
Diese Woche hatte ich eine mir vollkommen neue Situation zu bestehen. Meine Lieblingsband hört auf und ich hatte zum letzten Mal die Gelegenheit, sie live zu sehen. Das habe ich dann direkt zwei Mal gemacht, um den Abschiedsschmerz zu lindern…

Diese Woche hatte ich eine mir vollkommen neue Situation zu bestehen. Meine Lieblingsband hört auf und ich hatte zum letzten Mal die Gelegenheit, sie live zu sehen. Das habe ich dann direkt zwei Mal gemacht, um den Abschiedsschmerz zu lindern…

Das war (und ist) wahrlich eine musikalische Woche für mich. Drei Konzerte und ein Quiz standen auf dem Programm und auch wenn sich das irgendwie sehr gleich-gleich anhört, waren die Abende alle komplett unterschiedlich.

Nach dem unglaublichen Zwölferpack im September musste ich jetzt wieder etwas zurückfahren. Halbieren, um genau zu sein. Dem hier vorgestellten Sechserpack hätten sich theoretisch noch unter anderem die neuen Platten von EUT („Fool for the Vibes“), Joseph J. Jones („Built On Broken Bones (Vol.1)“), Odeville („Rom“) und Oh Pep! („I Wasn’t Only Thinking About You…“) hinzugesellen können, aber mir fehlte ein bisschen die Zeit (fürs valide Durchhören und vor allem Aufbereiten). Aber da ist auch so viel Schönes dabei, versprochen!

Am Sonntag waren die bayrischen Landtagswahlen und das Ergebnis war für einige Parteien eher ernüchternd, aber zum Beispiel für die Grünen auch ein Megaerfolg. Aber für mich ist dieses Ergebnis nicht wirklich überraschend. Warum ist das so?
Wie bei der Bundestagswahl letztes Jahr auch, darf man in Bayern erst ab 18 Jahren wählen. Ein Fakt, den ich als politisch interessierte Jugendliche auch schon öfters kritisiert habe. Was aber der Masse an Politikern nicht wirklich schlaflose Nächte bereitet. Was aber nicht jeder weiß, ist, dass es seit 1996 zu jeder Wahl auch eine U18-Wahl gibt. Hier dürfen Jugendliche unter 18 Jahren immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin ihre Stimme abgeben. Natürlich zählt die U18-Wahl nicht offiziell zum amtlichen Endergebnis mit, aber man sieht wie die Stimmung unter den Jugendlichen zum Thema Politik ist.

Manchmal kommt es anders und meistens als man denkt. Vor genau fünf Wochen, am 9. September ist mein letzter Wochenrückblick online gegangen. Nach 156 Ausgaben habe ich es erstmals ausgelassen, „Meine Woche“ nachzuerzählen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen hatte ich erst angedacht, aus dem Irland-Urlaub heraus sonntags die Geschehnisse zusammenzufassen und Fotos zu zeigen, damit man am Ende dann nicht vor einem gewaltigen Berg Bilder und Erinnerungen hockt, doch irgendwie war der Offline-Drang stärker und ich habe den Blog Blog sein lassen. Dann wollte ich vergangene Woche eigentlich ein „Meine Woche (157-159)“ oder so machen und detailliert vom Urlaub berichten, aber dann war da eben dieser gewaltige Berg Bilder und Erinnerungen, der sich nicht adäquat in der Kürze zurechtarbeiten ließ. Und nein, auch heute wird es das nicht geben (immerhin habe ich aber die SD-Karte auf den Rechner kopiert!). Kurz habe ich zwischendrin gar überlegt, ob es diese Rubrik überhaupt noch benötigt. War sie einst ein Versuch, etwas Privateinblick zu zeigen und doch irgendwie zeitlosen und schnell umgesetzten Sonntags-Content zu schaffen, ist es – wie so ziemlich alle Regelbeiträge – zur Arbeit ausgeartet. Aber dann bin ich auf kleinen Events oder erlebe kuriose Dinge und möchte diese mit euch teilen. Von daher – weiter. Irgendwie.

WELTPREMIERE! Vielleicht wart ihr ja beim Reeperbahn Festival dieses Jahr und ganz vielleicht habt ihr da auch The Ninth Wave live erleben können. Quasi als erste Menschen überhaupt könnt ihr hier und jetzt das nagelneue Musikvideo zur Single „A Wave Goodbye To The People Who Said I’d Win“ hier auf LangweileDich.net anschauen. Und auch wenn der eher abstrakt-experimentell gehaltene Clip eher eine interpretations-müßige Geschichte erzählt, ist vor allem die Musik erwähnenswert. Indie-Rock mit Wave-Einschlag, der nicht zuletzt aufgrund der hingeschmetterten Stimmlage sehr an die White Lies erinnert.

Bevor ich in den Urlaub gefahren bin, habe ich auf Twitter von der Aktion #bullyme erfahren. Aktuelle und vor allem frühere Mobbing-Opfer haben über ihre Gefühle, Geschichten und Spätfolgen dieser viel zu weit verbreiteten Schickanerie berichtet. Da auch ich zu Schulzeiten von MitschülerInnen gehänselt und geärgert wurde, möchte ich von den Veränderungen berichten, die sich mir als Person dadurch ergeben haben, und so möglichst anderen helfen. Indem ich anderen Mobbing-Opfern zeige, dass sie nicht alleine sind, vor allem aber Mobbing-Opfern, was sie mit ihren „Späßen“ so alles anrichten können.