
Das Projekt I Am Packed reiht sich nahtlos in die Privateinblicke in den Dingen von Leuten ein (zuvor: Taschen, Kühlschränke, Was mitnehmen, wenn’s brennt?). Hier geht es nun also darum, was man auf Reisen mitnimmt. Dabei variieren die Inhalte natürlich je nach Reiseziel und Dauer. Mich würden hier allerdings auch die Personen dahinter interessieren, also wie sie aussehen und was sie machen. Dennoch erneut eine schöne Idee und Reihe.
“When we travel, packing our bags is the first part of the adventure. Finding the balance between necessities, showing off in a new city, and leaving space for all your shopping is an art.”


Der Fotograf Kien Lam stammt aus San Francisco und hat seinen Job gekündigt, seine Kamera eingepackt und ist nach London geflogen. Oneway. Und da begann ein 343-tägiger Tripp durch 17 Länder in denen er insgesamt über 6.000 Bilder geschossen hat. Heraus kommen 5 Minuten Timelapse-Video, das uns einmal rund um den Globus mitnimmt und jede Menge schöne Plätze und interessante Menschen zeigt. Den Soundtrack gab’s vom kleinen Bruder geschenkt.
“At the age of 6, I was determined to become an international ping-pong champion. Somewhere between 2nd grade, getting an Ivy League diploma and a detour as a financial strategist, I wound up as an international photographer instead.”

gesponserter Artikel
Das würde ich gerne mal schreiben. Ein Blogbeitrag, der euch ankündigt, dass ich die nächsten X Monate am anderen Ende der Welt bin. Schafe streicheln, die Herr der Ringe-Drehstandorte besichtigen und die Landschaften genießen. New Zealand – Das wär's doch! Kann ich aber leider nicht schreiben. Kein Geld, keine Zeit, keine Möglichkeit. Falls ein großes Unternehmen mitliest und mir einen Trip sponsorn will – nur zu! Im realen Leben dürfte das Vorhaben allerdings bereits an den Flugkosten scheitern. Alleine fliegen will man ja dann auch nicht… Und passender Weise wurde ich von New Zealand Tourism gefragt, was ich für eine Reise nach Neuseeland hergeben würde. Ganz einfach: Meinen rechten Schuh! 
Man bemerke: Es ist nicht nur der Linke, nein, es handelt sich um den wertvollen Rechten! Den brauche ich normaler Weise um meinen rechten Fuß zu wärmen und zu schütze, ohne den wäre ich ganz aufgeschmissen, könnte kaum Laufen, wäre beim Fußball auf dem Niveau eines Schalkers und könnte bei keinem Dreibeinrennen mitmachen. Letztlich fahre ich dann nur noch Fahrstuhl, werde fett und liege am Wochenende vor RTL auf der Couch. Okay, etwas weit gedacht, aber das soll nur zeigen, wie wertvoll dieser Schuh ist. Ganz ehrlich: Ich würde natürlich mehr dafür hergeben (auch wenn der Schuh eine extrem symbolische Bedeutung hat). In der aktuellen Kampagne Stories Beat Stuff zeigt der Neuseeländische Tourismus-Verbund, dass "neue Freunde, epische Momente, heiße Strände, Musik und Partys in einem Land wie keinem anderen" unbezahlbar sind. Gleichzeitig wird gefragt: "Was würdest du für die Story deines Lebens eintauschen? Was ist dir das wert?" 
[Es folgt eine wichtige Blogankündigung-Schrägstrich-Lebensweisheit:]
Dass Männerfreundschaften etwas Besonderes sind, muss ich wohl keinem Mann erklären. Aber für alle Frauen da draußen (und natürlich Männer, die sich gerne bestätigt fühlen), hier eine kleine Anekdote zu dem Thema.
Oft als plump und stumpf verschrien, wissen Männerfreundschaften weitaus mehr zu bieten, vielleicht auch gerade weil sie teils auf stumpfen Mechanismen beruht. Ruft ein Kumpel spät abends an und fragt, ob man noch raus in die Kälte zum Kiosk auf ein Bier will, sagt Mann halt “Ja” und fragt nicht, wie kalt/spät/dumm das ist. Außerdem kann man mit alten Männerkollegen auch nach extrem langer Zeit problemlos da anknüpfen, wo man vor Jahren beim letzten Gesehen haben aufgehört hat. Außerdem hat man mit Fußball, Frauen und Autos gleich mehrere Standard-Themen parat, die helfen.
Jetzt zum Eigentlichen: Ein schönes Beispiel dafür ist dieser Beitrag und die Entstehung dazu. In der Uni habe ich mit einigen Freunden mehrmals wöchentlich diverse US-Serien zusammen gesehen. Es macht einfach mehr Spaß, zusammen mitzufiebern, zu lachen oder zu lästern. Und so sind alle auf dem gleichen Stand zum Reden und keiner kann spoilern. Unter anderem dabei: Die Serie Entourage.
Leider hat Entourage dieses Jahr seine allerallerallerallerletzte Staffel versendet. Weil die Folgen mit 20 Minuten derart kurz(weilig) sind, dass man sich jede Woche ärgert, eine Woche warten zu müssen, obwohl im Grunde genommen nur zwei Sätze (und vier Höschen) in der Folge gefallen sind. Daher der Pakt: Die finale Staffel schauen wir alle zusammen, NACHDEM sie abgelaufen ist. Eiserne Disziplin im Sinne der Freundschaft. Also haben wir alle durchgehalten, keine Einzelfolge gesehen, um sie artig zusammen zu schauen.
Der Clou dabei: Mein bulgarischer Freund Vesko ist zur Verfassung seiner Master-Arbeit wieder in die Heimat geflogen. Und stumpf wie wir Männer nun einmal sind: Mittlerweile verweile ich mit drei sehr guten Freundin in Sofia. Und das, um zusammen geschätzte drei Stunden lang eine Fernsehserie zu schauen. Männerfreundschaft at it’s best! (und letztlich handelt Entourage selbst ja auch von genau dem Thema!)

Zweites Beispiel: Bis zu meiner Rückkehr am 20. September werden freundlicher Weise Willy und Honki ein wenig hier mit bloggen. Digitale Bloggerfreundschaft, obwohl wir uns (leider, verdammt!) immer noch nicht persönlich kennen gelernt haben. Und trotzdem denkt man irgendwie, man kennt sich besser, als manche Person auf der Arbeit oder im Privatleben.
Nochmal ganz dicken Dank an euch, Jungs! Ich bin mir sowas von sicher, dass meine Leser bei euch bestens aufgehoben sind.
Habt ihr ähnliche Beispiele für Männerfreundschaften? Habt ihr Gegenteiliges zu berichten? Oder wollt ihr mir einfach nur einen genialen Kurzurlaub wünschen? Kommentare!
[Dieser kleinen Auszug ist im Rahmen der Kampagne “Ist so’n Kumpelding” zur Produkteinführung des neuen BACARDI OakHeart-Rums entstanden. Unter anderem bereits vorher zu dem Thema aktiv waren Gilly, Thang sowie René.
Facebook-Fans haben die exklusive Chance, den neuen BACARDI OakHeart vorab zu testen.]

Anfang des Jahres hatte ich bereits einige der hervorragenden Live The Language-Video hier. Die bezaubernden visuell-sprachlichen Reiseführer in Kontaktform hatten vor allem ihren Charme, weil viele unterschiedliche Sprachen bedient wurden.
Jetzt geht es in neuen Video leider ausschließlich in englisch-sprachige Nationen, was meiner Meinung nach leider nicht mehr ganz so sensationell ist, wie zuvor. Aber immer noch mehr als sehens- und lesenswert!


Jacob Frey hat mit seinem ersten 3D-Animationskurzfilm auf der Filmakademie Baden-Württemberg gleich einen Volltreffer gelandet. BOB lief bereits auf über 100 Festivals, was bereits eine schöne Parallele zum Inhalt bildet. Denn der protagonisierende Hamster läuft genauso einmal um den Erdball herum, um sein Glück zu finden. Schafft er es, seine große Liebe einzuholen?
Sehr schön inszeniert und mit lohnenswertem Ende.


Dieser Song von Herbert ist mal komplett an mir vorbei gegangen. Und das ist gar nicht schön, da der Song durchaus belebent ist. Das Video ist auch durchaus als gelungen und überraschend modern zu bezeichnen.


Vor allem MOVE von Rick Mereki ist vor kurzem etwa so weit durch die Blogosphäre gereist, wie er selbst für die Zusammenstellung eben jenes Videos. Aber da dieses einfach so superklasse ist, habe ich es mir extra für euren Montag aufgehoben und muss es einfach bringen. Unbedingter Anguckbefehl!
Rick Mereki hat mit zwei Freunden 44 Tage lang 11 Länder durchreist, dabei mit 18 Flügen 38.000 Meilen zurück gelegt und insgesamt über 1 Terrabyte an Videomaterial geschossen. Heraus gekommen sind drei einzigartige Kurzfilme, die uns jeweils in einsekündigen Sequenzen vielerlei Schauplätze oder Mahlzeiten zeigen, jeweils unter einem Leitmotto stringend geordnet: Bewegung, Essen und Lernen.
