Homepage

Gesamt- vs. individueller Nutzen

Macht die Rolltreppen-Regel „rechts stehen, links gehen“ überhaupt Sinn?

Macht die Rolltreppen-Regel "rechts stehen, links gehen" überhaupt Sinn? rolltreppenregel

Jahrzehnte hat es gedauert, diese inoffizielle Verhaltensregel einigermaßen in die Köpfe der Allgemeinheit zu trichtern: rechts stehen, links gehen. Ganz einfach. Doch auch wenn noch immer verstörend viele Leute mal so gar nicht umsichtig den Weg für andere versperren (wie ich das immer hasse, ey…), gibt es auch eine andere Theorie: Wenn niemand gehen, sondern alle stehen würden, wäre der Gesamtprozess viel schneller. Das versucht uns jedenfalls Cheddar zu erklären und liefert direkt ein paar Gründe mit, weshalb das wohl nie funktionieren dürfte…

„Is there a right way to ride an escalator? City escalator etiquette states that one side is for standers and the other for walkers. But is this the safest, most efficient way to ride an escalator? Cheddar explains…“

Ich persönlich finde die gute alte „rechts stehen, links gehen“-Regel noch immer gut. Meist hat man eben eh nur ein paar Leute auf der recht überschaubar kurzen Rolltreppe, da geht es wirklich um Entspannungs- vs. Geschwindigkeits-Drang. Ich laufe meist recht schnell von A nach B und sehe Rolltreppen eher als „aufwärtige Beschleunigungsstreife“. So bin ich einfach effektiver unterwegs. Und manchmal muss man ja auch wirklich seine S-Bahn, den Zug oder die Öffnungszeiten des Wunsch-Ladens erwischen. Dann nervt es, wenn irgendeine Truppe Teenager meint, nebeneinander stehen zu müssen.

Aber ich kann auch den infrastrukturellen Aspekt verstehen. Nach Fußballspielen oder in allgemein hochfrequentierten Orten macht eine stark bepackte Treppe natürlich viel mehr Sinn, was die „Förderungsmenge“ angeht. Auf dem Papier. Ich glaube, dass sich das meist recht von alleine regelt. Wenn sehr viele Leute von einem Festival heim wollen, packt es sich schon irgendwie enger. Dann „helfen“ im Grunde genommen bereits die „Links gehen“-Verweigerer beim Zusammendrang. Ansonsten ist der einzelne schlicht schneller, wenn er geht.

Am Ende mangelt es meiner Meinung nach nicht an DER perfekten Verteilungsregel, sondern am gesunden Menschenverstand und der Nachsicht, die wir alle uns gegenseitig geben. Wäre das gegeben, bräuchte es gar keine Regeln mehr…

via: theawesomer

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bei Kommentieren werden angegebene Daten sowie IP-Adresse gespeichert und Cookies gesetzt (öffentlich sichtbar sind nur Name, Website und Kommentar). Alle Datenschutz-Infos gibt es hier. Dank Cache sind Kommentare manchmal nicht direkt nach Veröffentlichung sichtbar (aber da, keine Angst).
Support the blog!

INSTAGRAM

Hallo!

Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

Blogroll Archiv Unterstützen Kontakt Mediadaten sponsored Beratung Datenschutz RSS

Um Werbung im Blog auszublenden, als "Langweiler" bei Steady einloggen.

DANKE an die "Langweiler" der höheren Stufen: Christian Radke, Andreas Wedel, Goto Dengo, Annika Engel, Horst Rudolph, Jan Denia, Daniel Schulze-Wethmar, Frank Berger, Torben Seemann, Hinrich Althoff, Michael Neugebauer und Viola Königsmann.

Langeweile seit 4948 Tagen.