Einfach nur genial animierter Werbespot von Passion Pictures für den Sonnenbrillenhersteller Persol. Vor allem der (natürlich hier forcierte) Einsatz von Licht und visuellen Effekten überzeugt sehr. Absolut stimmig und mit wunderbarem Sommerfeeling.
Eine Sache, die schon älter zu sein scheint, aber mich bislang noch nicht in dieser Form erreicht hatte. Beim Glowstringing schwingt man schlicht leuchtende LED-Sticks an Bändern durch die Luft. Die moderne Form des Fackelfuchtelns, das man sonst auf mittelalterlichen Jahrmärkten und Pfadfinderfesten sieht. Durch gekonnte Bewegungen erscheinen tolle Kreise im Tron-Stil. Schick!
Interessantes Experiment von Michael Chrisman, der das obige Bild seiner Lochkamera und vielen ehrlichen Menschen zu bedanken. Denn das ist das Produkt einer 365-tägigen Langzeitbelichtung. Am 01.01.2011 hat er seine Kamera auf die Skyline von Hogtown (Kanada) gerichtet um 31.536.000 Sekunden später das Resultat inzuheimsen.
“The biggest difficulty is trying to ensure the camera will be there when you return.”
Das Resultat ist nicht unbedingt das schönste Bild auf Erden, aber besitzt durchaus seinen eigenen Charme. Und alleine die Geschichte dahinter ist klasse. Und irgendwie erhöht sich der Mythos noch weiter, wenn man weiß, dass das Originalbild beim Scannvorgang zerstört wurde. Umso wichtiger, dass das Internet jetzt seine Geschichte erzählt und es vervielfältigt.
35.000 LED-Lichter hat der 16-jährige Youtuber yz85zak mit seinem Dad an das heimische Haus in Idaho genagelt und derart synchronisiert, dass sie zu First Of The Year (Equinox) von Skrillex flackern. Ein unglaublicher Aufwand. Wow.
“And no, my neighbors don’t hate me, in fact, almost everybody within a 10 mile radius LOVE the light show, And no, I don’t have anything against people with epilepsy…. I just enjoy making my lights flash a lot ;)”
Sehr schön skurrile Idee von Designer Makoto Hirahara, der uns mit der Bright Blind eine Jalousie gibt, die kein Fenster verdeckt, sondern eines entstehen lässt. Wenn auch leider nur in unseren Köpfen, aber das ideale Utensil für jede Garage oder fensterlose Nische daheim!
Toll daran: Das Ding ist kein Konzept und kann so gekauft werden! Nur der Preis ist nicht offen gelegt und muss individuell angefragt werden. Der Preis hat es in sich: “The designers currently make each piece by hand, and charge approximately $8000 (depending on the size) per piece.” (Danke, niemand!)
In Amerika scheint es das Studienfach Hausbeleuchtung zu geben, anders ist nicht zu erklären, dass die für alles und jede Gelegenheit ihre Häuser mit möglichst vielen Birnen verzieren. Kommen aber teile auch sehr kreative Dinge bei rum. So wie bei diesem Halloween-Haus.
Langzeitbelichtung angeschmissen und mit der Taschenlimpe wild durch die Luft fuchteln? Nichts für Dennis Calvert! Der Fotograf und Künstler versucht das Licht in weitaus komplexeren Formen einzufangen und gibt sich dabei durchaus flexibel und wandelbar.
Knarren für die Penner, Messer für die Männer. — Bube, Dame, König, grAs
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