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Groß aber oho?

Das neue LG G4 im Test

Technik
Maik - 01.07.15 - 15:15
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Mitte Mai hatte ich euch von der #TesteG4-Aktion erzählt. Mittlerweile sind 100 Glückliche Technik-Begeisterte fleißig am Testen und auch ich habe die vergangenen Wochen das von LG freundlicher Weise zur Verfügung gestellte G4 einige Male in der Hand gehalten.

Auf die technischen Details möchte ich daher gar nicht mehr im Detail eingehen, da im letzten Beitrag bereits genannt, hier soll es eher um das Nutzungsverhalten im Alltag gehen. Was sind die Dinge, die hervorstechen, wenn man das G4 benutzt?


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Haptik

Es fühlt sich gut an. Das G4 liegt gut in der Hand, hat ein solides Gewichtsverhältnis, auch wenn das zu 90% vom Akku kommt, denn ohne fühlt es sich doch recht leicht auf der Hüllenbrust an. Die Rückseite meines Test-Geräts besteht aus „pflanzlich gegerbtem, vollnarbigem Leder“. Leder finde ich an sich klasse, hier trifft es aber überhaupt nicht meinen Geschmack. Ist aber gar nicht so wild, denn die Cases lassen sich nach Wunsch recht leicht austauschen und es sind auch drei Metallic-Varianten erhältlich (wo sicher auch Look & Feel anders (besser & schlechter?) ausfallen dürfte).

Bei den rückseitig zentriert angebrachten Schaltern ist der Nutzen bei Selfies und der normalen Benutzung des Handys in der Vertikalen durchaus vorhanden, horizontal benutzt, kann es aber schon einmal extrem unhandlich werden und man wünscht sich z.B. einen Auslöser an der Seitenkante. Zum Beispiel beim Fotografieren.

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Das Highlight: die Kamera

Eine der Sachen auf die ich am gespanntesten war und jeder hat mich während des Tests gefragt: „Was macht denn die für Bilder?“. Gute. Bereits beim ersten Anschalten der Kamera-Funktion ist mir die enorm smoothe Bildstabilisierung aufgefallen. Einige Sekunden (vermutlich den kompletten Vormittag, aber pssst!!) habe ich das Smartphone geschwenkt und das Display dabei beobachtet, wie das Bild darauf elfengleich durch die Luft schwebte. Hach! Doch wichtiger als In-App-Optik ist das, was dabei raus kommt!

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Hier zwei Testbilder im direkten Vergleich zu meinem aktiv in Benutzung befindlichen iPhone 5s. Da es unterschiedliche Formate sind habe ich hier zugeschnittene Bildmotive zum Vergleich (oben G4, unten 5s), die auch ein Mal durch die Kontrast-/Farbton-/Helligkeits-Angleichung in Photoshop gegangen sind. Die Originaldateien habe ich für Interessiert in nicht angefasster Variante abgelegt: G4-Original (5312 x 2988, 7,97 MB) und 5s-Original (3264 x 2448, 2,88 MB).

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Bei den Rahmendaten fällt natürlich direkt die kleinere Pixelmenge auf, dazu ist das panorama-gedachtere Format des G4 bei vielen (aber nicht allen) Motiven angenehmer. Vor allem fällt aber eine unterschiedliche Licht-Verarbeitung auf. Das G4 ist deutlich heller in der Grundeinstellung, fängt auch bei „dubiosen Lichtverhältnissen“ deutlich mehr vom Bild ab. Okay, da soll das iPhone ja mit der 6er-Reihe nachgezogen haben, habe ich aber gerade nicht zum Vergleich hier… Vor allem interessant dabei ist dabei die Farbdarstellung, die beim G4 deutlich weniger intensiv und „eingefärbt“ wirkt.

Anderes Beispiel für Innenaufnahme: eine super tolle Tasse. Auch hier oben G4, unten 5s. Dabei habe ich die Daten (G4-Original & 5s-Original) dieses Mal nicht über das USB-Kabel gezogen sondern intern über das jeweilige Gerät per Mail zu mir geschickt. Das mache ich häufig im Alltag, um mir das Anschließen des Geräts zu ersparen. Das G4 nimmt da 1:1 das Originalbild und lässt sogar den Versand von mehr als fünf Bildern (was beim iPhone schon einmal echt nervt!) zu, beim 5s ist dagegen das Bild mit gerade mal 352KB erstaunlich klein geraten. Das zum Thema „Originalbild“…

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Auch hier wirkt es deutlich farbechter bzw. möglichen Einfärbungen durch Lampenlicht entgegen wirkend beim G4. Dazu war auffällig, dass die Linse bereits bei annehmbarer Entfernung eine schönen Tiefenunschärfe hergegeben hat, wohingegen man beim 5s sehr nah an das Objekt gehen muss. Allgemein ist natürlich das Display in seiner Größe und dem leichten Zoom in der Darstellung deutlich angenehmer beim Fotografieren und Überprüfen, ob die Bilder auch was geworden sind.

Kommt es auf die Größe an?

Aber kommt es auf die Größe an? Ich sage Jein. Das G4 ist deutlich größer als das 5s. Das ist jetzt keine investigative Offenbarung, immerhin ist ja auch die 6er-Reihe von Apple deutlich größer ausgefallen.

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Doch ein 6+ ist mir bspw. deutlich zu riesig. Dann kann ich auch gleich mit dem Tablet telefonieren und auf Konzerten Bilder damit schießen (upps, das machen ja Leute…?!). Wenn man sich ausgiebig mit dem G4 befasst und auf das 5s geht merkt man aber schon, wie winzig es ist. Da wäre etwas mehr Display definitiv wünschenswert, weil es das Arbeiten (und Spielen…) deutlich angenehmer macht. Das G4 ist mir aber auch einen Tacken zu groß. Nicht unbedingt, was das Bedienen am Gerät angeht (wobei auch da einhändige Navigation nicht wirklich pralle ist), sondern eher, weil ich es gar nicht vernünftig am Mann führen kann. In der Hosentasche ist das schon ein gewaltiger Brummer, aber das ist wohl Geschmackssache.

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Genau wie das Betriebssystem. Das ist eben Android, von dem ich kein wirklicher Freund bin, aber es bietet eben auch verdammt viel Flexibiliät. Was mir gefällt ist das smarte Nachrichtensystem und z.B. Home-Einstellungen. So kann angegeben werden, dass bei Identifikation des als Heimat angegebenen Ortes automatisch Wlan und Bluetooth aktiviert werden sollen, ist man unterwegs, stellen sich die Funktionen default-mäßig auf „Aus“. Da sind einige smarte Einstellungsmöglichkeiten verborgen.

Abschließendes Fazit

Wie ihr merkt habe ich mir ein, zwei Themenfelder heraus gepickt, die mir besonders wichtig waren und ins Auge gestochen sind. Ansonsten würde der Beitrag auch nur noch länger… Insgesamt fühlt es sich gut an, das Design gefällt mir, nur die Größe hätte etwas kleiner sein dürfen nach meinem Geschmack. Die Kamera ist spitze und macht vor allem mit der f1.8-Blende verdammt viel Spaß! Akku-Laufzeit ist bei meinem Test sehr gut ausgefallen, habe es aber nicht 1:1 in den Alltag genommen, daher wäre die Beanspruchung auf Dauer interessant.

Insgesamt erhält man mit dem LG G4 ein technisch auf modernem Stand angesiedeltes Handy mit starker Kamera und stilvollem Design. Ich werde zwar nicht auf das Device wechseln (aus genannten Gründen), aber wenn jemand eh auf Android unterwegs ist, kann man damit eigentlich nicht viel verkehrt machen.

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Mehr Informationen zum Gerät gibt es auf LG.com zu sehen.

Mit freundlicher Unterstützung von LG.

2 Kommentare

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Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

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