kritik Archiv – LangweileDich.net https://www.langweiledich.net/tag/kritik/ Langeweile ist doof! Unterhaltung und Inspiration gibt's hier. Tue, 23 May 2023 11:59:06 +0000 de hourly 1 https://www.langweiledich.net/wp-content/uploads/2019/02/cropped-LwDn19_icon-1-32x32.png kritik Archiv – LangweileDich.net https://www.langweiledich.net/tag/kritik/ 32 32 Smarter Spiegel gibt kritisches Feedback zum Outfit https://www.langweiledich.net/smarter-spiegel-gibt-kritisches-feedback-zum-outfit/ https://www.langweiledich.net/smarter-spiegel-gibt-kritisches-feedback-zum-outfit/#respond Tue, 23 May 2023 11:59:06 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=162287 Smarter Spiegel gibt kritisches Feedback zum Outfit smarter-spiegel-beurteilt-outfits

Oftmals ist man sich ja unsicher, was man an Kleidung tragen soll. Passt das zusammen? Ist es allgemein ein guter Look? Liam Thompson hat die Antwort parat! Weil er sie voraufgenommen hat… Sein smarter DIY-Spiegel scannt sein Outfit und gibt dann als Feedback zurück, ob es gut oder schlecht ist. In der Form natürlich total unnütz und ich frage mich auch noch immer, weshalb er die Webcam-Linse nicht in den Rahmen integriert hat, aber unterhaltsam ist es allemal anzuschauen.

„Shoutout to ChatGPT for doing literally 99% of the coding on this thing“

Smarter Spiegel gibt kritisches Feedback zum Outfit lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FdAz36mz44nc%2Fhqdefault

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Kritik: Alle Fehler im Film „Free Guy“ https://www.langweiledich.net/alle-fehler-im-film-free-guy/ https://www.langweiledich.net/alle-fehler-im-film-free-guy/#respond Wed, 10 Nov 2021 12:37:46 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=150508 Kritik: Alle Fehler im Film "Free Guy" fehler-im-film-free-guy

Ich fand „Free Guys“ ja durchaus gelungen. So lustig wie erwartet und doch mit mehr Substanz als ich zunächst annahm. Vielleicht verkläre ich das aber auch alles, weil das mein erster und vermutlich einziger Kinobesuch dieses Jahr war… Natürlich ist der Streifen mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle Popcorn-Kino, bei man eher den Kopf ausschalten sollte, um Spaß zu haben. Entsprechend ist „Free Guy“ gefundenes Fressen für CinemaSins, die alle Fehler und Ungereimtheiten des Blockbusters in einem eigenen Video zusammenfassen und kommentieren. Der größte Fehler könnte gewesen sein, ins Kino zu sehen, war der Film doch bereits anderthalb Monate nach Kinostart kostenfrei für Abonnent*innen von Sky und anderen Plattformen verfügbar…

„Free Guy was a pretty delightful surprise in the hellscape that was 2021. But it still has sins, so we counted ‚em.“

Kritik: Alle Fehler im Film "Free Guy" lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F-V1CpaJeQ-o%2Fhqdefault

Ach, schau an – ein paar Outtakes gibt es auch noch:

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DISSLIKE: Karl Lauterbach reagiert auf kritische Social-Media-Posts https://www.langweiledich.net/disslike-karl-lauterbach-reagiert-auf-kritische-social-media-posts/ https://www.langweiledich.net/disslike-karl-lauterbach-reagiert-auf-kritische-social-media-posts/#respond Thu, 09 Sep 2021 12:24:52 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=149470 DISSLIKE: Karl Lauterbach reagiert auf kritische Social-Media-Posts DISSLIKE-Karl-Lauterbach

Karl Lauterbach ist ein Mann, der polarisiert. Dass er aneckt, liegt auf der Hand und an mehreren Punkten. Seine Art ist direkt und wirkt manchmal etwas unangepasst, seine Aufgabe besteht zudem darin, Mängel anzuprangern, was Leute ja allgemein nicht so gerne hören. Und im Zuge der Pandemie hat er direkt mehrere Themenfelder und Lager aufzuscheuchen gewusst. Kein Wunder also, dass da auch verdammt viel Kritik auf ihn reingeprasselt ist. Meinen Respekt hat er auch deswegen erhalten, weil er sich da durchtankt und trotz des ganzen virtuellen Hasses weitermacht. Bei DISSLIKE wird der SPD-Politiker mit einigen besonders negativen und persönlich werdenden Social-Media-Posts konfrontiert.

„Politiker Karl Lauterbach aka Corona Karl rasiert nicht nur die Lines in irgendwelchen Sommer-Tracks, sondern geht in unserem DISSLIKE Bundestagswahl Special für die SPD an den Start. Der Sheldon Cooper unter den Politikern spricht über sein Problemhaar, das Single sein und stellt sich mit vollstem Elan in der Stimme dem wütenden Internet-Mob.“

DISSLIKE: Karl Lauterbach reagiert auf kritische Social-Media-Posts lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F7PWeg3NLBXg%2Fhqdefault

Quelle: wihel

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Mut zur Wut: Ausgezeichnete politische Kritik-Plakate https://www.langweiledich.net/mut-zur-wut-ausgezeichnete-politische-kritik-plakate/ https://www.langweiledich.net/mut-zur-wut-ausgezeichnete-politische-kritik-plakate/#respond Thu, 29 Jul 2021 18:00:32 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=148659 Mut zur Wut: Ausgezeichnete politische Kritik-Plakate Mut-Zur-Wut-Plakate-2021

Eigentlich bedarf es seit spätestens anderthalb Jahren keinen „Mut zur Wut“ mehr, möchte man meinen, bergen sich doch tagtäglich neuer Ärgernisse auf, gegen die man Grollt hegt. Nicht umsonst hat sich mit der Zeit der Terminus „mütend“ gebildet. Nein, damit ist nicht „mutig-wütend“ gemeint, es handelt sich um eine Mischung aus „müde“ und „wütend“. Nicht müde zu wüten sind die Leute, die rund 2.500 Einreichungen beim Heidelberger Wettbewerb „Mut zur Wut“ eingereicht haben. Die zeigen auf kreative und meist direkte Art und Weise Missstände unserer Gesellschaft an.

„Mut zur Wut macht einmal im Jahr den öffentlichen Raum ganz bewusst zum Schauplatz des visuellen Widerstandes. Eine Nische der Freiheit im ansonsten komplett überwachten und lückenlos kontrollierten urbanen Areal. Die Ausstellung der prämierten Plakate macht die Straße zur Bühne, zur einer gigantischen Galerie. Eine Art inhaltliche Rückeroberung der Städte, die ansonsten mit ihren schönsten und prominentesten Orten zu simplen Werbeträgern zu verkommen drohen. Die Themenwahl für das Motiv ist frei. Gemäß dem Titel „Mut zur Wut“ sollte das Thema einen kritischen, sozialen, politischen und/oder persönlichen Inhalt haben, der in einem aussagekräftigen Motiv dargestellt ist.“

Die 30 Gewinner-Motive aus diesem Jahr hängen aktuell in ausgewählten Großstädten Deutschlands. Ihr könnt euch aber auch durch die digitale Präsentation klicken oder der Aktion auch über Facebook und Instagram folgen.

Hier noch ein paar meiner Lieblingsmotive aus den insgesamt 70 Final-Postern:

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Sportler-Kritiker auf Twitter müssen beweisen, dass sie es besser können https://www.langweiledich.net/sportler-kritiker-auf-twitter-muessen-beweisen-dass-sie-es-besser-koennen/ https://www.langweiledich.net/sportler-kritiker-auf-twitter-muessen-beweisen-dass-sie-es-besser-koennen/#respond Mon, 21 Jan 2019 15:56:53 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=126725 Früher, als noch alle Nationalmannschaftsspiele geschaut haben, hieß es gerne mal, es gäbe 80 Millionen Bundestrainer (damals gar noch ohne „Innen“ geschrieben) in Deutschland. Klar, kritisch sein ist einfach, man muss ja niemandem was beweisen. Und geflügelte Worte, wie „Den hätte ich mit verbundenen Augen gemacht!“ sind schnell gesagt, sollen sie doch einfach nur signalisieren, dass es eine „110-prozentige!“ Chance oder so war.

ESPN hat ein paar Leute unter fadenscheinigen Gründen in eine Sporthalle geladen. Dort werden sie mit Tweets konfrontiert, in denen sie Football-Profis niedermachen, weil sie das Field Goal nicht getroffen haben. Und direkt erhalten sie die Möglichkeit, zu demonstrieren, dass sie es wirklich besser können. Und das sogar ganz ohne Druck von tausenden Zuschauern vor Ort und Millionen an den Fernsehgeräten. Wir alle ahnen, was passiert…

„On Always Late with Katie Nolan, college football fans who sent mean tweets about kickers are invited to kick real field goals.“

Sportler-Kritiker auf Twitter müssen beweisen, dass sie es besser können lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FSnGauxFbGbE%2Fhqdefault

Bei unserem Irland-Trip kam ich auch in den Genuss, mich mal am Football-Kick zu versuchen. Ich war ehrlich gesagt recht überrascht, wie gut das ging. Jetzt nicht wirklich jeder landete im Ziel, da das Ei dann doch recht unförmig ist für ungeschulte Füße, aber mein jahrelanges Fußballtraining hat geholfen. Bei der Gällischen Variante, die mit einer Art Volleyball gespielt wird, waren dagegen so ziemlich alle Treffer.

Allgemein fehlt vielen Leuten, die über Sportler urteilen, schlicht die eigene Erfahrung auf dem Feld. Natürlich gibt es die Über-Aussetzer, die selbst Profis haben (sollen ja bekanntlich auch nur Menschen sein), die zu Situationen führen, die wirklich JEDER besser hätte lösen können. Abseits derer wird aber oftmals unterschätzt, dass das die Besten der Besten sind. Ich habe mal ein bisschen Bezirksliga und -Auswahl gespielt, was für mich eine tolle Sache war. Da war ich aber keineswegs einer der richtig Guten. Und die wären auf der nächsten Stufe eben auch nur graue Mäuse. Und darüber gibt es noch X weitere Stufen und Ausleseprozesse. Am Ende ist es vielleicht nicht mal unbedingt die Technik, der Schuss oder sonst was, sondern die schiere Geschwindigkeit und Körperlichkeit, die man als TV-Zuschauer halt einfach nicht so gut greifen kann. Einfach mal zu einem Spiel gehen und es live anschauen, möglichst nah vom Spielfeldrand. Dann bekommt man eine Ahnung, wie schnell das abläuft. Dann verzeiht man vielleicht auch mal den einen oder anderen „Fehler“. Oder einfach sagen: „Den hätte meine Oma gemacht!“ – dann muss die sich bei ESPN beweisen.

via: twistedsifter

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Wettkampf im Angegriffen-Fühlen https://www.langweiledich.net/wettkampf-im-angegriffen-fuehlen/ https://www.langweiledich.net/wettkampf-im-angegriffen-fuehlen/#respond Tue, 19 Dec 2017 13:20:46 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=114797 Wettkampf im Angegriffen-Fühlen really-offensive-video

Angegriffen fühlen – Trendsport Nummer Eins in unserer heutigen Gesellschaft. An sich ist das ja auch vollkommen okay, sich verletzt zu fühlen und das auch zu äußern – faire Sache und Moral und Toleranz sind eh zwei supertolle Dinge. Aber heutzutage meint man sich auf das hohe Ross schwingen zu müssen, sobald dieser altbekannte schmale Grad zwischen aus Versehen semantisch inkorrekter Ausdrucksweise und einer bewussten Beleidigung von Individuen oder Minderheiten auch nur angesehen wird.

Vermutlich kennt ihr alle dieses Bild hier, oder? (Ja, damit disrespektiere ich alle, die es noch nicht kennen, sorry!)

Wettkampf im Angegriffen-Fühlen trying-to-make-a-joke-that-doesnt-offend-anyone-in-2016

Hatte man vor ein, zwei Jahren noch gedacht, man wäre am Ende der Echauffiergesellschaft angelangt, konnte das Verhalten dieses Jahr glatt noch intensiviert werden. Ein Rerelease des Bildes kam auf:

Wettkampf im Angegriffen-Fühlen trying-to-make-a-joke-that-doesnt-offend-anything-in-2017

Und so finden wir uns heutzutage in einer Welt, in der Religion eine stetig schrumpfende Bedeutung einnimmt, dazu entgegengesetzt aber wohl noch nie so sehr über religiöse Kleinigkeiten diskutiert und angeschwärzt wird. Selbst wenn die Kritiker nicht religiös sind. Solidarische Befindlichkeiten? Wohl eher verkünsteltes Aufspielen, Sich-wichtig-machen und Korintenkackerei. Natürlich nicht immer, wenn wie gesagt ein tatsächlicher verbaler Angriff stattfindet, soll man doch bitte mit aller Heftigkeit dagegen vorgehen, gerne auch im Namen anderer. Aber oft wird unnötig im Namen anderer verteidigt, die damit eigentlich gar kein Problem haben. Letztlich verschwimmt mittlerweile gar die Grenze zwischen tatsächlicher oder aufgesetzter Echauffierung und dem Trollen. Aber so weit wollte ich eigentlich gar nicht ausschweifen, sorry.

YouTuberin IISuperwomanII hat gemeinsam mit Shane Dawson den „Angegriffen-Fühl-Krieg“ im zum Glück nur inszenierten Wetteifervideo entfacht. Und auch wenn ich das Video jetzt nicht soo überragend finde, zeigt es eben ganz gut, in welche Richtung wir uns bewegen (und bietet sich gut als Ansatz für einen solchen Beitrag bzw. das Nachdenken darüber an). Vielleicht einfach mal weniger Zeit in das ständige Gemeckere und mehr in das menschliche Miteinander investieren. Dann haben wir vielleicht auch bald wieder weniger Anlass zum Angegriffen-Fühlen.

„I’m all for learning and growing but sometimes it’s hard to draw the line because it seems in 2017, everything offends everyone! Have you ever experienced this? LIKE CAN I NOT ENJOY ANYTHING?! LOL. One love doe. Yay humanity! Thanks for helping me on this one Shane x“

Wettkampf im Angegriffen-Fühlen lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FoYvw0GryNs8%2Fhqdefault

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Rainers Programmwunsch https://www.langweiledich.net/rainers-programmwunsch/ https://www.langweiledich.net/rainers-programmwunsch/#comments Wed, 04 Jan 2017 11:12:40 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=103638 Rainers Programmwunsch rainers-programmwunsch

Ich hoffe, Ihr seid alle gut rübergerutscht ins 2017! Ich hoffe, Ihr habt so viel echtes Leben mit Freunden und Weggehen und so, dass Ihr an Silvester nicht Fernsehen schauen musstet. Mich haben zwei Dinge schockiert, als ich ARD und ZDF im Wechsel geschaut habe. Zum einen das, was ich gesehen habe. Und am nächsten Tag dann, wie viele das geschaut hatten.

Für mich war es mal wieder wie ein Unfall auf der Autobahn. Man will nicht hinschauen, viele machen es aber doch (und behindern damit alle anderen). Im Ersten kam der „legendäre“ Silvesterstadl mit Pilawa und so ner Sängerin. Im ZDF der traditionelle Countdown vor dem Brandenburger Tor mit Kiewel und Kerner. Nachdem der Musikantenstadl in den letzten Jahren kaputtverjüngt wurde u.a. durch eine der unsinnigsten Moderatorenauswahlen seit „Wetten Lanz!?“ und jetzt auch noch Quizonkel Pilawa als Host. Erwartungsgemäß zieht er eine Zote nach der anderen. Die auftretenden „Künstler“ spielen fast 100% Playback und sind allesamt aus dem letzten Jahrhundert. Langweiliger und schlimmer geht es eigentlich kaum. Doch auf dem ZDF zeitgleich Kerner und Kiwi im Gespräch mit dem Goldmedaillengewinner, der es im letzten Sommer in Rio wagte, die Nationalhymne nicht artig mitzusingen. Kerner schafft ein Interview ohne den Skandal wieder aufzuwärmen, aber vermasselt es in der Zielgeraden dann doch und fragt, ob Harting es ok findet, dass sie jetzt gar nicht über den Skandal gesprochen haben… man man man. Da hilft auch das anschließende grenzdebile Lachen nicht. Danach kommt Jermaine Jackson, Bruder von Michael und früheres Mitglied der 5. Kerner kriegt sich nicht mehr ein, was für ein unfassbarer Weltstar da wäre. Wow. Dieser Star tut dann später noch auf der Bühne so, als würde er ein Lied singen und hat Haare auf, die aussehen, als seien sie aufgemalt. Nun gut. Davor spielt die Coverband Radio Future, die Purple Rain rappt. Kann man machen, muss man aber auch nicht. Die Hermes Houseband covert danach unermüdlich weiter.

Warum schreibe ich das?

Ich frage mich, ist es das, was wir Deutschen sehen wollen? Klar, jeder vernünftige Mensch hat an dem Abend Geld für Böller ausgegeben, langweilt sich am Raclette oder bezahlt zu viel Eintritt für ne schlechte Party in der örtlichen Disse, aber anscheinend wollen das ja ziemlich viele Menschen genau so haben in der Glotze drin. Berieselung. Schlechte Musik mit schlechten Moderationen. Wann kommt da endlich mal Schwung in die Kiste? ARD und ZDF müssen jetzt langsam mal in die Puschen kommen, um endlich mal was Vernünftiges zu zeigen, was man auch als 30- bis 50-Jähriger schauen kann. Ich rede nicht vom Jugendangebot „Funk“ im Internet. Ich will endlich mal wieder was im TV sehen, das mir etwas mehr gibt als Quiz und seichte Bedudelung. Bei Reportage geht das ja schon ansatzweise so. Aber wie wäre es mal wieder mit ner Show, die was kann. Endlich wieder neue, gute Leute, die z.B. echte Bands interviewen. Vielleicht sogar mit ein bisschen Anspruch. Bitte keine weitere pseudo-politische Kabarettsendung für 60-jährige Pädagogen im Ruhestand. Keine Pseudo-Reportage mit einem der alten, bekannten Moderatoren, die plötzlich voll ernst Themen „recherchieren“. Bitte keinen weiteren GEZ-Euro für immer die gleiche Leier.

Liebe Programmverantwortliche: wenn Ihr nichts wagt, gewinnt Ihr gar nichts. Die Angst davor, dass die „Alten“ dann nicht mehr schauen, braucht ihr nicht haben. Klar, von denen gibt es statistisch viel mehr und die Quote ist damit sicher. Aber wie lange noch? Ihr verliert alle Menschen mit ein bisschen Hirn an Streamingdienste und das Internet. Aber wir zahlen doch alle Gebühren. Nicht falsch verstehen, ich bin großer Fan des öffentlich-rechtlichen Systems an sich. Ich arbeite seit 14 Jahren sehr gerne für ARD und ZDF. Aber so langsam weiß ich nicht mehr, was ich hier noch moderieren soll. Und kaum ein Freund oder eine Freundin erzählt mir, wie toll sie das Programm findet. Kein Wunder. Wir Mitt-/Enddreißiger sind die verlorene Generation. Wir sind mit dem Fernsehen aufgewachsen und eigentlich Fans. Aber die Beziehung hat gelitten und leidet weiter. Die ganz Jungen braucht Ihr erst gar nicht versuchen, zu erreichen. Die finden ihre Inhalte eh schon woanders. Daher macht endlich was. Oder noch besser, lasst es endlich die machen und entscheiden, die in den letzten Jahren sich immer gewünscht haben, ein Programm zu machen, das sie selber schauen würden.

(Bild: Tina Rataj-Berard)

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Wenn Kunden an Kunstwerken rummäkeln dürften https://www.langweiledich.net/wenn-kunden-an-kunstwerken-rummaekeln-duerften/ https://www.langweiledich.net/wenn-kunden-an-kunstwerken-rummaekeln-duerften/#respond Fri, 28 Oct 2016 06:34:51 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=101167 Wenn Kunden an Kunstwerken rummäkeln dürften artworks-clients-from-hell_01

„Clients From Hell“ kennt ihr, oder? Vermutlich hatte jeder irgendwie schon einmal mit komischen Kunden-Verschlimmbesserungen zu tun, der Kunden hat. Und weil der Kunden nun mal König ist, muss man auch manchmal in den sehr sauren Apfel beißen. Eigentlich dachte ich, dass das für mich nach der Agenturzeit vorbei sei, aber selbst als Blogger – naja, egal…

Die Pariser Agentur Graphéine hat jedenfalls massig solcher kurioser „Einfälle“ von Kundenseite und ausgehend von einem Tweet eine Reihe an „was wäre wenn?“-Bildern erstellt. Denn gäbe es die größten Kunstwerke der menschlichen Geschichte, wenn Kunden das Sagen gehabt hätten? Vermutlich nicht…

„An excess of marketing, consensus, and political correctness were never behind a memorable project.“

Mit Klick auf das Bild gelangt ihr zu einer größeren Ansicht.

Wenn Kunden an Kunstwerken rummäkeln dürften artworks-clients-from-hell_02
Wenn Kunden an Kunstwerken rummäkeln dürften artworks-clients-from-hell_03

Alle kritischen Umsetzungen gibt es hier zu sehen.

via: boredpanda

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Lasst digitales Pöbeln nicht zum Volkssport werden https://www.langweiledich.net/lasst-digitales-poebeln-nicht-zum-volkssport-werden/ https://www.langweiledich.net/lasst-digitales-poebeln-nicht-zum-volkssport-werden/#comments Wed, 12 Oct 2016 13:39:29 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=100728 Lasst digitales Pöbeln nicht zum Volkssport werden kommentarbullshit

Ich mag Kritik. Sehr sogar. Konstruktives Feedback von Außen hilft enorm und macht das Kritisierte in der Regel besser. Und ich liebe den Austausch. So ist für mich die Kommentarfunktion einer der zentralen Aspekte, die das Bloggen ausmachen. Der direkte Kanal zum Leser, der einen Dialog ermöglicht. Und so freue ich mich – ganz ehrlich – über jeden einzelnen, noch so kurzen und inhaltslosen Kommentar. Vor allem, weil die Kommentare auszusterben drohen. Das ist nicht wirklich neu und darum soll es auch gar nicht gehen, vielmehr um die Färbung moderner Kommentare. Anscheinend wird nur noch kommentiert, wenn einem etwas nicht passt. Und das passt mir nicht (daher dieser Kommentar, hehe…).

Meckern, Meckern, Meckern…

Ich habe mal einen Cartoon gesehen, den ich leider nicht mehr auffinden konnte (falls ihn wer findet, gerne kommentieren!). Darin reden zwei Männchen über Webcontent. Der eine möchte etwas Kritisches kommentieren, weil er die dargebotene Kunst schlecht findet. Der andere fragt, was denn aber mit der guten Kunst sei, wolle er da nicht auch etwas zu kommentieren? „Nene, der weiß schon, dass das gut ist“ lautet die Replik.

Gepöbelt wird schnell, ein „das ist cool!“ wirkt vielleicht zu nichtig. Zu offensichtlich. Und nein, ich will hier niemanden daran hindern, seine negative Meinung zu äußern. Gerade wenn etwas schlecht ist, soll man das auch verdammt nochmal sagen. Gerne konstruktiv mit Verbesserungs-Hinweisen oder konkreten Informationen, wiesoweshalbwarum das nun schlecht ist. Oder auch einfach auf Fehler hinweisen. Die passieren allen Leuten, sei es der Flüchtigkeit, dem Schlafmangel oder einfach Unwissen geschuldet. Da bin ich immer dankbar. Was aber vermehrt auftritt und mich nervt, ist dieses Herumreiten auf Kleinigkeiten, die eigentlich gar nicht diskutierenswert sind.

Verfehlende Kleinstkritik

Ich merke, dass ich auch hier relativieren muss, da in einigen folgenden Beispielen die Kritik nicht einmal unangebracht ist. Da ist einiges verdammt wahr und sogar hilfreich. Zumindest in der zentralen Aussage des Kommentars. Aber die Art und Weise, wie an Nichtigkeit grenzende Aspekte derart ausgerollt werden, sich Leute Zeit für das Angehen von Randnotizen machen, will mir nicht ganz in den Kopf. Das muss eine solche Wichtigkeit einnehmen, dass man sich die sonst so rare Zeit nimmt, zu kommentieren. Ist alles gut, man hat sich an Inhalten bereichert, vielleicht Stunden an Langeweile zerschlagen oder den einen kreativen Impuls erhalten – Nichts. Oder zumindest selten etwas.

Beispiele

Bescheuerte Weltansichten

Natürlich will ich auch konkret werden. Zum einen hätten wir natürlich (so traurig, dass ich „natürlich“ schreiben muss…) das „überpatriotische“ Lager (Beispiel-Link).

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Dass man unter politischen Inhalten kontroverse Diskussionen erwarten muss, ist ja das eine. Mittlerweile wird aber jeder Fun-Furz für dämliche Heißluft-Propagande genutzt. Aber das ist noch einmal ein komplett anderes Thema…

Ganz ähnlich geht das natürlich auch in den USA. In einer WIN Compilation gab es ein Kunstwerk, in dem schwarze Buchstabe, die „HATE“ gebildet haben nach einem Perspektivwechsel ein buntes „LOVE“ ergeben haben. Und selbst hier hat jemand den persönlichen Perspektivwechsel verpasst…

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Positiv: Hier kommen fast immer andere Leute mit Kommentaren „zur Hilfe“ um zu demonstrieren, dass solche Leute die absolute Minderheit sind und verdammt nochmal bleiben sollten. Positiv #2: Ein bescheuerter Abonnent weniger.

Klugscheißeritis

Gut, das waren die engstirnigen Kleingeister. Kommen wir zu den „normalen“ Leuten, die sich einfach unnötig verrennen. Ich hatte einen Mini-Beitrag mit einem Video über die Entstehung des metrischen Systems verbloggt. Und dann folgt ein oberlehriger Kommentar zur Verwendung eines Wortes bzw. den Unterschied zwischen „scheinbar“ und „anscheinend“:

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Da ich ein Verfechter des „Wie du mir, so ich dir“ bin, antworte ich auf patzige Kommentare gerne patzig und diskussionsfreudig, so dass sich ein längeres Gezanke um Nichtigkeiten ergibt. Vielleicht nicht das beste Beispiel, aber ich hatte einige gesammelt und möchte eine gewisse Bandbreite aufzeigen.

Verfehlende Meinungsmache

Anderes Thema: Die Verlosung eines Bluetooth Speaker-Systems. Frage zu der Kampagne, die einen an einer Drohne befestigten Lautsprecher zeigt: In welcher Situation würdet ihr so eine Sound-Drohne nutzen. Antwort:

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Da er scheinbar Aufmerksamkeit (im Kampf gegen Drohnenbefall!) haben wollte – bitteschön. Mir will es nicht in den Kopf, wie man dann eben einfach nicht beim Gewinnspiel teilnimmt, sondern sich fernab dieser offensichtlich gefaketen und auf lustig gemachten Werbeidee in solche Absurditäten verrennt.

Die meiner Meinung nach absurdeste Kleinstkritik habe ich per Mail erhalten (daher gebe ich auch keinen Namen an). Erneut abzielend auf Inhalte der überpolitischen und gesellschaftskritischen Bilderparade…

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Die nachfolgenden Vergleiche zwischen Zigaretten und Foodporn erlasse ich euch mal. Hier sind wir schon arg auf dem Weg zur aktuellen Empörungsgesellschaft. Über alles wird gemeckert, sich aufgeregt und #Aufschrei vollzogen. Aber das ist dann noch einmal ein anderes Thema…

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Mimimi

Ja klar, das ist ein Meckern auf ganz kleiner Flamme. Und mir macht das Diskutieren (wenn es denn möglich ist) auch Spaß. Aber manchmal ärgert es mich eben auch. Früher hatte ich Freude bei jeder „Neuer Kommentar“-Benachrichtigung via Mail, dann begangen die „Was soll der Werbe-Scheiß?!“-Kommentare und mittlerweile muss man bei jeder Benachrichtung befürchten, dass unangebrachte Kleinstkritik auftaucht. Wie gesagt: Mir geht es gar nicht um Kritik. Die ist immer gerne gesehen, solange sie auf die eigentlich zentralen Aspekte abzielt und eben konstruktiv ist. Und wie so oft macht der Ton die Musik, man kann auch Kritik vernünftig verpacken und muss nicht mit faulen Fischen um sich werfen, oder einen Ton wie bei daheim am Frühstückstisch ablassen.

Und nein, es ist nicht alles überdramatisiert kritisch. Ich erhalte tolle Kommentare, über die ich mich jedes Mal freue. Noch mehr berühren mich sensationelle Mails von Leuten, die sich für kleine und große Dinge rund um LangweileDich.net bedanken. Da merkt man dann wieder, dass es doch noch gesunden Menschenverstand gibt und ich nicht ganz alleine mit meiner Einstellung bin. Vielleicht ja auch in dieser Hinsicht – oder ihr konntet wenigstens mit dem einen oder anderen Beispiel unterhalten werden. Und wenn ihr das nächste Mal in einem Blog etwas wirklich Tolles findet – lasst es doch den Blogger wissen. Auch wenn er einen tollen Text geschrieben hat, euch ein Bild von ihm gefällt oder ihr allgemein mal „Danke“ sagen wollt. Drückt nicht einfach nur auf „Like“ sondern auf „Kommentar absenden“ und macht ihm/ihr eine kleine Freude. Danke.

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John Oliver über Native Advertising https://www.langweiledich.net/john-oliver-ueber-native-advertising/ https://www.langweiledich.net/john-oliver-ueber-native-advertising/#comments Mon, 04 Aug 2014 14:58:17 +0000 https://www.langweiledich.net/?p=62560 John Oliver über Native Advertising Last-week-tonight_native-advertising

Ich finde es immer wieder grandios, wie sich John Oliver in seiner Sendung Last Week Tonight aktuelle und teils wirklich knifflige Themen vornimmt und es schafft, einem kritischen und eher auf Entertainment aus seienden US-Fernsehpublikum diese auf unterhaltsame Art und Weise darzubieten und transparenter zu machen. Das hatte ich hier im Blog bereits zu ESC & Russlandkrise, Netz-Neutralität und die Machenschaften der FIFA. Er schafft es quasi, Unterhaltung in Information zu mischen um diese zugänglicher zu machen.

Umgekehrt läuft es beim Native Advertising. Werbliche Informationen oder zumindest Absender werden in informative Inhalte gemischt, um möglichst wenig aufzutauchen und indirekte Werbewirkung zu schaffen. Und auch wenn es sicherlich wichtigere Themen auf der Welt gibt, ist es doch eines, das vermutlich jeden von uns bereits berührt hat – teils sogar unbewusst. Und erneut schafft Oliver es gekonnt, die Sachlage darzustellen und dabei zu unterhalten.

„The line between editorial content and advertising in news media is blurrier and blurrier. That’s not bullshit. It’s repurposed bovine waste.“

John Oliver über Native Advertising lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FE_F5GxCwizc%2Fhqdefault

Und klar, ich bewege mich hier als Blogger mittendrin in der Debatte. Auch wenn es in Deutschland (noch) nicht die amerikanischen Ausmaße erreicht hat, sehen wir bereits eine „Verbuzzfeedung“ einzelner Redaktionen. Klick-Erhaschung durch laute Headlines ist jedoch das eine, sobald Werbung ins Spiel kommt, die bestenfalls schlecht gekennzeichnet ist, wird es eben haarig. Daher versuche ich euch auch bestmöglich offenzulegen, wo und wann welche Marken hier auf LangweileDich.net ihre Finger im Spiel haben. Aber letztlich gibt es sehr schöne Themen, die man gemeinsam mit Marken umsetzen kann und letztlich Leser, Unternehmen und Autor etwas einbringen. Man sollte es eben richtig anpacken: keinen schreiberischen Einfluss der Marken, inhaltliche Relevanz und transparente Offenlegung.

via: tastefullyoffensive

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Der blinde Filmekritiker https://www.langweiledich.net/der-blinde-filmekritiker/ https://www.langweiledich.net/der-blinde-filmekritiker/#respond Sat, 02 Apr 2011 14:41:39 +0000 http://www.LangweileDich.net/?p=18410 Jay Forry ist blind. Und doch geht er regelmäßig ins Kino und verfasst sogar Kritiken über die Filme. Schönes kleines Portrait von Strike Anywhere.

(via)

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Allgemeine Lobkritiksenfschleuder https://www.langweiledich.net/allgemeine-lobkritiksenfschleuder/ https://www.langweiledich.net/allgemeine-lobkritiksenfschleuder/#comments Fri, 25 Sep 2009 10:08:58 +0000 http://www.LangweileDich.net/?p=4986 Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Diskurs. Vielleicht habt ihr’s gemerkt: In letzter Zeit ist hier mehr los und auch der Blog an sich verbessert sich mehr und mehr in Kleinigkeiten (z.B. „aufgeräumter“ Header, Seitenzahlen, etc.). Damit es weiterhin voran geht, seid ihr gefragt!

Daher diese kleine malsogarnich-repräsentative Blitzumfrage, bei der ich einfach schauen möchte, welche Sachen bei euch beliebt sind, oder was halt noch fehlt. Bis zu fünf Angaben dürfen gemacht werden. Natürlich ansonsten (auch zu anderen Themen) gerne in den Kommentaren bomben, wie immer.

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