Street Art: 183art
Die russische Street Art Colabo 183art hat einige kreative Werke auf die Straßen gesetzt. Dabei gefällt mir vor allem das erste Bild.
Die russische Street Art Colabo 183art hat einige kreative Werke auf die Straßen gesetzt. Dabei gefällt mir vor allem das erste Bild.

Hier in Hamburg haben wir die knallroten Mülleimer mit mal mehr mal weniger lustig-kreativen Wortspielen, die zur Abfallentsorgung aufrufen. Die Stadt Luzern geht die Sauberkeit noch spielerischer an und verpackt in ihrer Aktion Luzern glänzt – spielend einfach die Mülleimer in einige Spiele für die Passanten. Quasi ein Street Art-Stadtentwicklung-Öko-Mashup. Oder so. Jedenfalls mit einigen interessanten (wenn auch nicht unbedingt neuen) Ideen, die zwar auf den ersten Blick die Müllbeseitung erschweren, letztlich aber immerhin Spaß bringen dürften.

Die Street Artists 3D Joe & Max haben in London ein 1.160m² großes 3D-Bild auf den Boden gezaubert. Die Schlucht bildet das größte und längste 3D-Bodenbild der Welt und wurde passender Weise von Reebok gesponsort. Denn Ausdauer brauchten die sicherlich in Mengen.
Nach dem Sprung ein Video zu dem Rekordbild und einige andere eindrucksvolle Werke der beiden.

Die französische Street Art Kombo TSF Crew hat im Juni zwei sehr feine Pieces an die Wände einer verlassenen Location gepinselt und das Ganze per Timelapse in der Entstehung festgehalten. Das Besondere bei Arbre und Anamorphose ist zudem die perspektivische Arbeit. Nur aus dem Standpunkt der Kamera (und somit unserer) wirkt das Kunstwerk, wie es soll.

Schöne Arbeiten von Alice Pasquini, die als AliCé nicht nur in Museen sondern auch auf Wänden von Großstädten wie Mailand, Barcelona oder Moskau ihre sehenswerten Spuren hinterlässt. Nicht außergewöhnlich kreative, sonderlich krasse oder gar grenzgängerische, sondern einfach nur schön anzusehende.

Der Berliner Street Artist EVOL hat mit Urban City ein unscheinbares aber nicht weniger grandioses Kunstprojekt auf die unter die Beine gestellt. Innerhalb von 8 Tagen hat er für das MS Dockville Festival in Hamburg das Nordkreuz ausgebuddelt, eine X-förmige Gebäudelandschaft unter der Erddecke. In dem 9×9 Meter großen Gebilde haben erstaunlich viele Riesen Platz.

Feine und kreative Street Art von OakoAk aus Frankreich, der sich selbst beschreibt als “who likes to play with urban elements”. Und spielend einfach sehen seine Kreationen allemal aus. Vor einigen Monaten hatte ich bereits einige Bilder von ihm gebracht, aber jetzt sind so viele neue Ideen dazu gekommen, dass ein zweiter Rundgang lohnt.

Sehr coole Aktion des Berliner Street Artists Sweza, der kleine Boombox-Plakate an die Wänder der Hauptstadt platziert, die mit QR-Codes versehen sind. Handy drauf und schon spielt die Papierorgel Musik ab.
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