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Kuriose Konzert- und Filmkunst

Meine Woche (127)

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Endlich mal wieder das Haus verlassen! Und das sogar mehrfach. Nach der Grippe gab es direkt mal zwei Konzerte, die nicht unterschiedlicher hätten laufen können, mein erstes Mal Berlinale und einen netten Street Art-Fund gab es auch noch. Gute Woche!

Meine letzte Woche

Am Dienstag haben wir ein kleines Vor-Valentinstagdinner verbracht und auf dem Heimweg dachte ich mir „Die kennst du doch…!“. An der Ecke einer Fassade nahe des Hackeschen Marktes prangte ein Stück Street Art, das mir zuvor nie aufgefallen war. Außer eben etwa anderthalb Wochen zuvor in Paris. Mir war sofort klar, dass es sich um den gleichen Street Artist handeln muss. Daheim direkt mal in den (zu)Kurztrip-Fotos durchgeschaut, eine kleine Web-Recherche und siehe da: Kim Laurene hat sich in beiden Metropolen verewigt. Ich mag das ja sehr gerne, wenn man Street Artists und deren Stile nicht nur wiedererkennt, sondern diese auch international unterwegs sind.

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Donnerstag und Freitag ging es abends zu Konzerten, was schon dadurch skurril war, dass es aufeinanderfolgende Termine von mir präsentierter Gigs waren. The Hunna x Coasts haben eine astreine Show abgeliefert, straff, mit authentischen und gutgelaunten Ansagen, dazu einem Geburtstagskuchen und -Ständchen für Frontmann Ryan Potter und jeder Menge guter Stimmung und Musik.

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Ein bisschen anders lief das tags drauf bei Highly Suspect ab. Die Amerikaner schienen ordentlich drauf zu sein – auf was auch immer. Das fing bereits mit dem musikalisch überhaupt nicht reinpassenden DJ an, der zwischen Vor- und Mainact aufgelegt hat, um zwischen den Songs in schlimmster Jahrmarktmanier ein „Berlin, are you ready?!“ oder Ähnliches in die wartende und bereits leicht angenervte Menge zu grölen. Leicht arrogant und herumpöbelnd, visuell an Good Charlotte erinnert, kamen dann die eigentlichen Rocker, die zwischen den Songs mit Fuckfingers für Aufsehen sorgen wollten, vor allem aber ihre Songs bis zur Unausstehlichkeit in die Länge live-improvisiert haben. Das ist ja immer mal ganz nett und live sollte nichts wie auf Platte klingen, aber das nervte irgendwann. Ein eigentlich gut beginnendes Schlagzeugsolo wollte nicht mehr enden, wurde mit einem nicht enden wollenden Instrumental kompletiert und zwischendrin hat sich der Sänger gar mit dem Publikum angelegt, als bei einem leise gespielten Gitarrenintro jemand die Dreistigkeit besaß, zu reden. Höhepunkt war, als der letzte Song mit den Worten „Wehe, ihr beschwert euch jetzt, dass das nicht wie auf dem Album klingen wird – das ist Kunst!“ angekündigt wurde. O-kay…

Ich hatte mich musikalisch vorab mehr auf Highly Suspect gefreut. Am Ende war es die vielleicht schlechteste Konzerterfahrung meines Lebens, was das ganze Drumherum anbetraf. Schade, so war meine „Columbia Theater“-Premiere keine wirklich gelungene.

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Wenigstens habe ich durch diese zwei Gigs jetzt wieder genug gehabt für ein Update meiner „von LangweileDich.net präsentiert“-Posterwand. Ein weiteres wäre noch gut gewesen – mal schauen, welches sich in Zukunft noch dazugesellen wird.

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Eine weitere Premiere gab es Samstag für mich: Ich war zum ersten Mal auf der „Berlinale“. So richtig Festival- und Glamour-Feeling kam aber nicht auf. Wir hatten terminlich etwas verpeilt lediglich einen der letzten nicht ausverkauften Abendslots erwischt. Also ging es in die „Akademie der Künste“ in einen Saal, der eher „Hör“ als „Kino“ war und in drei Kurzfilme, von denen der zweite gar kein Film war, sondern ein Hörbuch. Schlecht vorgelesen mit teils verstörendem Ton und leider trotz der Kürze von neun Minuten einschläfert. Drum herum gab es Filmchen, die eigentlich im Rahmen von Museumsausstellungen laufen. Daher künstlerisch vielleicht wertvoll (visuell auf jeden Fall!), aber doch sehr zähe Kost. Höhepunkt hier: Eine mit Muskeln und Silberfarbe bepackten Dame, die mit einem Wein(?)-schießenenden CGI-Penis fünf Minuten zu Musik von Andrea Bocelli tanzte. O-kay…

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Darauf freue ich mich!

Endlich wieder größtenteils fit und ohne viele Termine – ich freue mich also vor allem auf Zeit! Die möchte ich nutzen, um endlich mal wieder Joggen zu gehen (und das lädierte Knie zu testbelasten), ein Let’s Play-Video zu einem interessanten Indie-Titel zu machen und dann habe ich da noch die mir selbst auferlassene Verordnung, mal eine Woche „komplett“ ohne Kohlenhydrate und schlechtes Essen hinzubekommen. Das dürfte spannend werden…

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Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

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