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In Kooperation mit Sascha Liehr

Das große Glück finden – Kurioses zum Thema reich werden

Maik - 31.07.20 - 6:55

[Dieser Beitrag wurde von Sascha Liehr verfasst.]

Geld macht zwar nicht zwingend glücklich, doch hilft es ungemein dabei, ein vergleichsweise sorgenfreies Leben zu führen. Wer über ausreichend finanzielle Mittel verfügt, kann nicht nur ohne großes Zutun den Alltag bestreiten, sondern sich je nach dem Stand des Bankkontos auch Träume erfüllen. Um reich zu werden und einen Kontostand zu erreichen, der sorgenfrei werden lässt, gibt’s den klassischen Weg – nämlich die Erwerbstätigkeit. Je nach Ausbildung, Engagement und Glück bringt der Posten genug Geld ein, um das große Glück zu finden, das sich mit Geld bezahlen lässt. Es gibt allerdings auch kuriosere Wege, um reich zu werden. Einige davon sind in diesem Beitrag nachzulesen.

Mit Comic-Heftchen reich werden!?

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Kann Spiderman auf Papier wirklich Geld bringen? Kann er! Der Comic, in dem er erstmals erschienen ist, bringt heute 1,1 Millionen Euro.

Es funktioniert! Das Erstlingswerk des US-amerikanischen Marvel-Verlags ist Ende 2019 für insgesamt 1,14 Millionen Euro versteigert worden. Der Comic, der im Jahr 1939 als Timely-Comic verkauft und später zum Marvel-Comic wurde, kostete damals im Original zehn Cent. Da das Heftchen gut erhalten war, ging der Preis für das Papierwerk buchstäblich durch die Decke. Ein Einzelfall ist das übrigens nicht: Für 1,1 Millionen Euro ging „Amazing Fantasy“ über den Ladentisch. Darin gab Spider-Man einst sein Debüt. Der laut Tagesspiegel.com „teuerste jemals versteigerte Comic“ sei die Action-Comic-Erstausgabe von 1938 gewesen. Darin hatte Superman seinen ersten Auftritt. Im Vergleich zu den Comics, die heutzutage online verfügbar sind, sind diese Oldies eine wahre Rarität.

Eine Million Menschen sammeln für einen Millionär

Eine eingeschworene Community im internationalen Forum reddit.com hat es sich zur Mission gemacht, buchstäblich Millionäre zu „machen“. Die Idee der „Millionaire Makers“, um auf diese Weise reich zu werden, basiert nicht etwa auf einem klassischen Glücksspiel, sondern auf dieser Tatsache: Wären eine Million Menschen dazu bereit, Person X einen Dollar zu geben, würde diese Person dadurch zum Millionär. Dass diesen Weg zum Glück viele Personen gehen, zeigt ein Blick auf die Gewinner-Posts, die online nachzulesen sind. So gab es beispielsweise einen Gewinner, der die gesammelte Million dazu nutzte, seine Arztrechnungen zu bezahlen. Ein anderer hielt sich damit als Musiker in Ausbildung über Wasser. Um bei reddit.com zum Gewinner zu werden, braucht es vor allem Glück, denn aus allen Dollar-Spendern wird letztlich der ermittelt, der die Million erhält.

Progressive Jackpots locken in die Welt der Online-Glücksspiele

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Die größten Jackpots heißen „progressiv“ und versprechen Gewinne in Millionenhöhe.

Dass ein Spieler im Online-Casino um Millionengewinne spielen kann, ist äußerst selten – doch nicht unmöglich. Allerdings sollten diejenigen, die reich werden wollen, auf ein kleines Detail bei der Wahl des Online-Casinos achten: auf progressive Jackpots. Unter OnlineCasinosDeutschland.de werden Hall of Gods, Jackpot Giant, Mega Fortune und Mega Moolah als die bekanntesten Spiele mit progressiven Jackpots bezeichnet. Gewinnsummen über 50 Millionen Euro sind hier möglich. Neben gigantischen Jackpot-Summen, die schnell in den zweistelligen Millionenbereich klettern, haben Online-Spiele mit progressiven Jackpots noch etwas gemeinsam: Die Höhe des Einsatzes wirkt sich nicht auf die Gewinnsumme aus. Gewinner werden ausschließlich per Zufallsprinzip ermittelt.

Aus den Kuscheltieren von einst wird bares Geld

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Original Steiff-Teddys werden hoch gehandelt. Sammlerstücke, die nur selten produziert wurden, können im Verkauf viel Geld bringen.

Für insgesamt 1,23 Millionen wechselte eine Steiff-Teddy-Sammlung vor zehn Jahren seinen Besitzer. Die Sammlung historischer Markenteddies wurde in London versteigert. Ein Bär der Sammlung, ein Harlekin aus dem Jahr 1925, brachte allein schon 53.000 Euro ein. Plüschtierversteigerungen sind übrigens nicht nur in Großbritannien denkbar, sondern auch beim Hersteller selbst. Steiff stammt aus Giengen (Baden-Württemberg) und richtet eben dort auch regelmäßig Plüschtierversteigerungen aus. Auch dort ging ein teures Kuscheltier über den Auktionstisch – nämlich einer von 82 schwarzen Bären mit verheulten Augen. Sie wurden im Jahr 1912 produziert, um diejenigen zu trösten, die ihre Angehörigen bei der Titanic-Katastrophe verloren haben.

Millionengewinne in der spanischen Weihnachtslotterie sichern

Dass beim Lotteriespiel Gewinne winken können, ist bekannt. Von Millionengewinnern jedoch ist nur äußert selten die Rede – außer bei einer ganz speziellen Variante des Lotteriespiels, bei der spanischen Weihnachtslotterie. Diesen Weg zum finanziellen Glück gibt es bereits seit 1812, also seit über 200 Jahren. Auch wenn die Ziehung der Weihnachtslotterie vornehmlich ein nationales Event in Spanien ist, so ist es online auch möglich, Lose zu erwerben – und auf diese kuriose Weise reich zu werden. In Summe gibt es 100.000 Losnummern. Jedes Los hat eine Nummer und ist 165 Mal im Spiel. Die Chancen, den Jackpot zu gewinnen, liegen bei 1:100.000. Da die Lose deutlich teurer sind als die der klassischen Lotteriegesellschaften – ein Los kostet 200 Euro – kaufen viele Mitspieler Teil-Lose und gewinnen dann eben einen Anteil. Weitere interessante Fakten zum Thema, und einen Countdown, wie lange es dauert, bis die Ziehung der Weihnachtslotterie am 22. Dezember ansteht, lassen sich online nachlesen.

Kurioser Kellerfund: Schätze im eigenen Haus

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Schlummert im Weinkeller der Großeltern etwa ein großer Fund? Ein guter Blick für mögliche Raritäten kann sich beim Durchsuchen von Keller oder Speicher bezahlt machen.

Spätestens „Bares für Rares“ hat es uns allen bewusst gemacht: Hinter vielen antiken oder seltenen Gegenständen verbirgt sich häufig ein wahrer Schatz. Was Eltern oder Großeltern vor langer Zeit im Keller verstaut und vergessen haben, könnte mit etwas Glück von Sammlern heiß begehrt und somit sehr gewinnbringend sein. Der Klassiker sind hier alte Flaschen Whisky oder Wein, die sich lange nach ihrer ursprünglichen Vermarktung als großartige Jahrgänge entpuppt haben, und nun nur noch selten zu finden sind. Eine solche Flasche, die vielleicht damals 50 Mark gekostet hat, kann heute im Sensationsfall sogar über 100.000 Euro wert sein. Das kommt zwar äußerst selten vor – aber beispielsweise Flaschen von mittlerweile geschlossenen Whiskybrennereien wie Port Ellen kosten alle jenseits der 2.000 Euro und waren in den 80er Jahren unter Scotchfans noch verbreitet. Besonders ehemalige Geschäftsleute haben solche edlen Tropfen noch als Geschenke verwahrt. Genaues Hinschauen lohnt sich vielleicht!

Mit freundlicher Unterstützung von Sascha Liehr | Bilder: pixabay.com © Michael_Luenen, Myshanah, igorovsyannykov & jraffin (CC0 Public Domain)

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