Tragisch, tragisch, aber wahr: In der ruhmreihen EDK wird ein WG-Zimmer frei. Peter verlässt die schöne Nordstadt und Ersatz muss gefunden werden. Wenn Du also Jemand bist oder Jemanden kennst, der Jemanden kennt, der Jemanden kennt, [...], der/die ein WG-Zimmer in Hannover sucht, meld Dich einfach oder leite diesen Beitrag weiter. Sowohl ganz normal zur Miete als auch zur Zwischmiete ist denkbar, unter Umständen sogar teilmöbliert. Frühestmöglicher Termin: 1. März.
KOMM IN DIE E.D.K.! KURZEWEILE GARANTIERT!
Näheres zum Zimmer gibts auf wg-gesucht.de und dass eine hier mitlesende Person bereits nen Stein bei mir im Brett hat, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. ;) Wer will kann sich so natürlich auch einen Posten hier im Blog sichern.
Noel & Leon sind zwei sonderbare Mitbewohner, deren Kommunikation nicht sonderlich gut zu funktionieren scheint. Das könnte daran liegen, dass einer von beiden rückwärts spricht und handelt. Bis es in einer fatalen Kurzschlussreaktion endet oder aber auch nicht. Sichtweisen, die in abgemeinderter Form wohl in jeder WG vorkommen.
Gestern musste ich unbedingt etwas für die Uni erledigen. Deadline und so. Das Folgende war klar: Ich habe mal so absolut gar nichts für die Uni getan. Und auf einmal werden jahrelang vernachlässigte Haustätigkeiten eine wahre Freizeitalternative, die “ja auch mal erledigt werden MUSS”. Und Areale, von denen man gar nicht mehr weiß, dass man Miete für die Quadratmeter zahlt, werden wieder ins Gedächtnis gerufen.
So auch die Oberfläche meines Kleiderschrankes. Oh, Du höchste aller Stau- und Krempelplätze. Die einzige Pröckelecke, die keine Ecken besitzt. Die ultimative “Aus den Augen aus dem Sinn”-Stelle. Ach, was habe ich Dich geliebt. Bis gestern!
Da habe ich doch tatsächlich mit dem Entrümpeln begonnen. Dummerweise hat Vergangenheits-Maik es für absolut genial gefunden, kleine Packetboxen in größere zu stellen, um diese wiederum in noch größere zu stopfen, die wiederum… ihr wisst schon. Was als lustiges Tetrisspiel zur Platzsparung in die Welt gerufen wurde, sollte mir die eigentlich kurze Ablenkungsarbeit auf ein Tageswerk ausweiten. Pappe zerkleinern, Inhalt aussortieren, über alte Erinnerungen schwelgen und noch mehr Pappe zerreissen. Heraus kommt dann so etwas:
Irgendwie ist es immer noch nicht wirklich leerer geworden auf dem Schrank. Inhalt des Kleiderschrankes und der Krempel-Regalwand müssen warten. Jetzt ist Uni-Kram auf einmal doch ziemlich interessant geworden…
Wir haben es schon nicht einfach. Und um mal mit den Vorurteilen gegenüber Studenten aufzuräumen, sei hier auf die absolut gegen die Genfer Konventionen verstoßenden Umstände verwiesen, unter denen wir hier vor uns herum vegetieren müssen.
Als Student hat man nicht viel vom Schnee. Wenn ich erst einmal aufgestanden und die fünf Stockwerke herunter geschlafwandelt bin und mich durch den Schnee im Hinterhof auf eine weiße Winterwunderlandschaft draußen freue, werde ich enttäuscht. Denn die seit 5 Stunden vor mir auf den Straßen und Gehwegen dieser Welt unterwegs gewesenen haben den schönen weißen Wunderstoff einfach zermatscht oder mit kleinen Steinchen beworfen… :( Außerdem wird man einfach von jeglichem außenweltlichem Kontaktversuch rüde geweckt. Ob Anruf oder Türklingelei um enmenschlichen Uhrzeiten vor zehn Uhr: Man ist nicht dagegen gewappnet. Zumal heute der Arsch von Postbote anscheinend meine Reaktionszeit für zu lange eingestuft hat und nicht mehr hoch gekommen ist. Wichser!
Apropos fünf Stockwerke: So kommen Gespräche am küchentlichen Kickertisch zustande, die es sonst wohl selten bis fast regelmäßig gibt. “Ach, heute ist ja Montag…?!” “Ja… das habe ich auch schon verdrängt.” ” Hm.. sind das nur die zwei Müllsäcke da unterm Kickertisch, die runter müssten?” “Genau. Daher habe ich mir gar nicht erst die Mühe gemacht, Dich zu erinnern. Die zwei und die zwei fast vollen im Schrank…” “Die können auch nächste Woche runter.” “Genau. Dann ist’s bestimmt auch wärmer!” “So machen wir’s!”
Und die armen Studenten müssen in einer Mülllandschaft hausieren, weil die hannoversche Architektur und Witterung es ihnen schier unmöglich gestalten, einen geregelten gesellschaftlichen Ablauf zu generieren. Eine Frechheit!
Apropos apropos: Dachte irgendwie, das wird komplizierter geschrieben. Aber das Internet hat mich mal wieder ein Stück weiser gemacht. Danke Internet!
Doesn’t that suck? I just hit you for no reason. I don’t even know why. — Harry, Kiss Kiss Bang Bang
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