
Schöne LEGO-Skulpturen von Bruce Lowell, die vor allem dadurch ihren Charme besitzen, dass sie nicht aus Trillionen von Teilchen gebaut sind, sondern so klein wie möglich gehalten. Damit kann man nicht nur Kinder beeindrucken. Nachbauen erwünscht!


Hier einige wunderbare Beispiele von tollen Skulpturen aus Schnee. Hatte ich in ähnlich awesome auch schon zum Thema Sand. Leider gänzlich ohne Angaben zu Schaffenden, Orten oder Zeiten, aber dafür mit jeder Menge “Ui!”. Da sollte jeder ein Stück Winterneid bekommen, der diesen deutschen Möchtegernwinter durchstehen musste (jaja, wir Deutschen meckern immer, aber das war zu viel Wasser und zu wenig Schnee!).
Und entweder es gibt Laser-resistente Fäustlinge, oder das arme Mädchen hat nur noch eine Hand…


ITO Hirotoshi aus Japan macht Mini-Skulpturen aus Steinen, die zu Gegenständen umfunktioniert werden, die möglichst unsteinig sein. Gesichter, Taschen, Brot. Nicht umsonst steht seine Homepage unter dem Titel Pleasures of Paradoxe. Und den “Pleasures of Paradontose”-Gag bei den Gebiss-Steinen verkneif ich mir mal, will ja keinen Humorstern verlieren…


Der koreanische Künstler SangSik Hong hat sicherlich vor Langeweile bei McDonalds angefangen mit den Papp- und Plastikresten zu spielen. Mittlerweile ist er dann doch ein Level weiter gekommen und bastelt nur aus Plastik-Strohhalmen beeindruckende Skulpturen, die einm förmlich aus der Wand entgegenspringen. Erinnert ein wenig an diese kleinen Metallspielzeuge, bei denen man Abdrücke mit Hand, Gesicht, Nase machen kann…


10.000 Holzbretter hat Aeneas Wilder in mühesamer Kleinarbeit im Yorkshire Sculpture Park übereinander gestapelt. Schön akkurat im Kreis, bis unter die Decke. Ein wahrlich schöner Anblick. Noch schöner ist es, wenn die Hölzer in bester Domino Day-Manier zusammen fallen. Helfen könnte da ein gekonnter Tritt des Künstlers selbst. Also?


Adam Lee hat es mit seiner Riesenspinne in das Guiness Buch geschafft. Die Kategorie Largest Balloon Sculpture hat er inne, mit knapp 3.000 eingesetzten Ballons, resultierend in 14 Metern Breite und 7 Metern Länge. Und das eigenlich Sensationelle: Die Skulptur besteht ausschließlich aus Luftballons! Kein Kleber, keine stabilisierenden Gerippe. Und er hat alles selbst gemacht. Langeweile deluxe? Jedenfalls nennt sich Lee selbst Balloon Genius. Und ich kann nichtmal ein kleines Hündchen Luftballonen…


Im National Ranching Heritage Center der Texas Tech University in Lubbock hat der amerikanische Künstler Herb Williams seine Crayola-Projekt Unwanted Visitor: Portrait of Wildfire aufgestellt. Fünf aus Wachsmalstiften bestehenden Flammen-Skulpturen, die kürzlich geschehene Flächenbrände symbolisieren sollen. Seit 7 Oktober stehen die Dinger da und zerfließen nach und nach in der texanischen Mittagssonne.


Grandiose Arbeiten des koreanischen Künstlers Gwon Osang, der etliche Fotografien an Schaufensterpuppen klebt und so Skulpturen entstehen lässt, die irgendwo zwischen real und künstlich einzustufen sind. Und die fotografiert er dann. Macht Sinn. Und bestimmt noch mehr Arbeit.
