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Review: Inglourious Basterds

Inglourious BasterdsDarsteller: Brad Pitt, Christoph Waltz, Diane Kruger, Eli Roth, Til Schweiger, Daniel Brühl, …

Regie: Quentin Tarantino

Kinostart: 20.08.2009

Produktion: USA, Deutschland 2009

FSK: 16

Länge: 154 Minuten

Genre: Kriegs-Action

Verleih: Universal Pictures

Urteil: 4,0 von 5,0 Sternen

Kurzum: Endlich: Quentin is back!

Endlich kommt mit Inglourious Basterds ein neuer Streifen von Kult-Regisseur Quentin Tarantino in die Kinos, den er einzig und allein geschrieben hat und Regie führen durfte. Gestern waren wir im Streifen und man kann eines ganz klar sagen: Man wird nicht enttäuscht!

Inglourious Basterds Klar, ein Tarantino ist nicht immer leicht bekömmlich. Da stellen auch die Basterds keine Ausnahme dar. Viele Dialoge, ausgefeilte Charaktere, gewollte Pausen und ausgedehnte Szenen. Aber genau das macht es nun einmal aus. Dass es dann auch mal 154 Minuten Film werden können, erstaunt mittlerweile gar nicht mehr. Wie wahrscheinlich schon gewusst, geht es in Inglourious Basterds um eine kleine zusammengewürfelte Truppe unter der Leitung von Aldo dem Apatchen (Brad Pitt), die ab dem Jahr 1941 auf Nazi-Jagd gehen. All seine Soldaten schulden ihm 100-Nazi-Skalps. Allerdings werden auch andere Vorgehen gegen die deutschen Besatzungsmächte in Frankreich geplant.

Auf die Story möchte ich nun weniger eingehen, um nichts vorweg zu nehmen. Aber sicher ist, dass der Film das Kinogeld mehr als wert ist. Leider konnte ich ihn nur in der deutschen Fassung sehen und nur danach beurteilen. Dennoch bietet der Film jede Menge grandioser Szenen. Christoph Waltz spielt mit SS-Mann Hans Landa tatsächlich eine absolut wunderbare Rolle sehr überzeugend. Da hat all das Vorablob und die Oskar-Fordungen von Tarantino selbst durchaus seinen Sinn. Brad Pitt dagegen erscheint schon nahezu blass. Til Schweiger schafft es, dass er nicht allzu sehr nervt. Im Gegenteil, er hat sogar zwei sehr gelungene Lines in den Hals geschrieben bekommen. Dazu sind noch einige mehr oder weniger bekannte Schauspielernamen auf dem Tableaut. So erscheint unter anderem Mike Myers auf der Bildfläche und dazu einige deutsche Schauspieler, die weitaus weniger kino sind als Daniel Brühl, der die heroisch-ekelhafte-Schwiegermutterliebling-Arsch Figur des Fredrick Zoller auch recht überzeugend spielt. Ich möchte keine Überraschungen vorwegnehmen, aber es hätte auch durchaus zwischenzeitlich ein RTL-Film sein können.

„Wir sind nicht im Gefangennehm-Geschäft – wir sind im Nazis-töten-Geschäft. Und mein Freund, das Geschäft brummt!“

Insgesamt bleibt ein starker Film. Gute Dialoge, gelungene filmische Umsetzung. Dazu die Tarantino-typischen one-liner und hier und da auch pointierte Gewaltszenen. Etwas mehr davon und der Film wäre sicherlich nicht mit einem 16er-Gütesiegel vom Zensurtische gewandert. Interessant ist die Aufteilung in mehrere Untergeschichten, die im packenden Finale alle aufeinander treffen. Die Gut zweieinhalb Stunden Kinozeit (zum Glück ohne Pause) kamen einem jedenfalls bei weitem nicht so vor (wie zum Beispiel bei Public Enemies). Schade nur, dass doch relativ wenig direkte Basterds-Action gezeigt wurde, die einem anfangs noch mehr oder weniger versprochen worden war. Dennoch bleibt eine doch verschachteltere Geschichte als zuvor gedacht in fünf Erzählkapiteln, die kaum Zuschauerfragen offen lässt und mit einem abgeschlossenen und gelungenen Ende daherkommt.

Urteil: 4,0 von 5,0 Sternen

Voller Erleichterung kann ich also sagen: Quentin ist back! Und er hat nichts verlernt. Sicherlich ist Basterds nicht zuletzt aufgrund der Thematik und der Schwere etwas anderes, als vorherige Kultfilme von ihm. Aber wirklich miteinander vergleichbar sind seine Filme ja nun eh nicht in jeglicher Hinsicht. Inglourious Basterds stellt ein eigenständiges Werk dar, welches absolute Daseinsberechtigung bestitzt und ich absolut noch einmal im Originalton sehen muss.

Offizieller Trailer (deutsch):

Hier übrigens noch Untertiteldateien (srt.):
Deutsche Inglourious Basterds Subtitles
Englisch Inglourious Basterds Subtitles

2 Kommentare

  1. Matthew says:

    Danke das du auch Reviews hier schreibst. Ich persöhnlich fand den Film ziemlich genial, aber auch relativ brutal. FSK 16…..naja auf jeden Fall lohnt sich der Film wie fast jeder von Tarantino ( Ausnahme Death Proof). Der Film ist halt typisch Quentin, viele mögen das, ich auch, andere eben nicht. Und das war der erste Film seit 3 Monaten bei dem ich den Kinobesuch NICHT bereut habe.( G.I. Joe, Ice Age 3, Selbst ist die Braut waren alle MIES). In Bezug auf Christoph Waltz muss ich dir auch wirklich zustimmen, der hat seine Goldene Palme oder was auch immer redlich verdient. Quentin ist mein LIeblingsregisseur :D)

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