Was seht ihr hier? Richtig, einen Schlagzeuger bei der Arbeit. Genauer gesagt die Bewegungen seiner Sticks. Der polnische Künstler Odaibe hat diese dreidimensional getrackt und zeigt uns in Portrait of the Ghost Drummer welche Wege ein Drummer während eines Stückes geht. Für mich ist das dargebotene Stück Musik dann doch etwas zu lahm, da hätte man ruhig noch eine (vielleicht auch bekannte?) Schüppe drauf legen dürfen. Aber die Idee ist klasse!
“The drum sticks are the extensions of drummer’s hands like a brush is an extension of the painter’s hand. Motion-captured movements become a visual map over a time revealing fragile rhythm structures and invisible notations behind energetic instrumental solo.”
Die “Visualisierungskünstler” Pedro Mari und Natan Sinigaglia von Abstract Birds arbeiten seit einigen Jahren mit dem Londoner Visual Artist Quayola zusammen an einer Real Time Visualisierungs-Software für Musik. Mit der Software Partitura soll die Übersetzung von Sound zu Visuals gelingen. In dieser Demo zu Klängen von Telefon Tel Aviv kann man bereits erste Ergebnisse sehen.
“Partitura defines a coherent language of its own for the creation of new contemporary abstractions. It is within this system that Partitura creates worlds that expand from a single dot to multiple galaxies, from minimalism to complexity, from rigid to elastic, from solid to liquid, from angular to smoothness, from tentative to boldness, from calm to agitation, from slow to fast, from desaturated to saturation, from dark to lightness, from predictable to unpredictability. Literally ‘everything’ and its opposite… just like a musical flow.”
Nein, Videospieler selbst kommen natürlich nicht um. In der Datenvisualisierung von Jim Black geht es um 11,3 Mio. Tode, die die Spieler des Games Just Cause 2 ihren digitalen Spielfiguren zugefügt haben. Genauer gesagt zeigt jeder weiße Dot einen Tod einer Figur durch zu harten Aufprall. Heraus kommt eine naheu vollständige 3D-Nachbildung der virtuellen Welt. Denn anscheinend suchen die Spieler verrückt nach versteckten Orten und Todesmöglichkeiten.
Anders Johansson zeigt uns in diese Visualisierung 24 Stunden der Stadt London und ihrer Twitter-User. Roter Kreise zeigen Tweets, gelbe Linien Re-Tweets. Interessant, wenn auch leider sehr verworren und schlecht für die Augen. Ein paar Statistiken wären auch ganz nett gewesen.
Vor geraumer Zeit hatte ich bereits eine schöne Visualisierung der Aufnahme des Flugverkehres über Europa nach isländischem Vulkanausbruch. Flight Patterns von Aaron Koblin macht es ähnlich und zeigt uns 24 Stunden Material der Flieger über Nordamerika im schicken Zeitraffer. Vor allem der Tag-Nacht-Wechsel ist sehr schön anzusehen. Unbedingt auf HD stellen.
Ein ausgeufertes isländisches Grillfest hat wie wir alle wissen vor Kurzem Halb Europa auf den Boden der Tatsachen und flugtechnisch ins Mittelalter gezogen. Dieses interessante Video von ITO World zeigt anhand von Flightradar24-Daten sehr schön, wie der Flugverkehr nach und nach wieder aufgenommen wurde.
Was ist in dem Wagen ?” – “5 Sitze und ‘n Lenkrad. — Snatch
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