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Ich war in Leeds

Meine Woche (169)

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Hello and good evening. Just vor wenigen Stunden habe ich wieder deutschen Boden unter den Füßen gehabt und mittlerweile bin ich auch wieder im trauten Berliner Heim angekommen. Nach vier Reisetagen bin ich dann doch ganz froh, wieder auf dem eigenen Sofa herumliegen und Trash-TV aufholen zu können. Aber der Trip war toll und hat einige berichtenswerte Sachen für mich und euch parat gehabt. Es ging nach: Leeds.

Meine letzte Woche

Kurzer Einschub zu allem „Vor-Leeds“-igem vorab. Ist auch gar nicht viel, eigentlich gar nur eine Sache. Dienstag haben wir mit unseren Nachbarn Poker gespielt. Nach vielen Jahren des Nicht-Spielens habe ich mal wieder geblufft, was das Zeug hält, und dabei gemerkt, wie viel Spaß mir das Spiel macht. Okay, war auch ein Abend, an dem alles lief und ich mit roundabout dem Fünffachen geendet bin. Leider ging es nicht um Geld, weil wir Lieblingsmädchen und Nachbarin das Spiel beigebracht haben. Aber nächstes Mal dann…

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Donnerstag ging es dann aber nach Leeds. Wobei, zunächst nach Manchester, aufgrund der Flugverbindungen. 2 1/3 Bus-Stunden später waren wir aber in der angestrebten Stadt angelangt. Der Grund unseres Besuches ist ganz einfach: Maxïmo Park, die Lieblingsband des Lieblingsmädchens, hat ein ganz besonderes Konzert gegeben. Quasi das Abschiedskonzert von Keyboarder Lukas, der nach Australien auswandert. Weil er aus der Yorkshire-Gegend kommt, wurde Leeds als Location für dieses eine letzte Konzert gewählt, was auch besonders für uns war, weil das Lieblingsmädchen dort mal ein Semester studiert hatte. Tatsächlich muss ich sagen, dass es für mich der beste MP-Gig war, den ich bislang sehen durfte. Die Setlist wurde um ein paar besondere und vor allem alte Songs angereichert und es hat so gut wie nichts gefehlt. Klar, hätte länger sein können und ein Keyboard-Solo hätte dem Anlass jetzt auch nicht wehgetan, aber es war gut!

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Und weil wir schon einmal da waren, haben wir kurzerhand ein langes Wochenende draus gemacht. Das bedeutet: Altes Uni-Gelände anschauen, den „Dortmund Square“ besuchen, einen anständigen „Afternoon Tea“ kredenzt bekommen und in einen Pub, der eigentlich ein ausgebautes Motorboot an Land ist, gehen. Allgemein viel schlechtes (im Sinne von ungesundes) Essen, viel Bier – es war toll!

Freitagabend haben wir „Spider-Verse“ im Kino gesehen, was ich (vor allem in der ersten Hälfte und bis auf den viel zu langen und unnötige wirren Endkampf) sehr unterhaltsam fand (8/10). Samstagabend ging es dann zu einem Comedy-Abend mit Stand-up-Auftritten, der sich als sehr besonders herauspuppen sollte. Zunächst war alles normal, die ersten beiden der drei Comedians waren auch sehr lustig, so dass wir dachten, die 17 Pfund Eintritt pro Person sowie die viel zu langen Pausen von 20-30 Minuten zwischen den Auftritten, die einzig und alleine der Programm-Streckung und Umsatz-Steigerung an der Bar dienten, wären gerechtfertigt. Doch dann kam der „krönende Abschluss“. Comedian Steve Harris hat nicht nur die mit Abstand wenigsten lustigste Performance hingelegt, nein, er hat sich auch noch mit dem Publikum angelegt. Rund nach der Hälfte seines Programmes meinte er, einen Herren in der ersten Reihe öffentlich bloß zu stellen. Ja, der hatte wiederholt geredet und für Unruhe gesorgt, war aber offenkundig betrunken und gehörte einem Junggesellenabschied an. Es folgten sehr direkte und persönliche Beleidigungen, die dazu führten, dass das Publikum gespalten war. Einige feierten dieses Gegenfeuert, andere waren (wie wir) schockiert und stumm, wieder andere meldeten sich zu Wort, was den Comedian nur zu weiteren arroganten Herablassungen anstichelte. Ein sehr seltsamer Abschluss, der sehr unsympathisch und alles andere als lustig war. Aber so haben wir wenigstens eine gute Geschichte zum Erzählen (hier habe ich alles nur sehr grob zusammengefasst, das ging etwa 10 Minuten lang…).

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Darauf freue ich mich!

Mein Bett! Ansonsten steht mal wieder eine Musik-Quiz-Woche an, bei der wir bei unseren zwei Stamm-Monats-Ausgaben mal wieder unser Glück Wissen probieren. Freitag geht es für mich erstmals zur „Grünen Woche“ hier in Berlin und abends holen wir den leider letzte Woche ausgefallenen Spieleabend nach. Das wird bestimmt lustig – ich werde berichten!

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