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Alltags-Irrsinn

Umweltfeindliche Plastikverpackungen aus der Hölle

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Mich wundert ja ein bisschen, dass nicht „Plastik“ zum Unwort des Jahres 2019 gewählt worden ist, steht es doch quasi stellvertretend für unser gigantisches Müllproblem und einen Faktor des Klimawandels. Doch statt „Hysterie“ sollte man lieber Logik walten lassen. Fangen wir doch zum Beispiel mal mit dem ganz Simplen an: unnötigen und absolut leicht vermeidbaren Verpackungsmüll.

In einzelnen alten Bilderparaden hatte ich immer mal solche Motive dabei, in denen unnötige Verpackungen Anwendungen fanden, vor allem bei Obst und Gemüse. Hier noch eine ganze Reihe weiterer, skurriler Irrsinns-„Ideen“, die neben Müll auch zusätzliche Kosten in Sachen Produktion, Transport und Lagerung mit sich bringen sollten, was das Ganze selbst aus ökologischen Gesichtspunkten (also dem Argument „Geld“, dem Unternehmen dann doch noch am ehesten folgen sollten) so unsinnig erscheinen lässt. Okay, hier und da dürften die Argumente für solche Umsetzungen auch auf der Hand liegen: Flächenvergrößerung für mehr Aufmerksamkeit im Verkauf, bessere Fläche zum Auftragen von Informationen, bessere Nutzbarkeit für den faulen, faulen Kunden, etc. pp. Dennoch sind einige der Sachen hier einfach absoluter Irrsinn…

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Der Instagram-Account Pointless Packaging sammelt all solche Vermüllungs-Verbrechen und hat auch die hier im Beitrag zu sehenden Beispiele dokumentiert.

Mir ist bewusst, dass es sich hierbei um Verschwendung unterschiedlichen Grades handelt. Einige der Motive auf dem Instagram-Account finde ich zum Beispiel auch gar nicht soo schlimm. Natürlich geht es anders, aber mir wurden auch ein bisschen die Augen geöffnet, als mal vor Jahren diese Supermarkt-Art der mundgerecht vorgeschnittenen Lebensmittel aufkam. Die sollen nämlich durchaus vielen Menschen helfen können, die durch zum Beispiel körperliche Behinderungen nur schlecht bis gar nicht eine Ananas schneiden oder eine Kokosnuss spalten können. So weit so gut, aber wer kauft den Kram? Jeder faule Hans-Wurst (ich eingeschlossen manchmal…).

Seit einigen Jahren bin ich wenigsten dazu übergegangen, Obst und Gemüse einfach so in meinen Einkaufskorb und aufs Kassenband zu legen. Wird ja zuhause eh nochmal abgewaschen und/oder geschält, von daher wurscht, was da sonst noch dazu kommt. Es sind die kleinen Dinge, die in Masse helfen können. Aber ein paar gesetzliche Restriktionen gegen absoluten Plastik-Wucher könnten dann auch nicht schaden. Denn machen viele kleine Dinge in Masse etwas aus, so könnte ein kleines Verbot, dass massenhaft Unsinn wie diesen hier vereiteln würde, erst richtig viel ausmachen.

via: wihel

2 Kommentare

  1. Philip says:

    Schrecklich, ich kann mir das nicht gut ansehen. :(

  2. Pingback: Knet-Stopmotion-Kurzfilm „Turtle Journey“

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