfläche. WTF?
Zeger Reyers hat zur Eröffnung der Ausstellung Eating the Universe, die aktuell in der Kunsthalle Düsseldorf stattfindet, dieses skurile Kunstobjekt geschaffen. Eine Küche, die sich dreht. Schön langsam und bis zum 28. Februar nächsten Jahres. Am Ende sieht die schlimmer aus als jede Studentenbude. Wobei…
Oder: Das fehlende Kunstverständnis. Schaut euch bitte mal dieses Bild an. Da steht doch klipp und klar “Lampenschwarz”, oder? Und die Farbe auf der Tube selbst sieht auch stark nach Schwarz aus, oder? Selbst nach dem Öffnen der Tube und beim Mischvorgang, sieht alles normal aus. Doch ist es nicht. Aber bestimmt nur, weil die Farbe noch feucht ist. Ich habe meine Ausbesserungen an einem Schwarz-Weiß Gemälde größtenteils fortgeführt. Einfach mal über Nacht abwarten, dann wird es schon wieder ein wunderschönes Schwarz-Weiß Bild. Aber dann kommt das heraus:
Joshua Allen Harris macht kleine Monster aus Müllsäcken und platziert diese über Luftschächten der New Yorker U-Bahn. Der Marylin Monreo-Effekt bringt sie dann für einige Sekunden zum Leben, bis der Luftschwall vorbei ist. So simple, wie schöne Idee.