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Blick hinter die Kulissen des Marktf├╝hrers

Mein Besuch bei Joey’s

Food
Maik - 05.11.13 - 15:15
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Gestern wurde ich vom Pizzalieferantendienst Joey’s zu einem Blick hinter die Kulissen in einer Hamburger Filiale eingeladen. Zusammen mit anderen Bloggern und Redakteuren haben wir viele Informationen ├╝ber den Alltag am anderen Ende der Bestellhotline gelernt und durften unsere eigenen Pizzen kreieren. Wer schon jetzt wissen m├Âchte, wie der Kassenschlager 2014 – Pizza LangweileDich.net – gemacht wird, sollte sich die Fotos anschauen, die ich gemacht habe. Dazu erz├Ąhle ich vielleicht auch noch ein bisschen was, mal schauen…


Joey’s ist fast so alt wie ich. 25 Jahre ist das in Hamburg geborene Unternehmen mittlerweile. Und gleichzeitig Marktf├╝hrer im Pizza-Homedelivery-Gesch├Ąft. Das Franchise-Unternehmen bietet ├╝ber 5.000 Mitarbeitern an 200 Standorten in Deutschland Arbeit und liefert alleine in der Hamburger Filiale am Wandsbeker Markt bis zu 260 Pizzen am Tag aus.

Ich muss ja gestehen, dass ich vor etwa sechs, sieben Jahren das erste Mal in Ber├╝hrung mit ihnen gekommen bin und fortan eher ein Verachter der Pizza war. Sie war mir schlicht zu fettig, das triefte ja f├Ârmlich. Doch immer wieder wurde der Dienst in der Runde demokratisch erw├Ąhlt (und mir somit aufgezwungen) und irgendwann hatte es sich ver├Ąndert und auf den Pizzen waren vornehmlich andere Zutaten als Fett zu sehen.

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Soviel zu den Unternehmenszahlen, viel interessanter ist doch alles dahinter. Teig kommt nicht aus der Tiefk├╝hltruhe, wird aber auch nicht ganz frisch hergestellt. Eine eigens kreierte Teigmischung wird mit Wasser angesetzt, ruht zwei Tage und wird erst am dritten Tag verarbeitet.

Sonntags brummt das Gesch├Ąft am meisten, aber auch Fu├čball-WM oder St├╝rme k├Ânnen das Gesch├Ąft ankurbeln.

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Sehr beeindruckend empfand ich die Gelassenheit der Mitarbeiter. Vor allem der Kollege, der f├╝r die telefonischen Bestellungen zust├Ąndig war. „Hallo bei Joey’s, mein Name ist XY, was kann ich f├╝r Sie tun?“ sagt er selbstsicher, w├Ąhrend er um vier im Weg stehende und doof guckende Bloggerinnen herumt├Ąnzelt. „Einen Augenblick, so, jetzt kann es losgehen!“. Ich hasse es ja schon, telefonisch zu bestellen, telefonische Bestellungen entgegen zu nehmen, stelle ich mir noch horrender vor.

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Dann konnten wir endlich selbst Hand anlegen und unsere eigenen Pizzen kreieren. Ratet, welche Zutaten ich genommen habe?

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Dieser Beitrag hat mehrere Seiten:

15 Kommentare

  1. Nils says:

    Cooles Ding, klasse das Joey’s sowas veranstaltet! Ich liebe das Baguette mit der Remoulade dazu eine Mahlzeit die mich s├╝chtig gemacht hat.

  2. Meocrisis says:

    Sch├Ân zu h├Âren, dass dich Joeys mal hinter die Kulissen schauen l├Ąsst! Ich glaube ich f├Ąnde das auch mal ganz interessant. Leider bem├╝ht sich die Filiale in Dessau um keinen guten Ruf. Von 4 Bestellung waren exakt 4 falsch. Und jedesmal gabs Tr├Âdel beim reklamieren:
    1. Bestellung: eine Pizza mit ausdr├╝cklich ohne K├Ąse. Beim Liefern war dann K├Ąse drauf und das EC Karten Ger├Ąt im Laden vergessen sodass wir nicht zahlen konnten. Okay, kann mal passieren, aber dann wurde die neue Pizza in der K├╝che schlicht weg vergessen. Nach 2x 30Min Warterei kein sch├Ânes Ergebnis.
    2. Bestellung: 1 Wunschpizza, 1 ohne K├Ąse, zum abholen. Der Mitarbeiter stellte zwei Kartons wortlos an unserem Tisch ab. Wir schauten rein, war leider nicht unsere Bestellung. Da der Mitarbeiter in der K├╝che verschwunden war, regelten das die G├Ąste unter sich und es fand sich der Inhaber der Pizzen. Als Entschuldigung gabs einen Muffin der am n├Ąchsten Tag das Haltbarkeitsdatum ├╝berschritten h├Ątte und wahrscheinlich kurz vorm Wegwerfen war.
    3. Bestellung: wieder 2 Pizzen. alles okay, aber die volle 10er Stempelkarte konnte nicht anerkannt werden weil das nur f├╝r eine Bestellung einer einzelnen Pizza gelte. H├Ą?! Wir h├Ątten die 2. Pizza ja bezahlt, aber man k├Ânne das wohl so nicht buchen.
    4. Bestellung: 1 Pizza ohne K├Ąse, mit 4 Zutaten. Knoblauch wurde vergessen. Die 10er Karte wollte man wieder nicht einl├Âsen, da auf der Pizza 4 Zutaten statt der erlaubten 3 drauf waren. Dass man ja die 4. Zutat einzeln abkassieren k├Ânne, musste erstmal mit uns und dem Chef ausdiskutiert werden indem der Mitarbeiter 4x in die K├╝che verschwand und ihn um Rat fragte. Der Schichtleiter selber wollte sich wohl nicht blicken lassen. 5 Min Diskussion und einen zum 4. Mal entt├Ąuschten und entnervten Kunden. Man erkl├Ąrt dem Kunden lieber was man nicht einzeln buchen kann, statt ihm 1,50 abzukassieren nachdem er insgesamt schon mit 10 Pizzen Umsatz machte. Das Buchungsproblem k├Ânnen die doch intern kl├Ąren, dazu brauchen die uns doch nicht?!
    Fazit: ich bin wirklich sehr geduldig und habe echt Verst├Ąndnis wenn mal was schief l├Ąuft. Wir sind ja alle Menschen… Aber das was da abgeht ist auf Dauer nicht hinnehmbar!

  3. Maik says:

    @Nils: Habe ich noch nicht gegessen, muss ich mal ausprobieren. :)
    @Meocrisis: Letztlich h├Ąngt es nat├╝rlich immer von der Filiale und den Fahrern ab, klar. Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit Lieferungsverwechslungen, etc. gemacht. Passiert es mehrfach, bestellt man eben woanders.

  4. DerBesserwisser says:

    Nat├╝rlich gibt es keinerlei Verpflichtung diesbez├╝glich, aber es w├Ąre nett, wenn du bezahlte Beitr├Ąge k├╝nftig kennzeichnen k├Ânntest – danke

  5. Maik says:

    @DerSchlechterwisser: Das mache ich jedes Mal. Vermutlich als einer der wenigen in der Blogosph├Ąre ├╝berhaupt. Und nun rate mal, wieso das hier nicht steht – korrekt, es wurde nichts gezahlt. Ich fand die Informationen interessant genug und vor allem die Fotos zu schade, um sie nicht zu bringen. Keine Bange, du bekommst schon mit, wenn etwas bezahlt wurde, aber manchmal ist es einfach nur ein freundschaftliches Geben und Nehmen. Bitte.

  6. DerBesserwisser says:

    Nun, es mag keinen direkten monet├Ąren G├╝tertransfer gegeben haben, aber rein aus „Spa├č an der Marke“ ist dieser Beitrag wohl kaum entstanden – oder irre ich mich da ?

    +1 f├╝r das lausige Wortspiel

  7. Maik says:

    Naja, ganz einfach: ich werde eingeladen, nehme an und sage mir, ich bringe nur etwas, wenn es mir gef├Ąllt und ich Lust darauf habe. Und ich habe durchaus Einblicke erhalten, die ich f├╝r gut befand und teilen wollte, ebenso die Bilder. Also alles aus intrinsischer Eigenmotivation. Daher w├╝sste ich nicht, weshalb ich so tun sollte, als w├╝rde ich bezahlt werden. Es steht ja drin, dass ich eingeladen wurde, also sollte jeder wissen, dass ich da nicht investigativ als Angestellter unterwegs war oder waswei├čich. Eine Kennzeichnung muss ja nicht immer mit einem Disclaimersatz am Ende geschehen, da spielt ja auch durchaus gesunder Menschenverstand eine Rolle w├╝rde ich behaupten.

  8. DerBesserwisser says:

    Da muss ich dir recht geben, allerdings bleibt trotzdem bei mir der fade Beigeschmack „Schleichwerbung“ am Gaumen kleben- schlie├člich wurdest du ja auch nicht eingeladen, weil du seit Jahren ein guter Kunde bist, sondern man deinen Blog als werbetechnisch Zielgruppenrelevant erachtet.

  9. Maik says:

    Klar, sicherlich auch. Hatte aber im Vorfeld gesagt, dass kein Artikel zustande kommt, au├čer es kommt aus eigener Motivation. Das war also bewusst. Zudem bin ich jahrelanger Kunde (aber klar, wissen die nat├╝rlich nur bedingt). :)

  10. DerBesserwisser says:

    Die Gefahr, die ich bei der Sache immer sehe ist der „menschliche“ Faktor (ich m├Âchte das aber per se keinem Unterstellen): Da ist die Problematik, das man im Normalfall nicht unfreundlich sein m├Âchte, hier konkret: „Das war eigentlich ganz nett da, ein paar Zeilen k├Ânnte ich da schon schreiben, hatten ja auch Aufwand damit“. Ebenso k├Ânnte sich das Ganze zu einem sich selbst verst├Ąrkenden Ablauf f├╝hren: Man wird eingeladen, und schreibt etwas dar├╝ber. Da man etwas geschrieben hat, kann es gut sein, dass man wieder von einer anderen Firma eingeladen wird (ich gehe mal davon aus, dass Werbeagenturen solche Aktionen ├╝bernehmen, und die sich eine entsprechende List anlegen). Nun kann es aber sein, dass man irgendwann in dieser Kette keine Lust mehr hat etwas zu schreiben, aber dann doch etwas schreibt, weil ja die Gefahr besteht, dass man dann von der Liste fliegt, und nicht mehr an solchen Dingen teilnehmen kann.

    Soll – wie bereits erw├Ąhnt – keine Unterstellung sein, sondern nur meine Motivation verdeutlichen.

  11. Maik says:

    klar, jedem seine Meinung und Gef├╝hl. Ich schreibe ├╝ber das, ├╝ber das ich Lust habe und wo ich denke, dass es Leser interessiert. Wenn nicht mindestens eines eintritt, wird nicht geschrieben. Basta.

  12. Sebastian says:

    Wenn man auf einen Event als Blogger eingeladen wird, dann kann man das sehr gut vergleichen mit einem Redakteur f├╝r ein Portal oder Zeitung. Dort wird auch die Presse eingeladen und am Ende kommt ein Artikel raus. Ob der Kunde am Ende nun gut oder eher schlecht da steht, das entscheiden alle Schreiber selber. Nat├╝rlich geben sich die Firmen m├╝he, das nur gutes rauskommt und verw├Âhnen die G├Ąste. Das ist nunmal Fakt.
    Was nur viele nicht verstehen, das nun immer mehr „private“ Blogger eingeladen werden und etwas mehr pers├Ânlichen Touch in ihren Text reinbringen als vielleicht eine Fachzeitung.
    Daher finde ich das von dir Maik vollkommen legitim zu dem Event hinzugehen, ggf dr├╝ber zu schreiben und das nicht als Werbung zu deklarieren.
    Wer damit ein Problem hat, soll bitte sich auch bei jedem Redakteur beschweren die Artikel zu Produkten schreiben.
    Bestes Beispiel f├╝r die vielen Events ist ├╝brigens der MC Winkel. Nur am reisen und dr├╝ber bloggen. Gibt da auch viele Neider.

    Zur├╝ck zum Thema :)
    Ich habe erst 2-3x Pizza online bestellt. Meist hat sie mir nicht geschmeckt und war in der K├╝che selbstgemacht um Welten besser (und preiswerter). Was ich aber trotzdem liebe sind die Pizzabr├Âtchen *lecker*

  13. DerBesserwisser says:

    „Wer damit ein Problem hat, soll bitte sich auch bei jedem Redakteur beschweren die Artikel zu Produkten schreiben.
    Bestes Beispiel f├╝r die vielen Events ist ├╝brigens der MC Winkel. Nur am reisen und dr├╝ber bloggen. Gibt da auch viele Neider.“
    W├╝rde ich auch machen, der Kontakt ist nur wesentlich schwieriger. Warum dann aber auf einmal das Thema „Neid“ mit in den Austausch reinkommen muss, erschlie├čt sich mir nicht ganz.

  14. Sebastian says:

    Dein Kommentar von 09:39 h klingt etwas so. Wenn dem nicht so ist, dann nehme ich das zur├╝ck. Aber zumindest werden dort beim anderen Blog auch sehr oft Nachfragen gestellt, wieso er das machen kann und es doch alles Werbung ist usw.

  15. Pingback: World Taste: t├╝rkische Pizza - Mein Beitrag zur kulinarischen Weltkarte von Joey's [LangweileDich.net]

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