
In letzter Zeit schaue ich immer mal kurze Clips von Kristen DiMercurio. Die Synchronsprecherin nimmt sich dabei animierte Charaktere, die sie nicht kennt und entsprechend nie zu hören bekommen hat, und versucht, auf die Schnelle eine möglichst passende Stimme zu improvisieren. Dabei gefällt mir vor allem ihr Prozess: Erscheinungsbild und Charakterbeschreibung geben ihr Hinweise, die sie nach und nach in einen Stimmversuch presst. Ihre Schätzung spricht sie dann über eine stumm geschaltete und untertitelte Szene, um dann das Original im Vergleich dazu abzuspielen. Eine spaßige Sache, die bereits einige Figuren aus z.B. Animes wie „One Piece“ hervorgebracht hat. Hier einige Beispiele für euch:
Gerade in Zeiten von aufkommender KI-Qualitäten muss ich auch an dieser Stelle nochmal meine Faszination und Bewunderung für diesen tollen Job aussprechen. Synchronisation hat so viele Fassetten und macht einfach enorm viel aus, wenn es um die Wirkung animierter Inhalte geht. Zu gerne würde ich das auch mal machen. Immerhin habe ich mal im Tonstudio gestanden und mit LeFloid über seine Sprecherrolle in „Adventure Time“ reden können.











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