In dieser Ausgabe der „Quarter Life Poetry“ von Samantha Jayne gibt es recht wenig Poetry zu hören, dafür eine konkrete Problem-Situation zu sehen, die die meisten von uns kennen sollten. Eine Mail an eine vorgesetzte Person schicken. Puh… Wie soll man da nochmal gleich anfangen? Da wird schon mal jedes noch so kleine Wort oder Satzzeichen auf den Prüfstand gesetzt…
Deutlich poetischer als „Quarter Life Poetry on Emailing the Boss“ und zuvor bereits hier im Blog waren „Think of Nothing“ und „Damn I Love This Friday Night“ aus der fortlaufenden Videoreihe.
Quelle: staffpicks
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Spam ist das eine, Scam das andere. Ist Ersteres ein zwar nerviges, aber doch tendenziell harmloses Schlecht des Internets, hat Letzteres leider ganz und gar schlechte Auswirkungen auf viele naive und/oder unglückliche Opfer. Das fängt beim nigerianischen Königssohn an, der ein paar Millionen Dollar loswerden will, endet aber in Unternehmensfälschung, die an deine Logindaten und letztlich dein Geld will.
Wenn wir eine Scam-Mail als solche identifizieren, ist das an sich schon einmal gut, wurden wir selbst ja so vor einem Reinfallen verschont. Aber jetzt kann man auch anderen helfen, indem man „Re:scam“ einsetzt. Einfach die verdächtige Mail an [email protected] weiterleiten und die künstliche Intelligenz nimmt sich der „Anfrage“ an – und antwortet. So werden die Scammer hingehalten und haben weniger Zeit, andere Leute abzuziehen. Und im Hintergrund sammelt Re:scam all die bösen Adressen, so dass das Internet vielleicht irgendwann zu einem etwas besseren Ort werden kann. Gute Sache!
]]>„Hey, like the video said, I’m Re:scam. Netsafe built me as a new weapon in the fight against the billion-dollar email scam industry. I’m a sophisticated AI email program designed to reply to email scammers. When you forward a scam to me I adopt one of my many personas and I engage them in conversation, so they waste their time talking to a computer instead of targeting real people.“
Heute haben wir bei seriesly AWESOME bemerken müssen, dass gesandte Nachrichten über Safari nicht angekommen sind und direkt habe ich mal hier gecheckt und siehe da – nichts. Bedeutet: Seit wer weiß wie lange wurden Nachrichten über alle Browser artig verschickt, nur bei der Apple-Variante kam anstatt einer Versandbestätigung nur ein Leersetzen des Formulars (so dass Nutzer gar nicht mitbekommen haben, dass etwas nicht geht).
Solltet ihr mir also irgendwann mal eine Nachricht geschickt haben, auf die ich nicht reagiert habe (das mache ich normalerweise bei so ziemlich allem) – sorry. Schickt es gerne noch einmal, sollte es wichtig oder eine Einladung auf die Bahamas oder ein kostenloses Auto oder so gewesen sein. Wenn ihr jetzt denkt „Och, ich hatte bisher noch gar nicht geschrieben, aber eigentlich wäre das eine dufte Sache“ – kein Problem mehr! Sollte jetzt wieder gehen (falls es jemals ging). Als artiger Programmierer hatte ich in allen mir zur Verfügung stehenden Browser getestet, alles ging – nur Mac/iOS nicht (wobei selbst die aktuellst verfügbare Windows-Version von Safari es noch durchschleppt)
Dieser kleine Bastard in der header.php in WordPress war übrigens dafür verantwortlich:
< meta name="referrer" content="no-referrer" >
Hat auch nur einige Stunden gedauert, das Übel einzukreisen und zu erlegen. Diese Technik aber auch immer – ein Teufelswerk, ich sag es euch…
Bild: Wesson Wang.
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James Veitch erzählt uns unter dem Namen „Scamalot“ Geschichten aus den tiefen Abgründen des Internets. Spam und Scam und Phishing und wie es alles heißt. Halt der Abschaum, der sich in euren Mailfächern ansammelt und in der Regel direkt gelöscht wird. Nicht so aber Veitch, der artig auf jede (vielversprechende) Mail antwortet. Und spielen die Gegenüber aus Spaß oder Naivität das Spielchen mit, ergeben sich unterhaltsame Geschichten, die er auf frische Art und Weise nacherzählt.
„This is what happens when you look for love in spam mail.“
„This British man’s email exchange with a scammer escalated hilariously.“
„James Veitch faces a demanding scammer in need of a loan.“
Viele weitere Videos dieser Art gibt es in der YouTube-Playlist von mashable zu sehen.
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Die Jungs, die uns den Telkos im echten Leben-Sketch gebracht haben, haben nun Mails für sich entdeckt. Wenn man die offenkundig ausspricht und als Dialoge in die reale Welt setzt, sieht man doch recht deutlich, wie viele Leute das Medium nicht wirklich verstanden haben…
Mein fiesestes Mail-Erlebnis war glaube ich jemand, der einen Abwesenheits-Assistenten eingestellt hatte, bei dem sein Tischnachbar angegeben war, der aber einen Abwesenheits-Assistenten eingestellt hatte, bei dem dessen Tischnachbar (Jemand #1) angegeben war.
Ein paar Outtakes zur Entstehung des Clips gibt es auch noch:
Quelle: /// via: tastefullyoffensive
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Hehe, schön wirre Gemütsaufheiterung für Zwischendurch. Der Tumblr Sorry That Username Is Already Taken sammelt genau das: kuriose Nutzernamen, die man bei Google schlicht nicht mehr anmelden kann. Bedeteutet also nicht nur „haha, wie lustig das wäre“ – nein, da ist tatsächlich bereits jemand anderes drauf gekommen.
via: nerdcore
]]>Auf einmal eine Antwort auf die Mail. Von einem werten Blogger-Kollegen keimt Kritik an dieser Mail auf. Erst da sehe ich, dass die Mail an etliche Leute aus der Blogosphäre gingen. Die gesamte Alpha-Riege plus etliche Adjutanten. Alle an Board. Niemand verschlüsselt in BCC.
Ein wildes „Alle Antworten“-Spektakel beginnt. Sinnlose Kommentare, Marketing-technische Anfeindungen und Grüße an die Webkollegen und/oder Omi bestimmen Minutenlang das Postfach. Den ein oder anderen (vor allem namenhaften) Kollegen stört das eher, nimmt man die Tweets für voll. Andere verstehen die Mail einfach nur als unterhaltsamen Fauxpas, der das Mittagsloch füllt. Zu jenen gehöre ich natürlich auch und kopiere den Text der Infomail und texte ihn auf LangweileDich.net-Thematik hin um. Demnach soll heute Abend keine Vorstellung im TASCHEN von David LaChapelle stattfinden, sondern hier und jetzt ein belangloser Beitrag erscheinen.
Done.
P.P.S.: Passenderweise zu dem ganzen Chaos wurde der Termin mittlerweile übrigens abgesagt. Unterhaltsam war es dennoch.
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Ich liebe einfach seinen Sarkasmus und seine „Ihr könnt mich alle mal“-Attitüde. Wie immer muss man sich etwas zum Lesen zwingen, aber es lohnt sich, versprochen! Den kompletten Wahnsinn gibts nach dem Sprung. Frage mich nur, warum Nachbarn überhaupt noch mit ihm schreiben…

Dienstag, 20:53 Uhr: Ich schicke der in der Mail angegebenen Kontaktperson meine Bewerbungsunterlagen.
Dienstag, 22:10 Uhr: Ich erhalte eine Antwort von der in der Mail angegebenen Kontaktperson. Wird sicherlich nur eine mehr oder weniger automatische Antwort sein, in der der Eingang meiner Mail verkündet wird und ich darum gebeten werde, geduldig zu sein. Aber nein:
„Lieber Absender, vielen Dank für Ihre E-Mail. Seit heute bin ich nicht mehr für Unternehmen XY tätig. Bitte wenden Sie sich an Kontaktperson B.“
Wie schnelllebig das Business heutzutage doch sein kann. Und wie seltsam das Wort „schnelllebig“ aussieht…
]]>Schon krass, wie tolerant die offizielle Seite den Mist anscheinend mitmacht. So es denn überhaupt wirklich so geschehen ist. Unterhaltsam dennoch allemal. ;)

(via)
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