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Ich habe die PS4-Version getestet

Review: FIFA 17

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Willkommen in der alljährlichen Tradition! Nein, damit meine ich nicht die jeweils im Herbst erscheinende Neuauflage aus dem Hause EA Sports, sondern mein Review dazu. Nach Fifa 15 und Fifa 2016 ist jetzt also die 17er Version (Partnerlink) an der Reihe. Weil ich die erst am Release-Tag erhalten habe und nicht direkt zum Zocken kam, nun also ein paar Tage später. Das liegt auch daran, dass ich etwas länger gebraucht habe, um mir ein Bild von vor allem einem neuen Aspekt zu machen. Sehr gespannt war ich nämlich auf den angekündigten Story-Modus. Aber der Reihe nach.

Grafik & Features

Zunächst mal: DORTMUND! Endlich ist mit Marco Reus mal wer anders als Messi und dazu noch ein echter Dortmunder Jung DAS Aushängeschild der Reihe. Schon geil, wenn einem selbst in Manchester großflächig an einem Einkaufszentrum ein BVB-Shirt entgegen lacht. Marco ist im Startscreen des Spiels eher verbissen – äh, ich meine total fokussiert auf die kommende Aufgabe…

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Wie jedes Jahr ist da dieser Punkt mit der „Grafik“. Wirklich begeistert bin ich noch immer nicht, aber es wirkt runder als zuletzt. Kleinigkeiten, wie die Bewegung der Trikotärmel sind mir positiv aufgefallen, auch einige Gesichter und Animationen sind sehr geraten – immer wieder bricht dann aber doch „Hampelmann-hafte Künstlichkeit“ durch. Insgesamt eine solider Weiterentwicklung, aber da geht noch mehr.

Im Spielablauf wirkt alles erneut etwas simulierter. Realitätsnäher und positiv finde ich, dass ein Ball nicht mehr so am Fuß klebt. Je nach Spielertalent wird er mal zu weit vorgelegt oder verspringt. Insgesamt wirkt es aber auch weniger temporeich. Dafür wurde das Eckensystem deutlich verbessert und ich kann einfacher Tore schießen als zuletzt und verzweifle nicht mehr so oft (oder bin ich einfach nur ein genialer Spieler geworden?! Vermutlich nicht…).

The Journey

Den Großteil meiner Zeit habe ich aber mit dem wirklich Neuen verbracht: Alex Hunter. Den Knaben kann man im „Single Player Modus“ The Journey spielen. Da ich Fifa meistens zusammen mit (bzw. gegen) Freunden auf dem Sofa oder eben alleine (offline) spiele, ist das genau meins. Und ich bin tatsächlich positiv überrascht. Klar, das ist der bisherige Karriere-Modus mit Cut-Scenes dazwischen, aber es macht Spaß und hält mich tatsächlich deutlich länger an der Trainings-Stange.

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Da sind wir aber bei einem Element, das noch optimiert werden müsste. Das Training. Zwischen den Spielen könnt ihr euren Alex trainieren. Das sind die bereits bekannten Übungseinheiten, die nun eben zwischengeschaltet werden, damit ihr euch als Spieler verbessern könnt. Macht zunächst Spaß, dann Sinn, dann nervt es nur noch. Simulieren ist auch doof, da es zum einen ebenso Zeit kostet, zum anderen oft sehr schlechte Ergebnisse mit sich bringt. Da könnte noch dran geschraubt werden.

Ein weiteres eigentlich total tolles Element, das recht schnell redundant wird: Interviews. Die darf man in bester Telltale-Manier nach den Spielen immer mal geben. Genau drei Fragen mit je drei Antwortmöglichkeiten – wirkt irgendwann etwas fade. Aber so dürfte es echten Fußballern wohl auch gehen. Schlimmer sind da Ausfälle in der eigentlichen Spiel-Logik.

Die Schere zwischen dem eigentlichen Abschneiden und den Cutscenes ist vor allem zu Beginn immens. Man meistert alle Aufgaben mit Bravour – dennoch reicht es zunächst nicht und man wird verliehen. Wirkt inszeniert und wenig glaubhaft. Dann gibt es einen verletzten Spieler, dessen Platz ich im Stammteam erhalte – im Training mischt er aber mit und in der Kabine hängt sein Trikot. Ebenso komisch: Ich wurde noch kein einziges Mal ausgewechselt, meine Verletzungen heilen sich beinahe von selbst binnen Sekunden auf dem Platz und nach meinem mit Abstand schlechtesten Spiel gab es plötzlich die längst überfällige „hey, du bist ja gut drauf aktuell!“-Szene. Hmpf.

Da muss noch an einigen Details geschraubt werden, das soll aber meinen sehr positiven Eindruck gar nicht groß schmälern. Es macht Spaß, die Karriere des Alex Hunter zu formen, die vielen kleinen Einblicke in den Profi-Alltag zu erhalten und ein bisschen Geschichte zu spielen. Teils sind die CGI-Szenen auch sehr schön anzuschauen, manchmal aber auch ungemein billig. Aber gut, erste Runde – in Fifa 18 dürfen wir uns bestimmt auf mehr freuen.

Fazit

Insgesamt ist Fifa 17 mal wieder die aufpolierte Variante des Bekannten. Aber meiner Meinung nach gibt es dieses Jahr tatsächlich mal wieder einige Gründe, das Spiel zu kaufen und nicht nur als „Update“ zu verstehen. Der Story-Modus ist für mich tatsächlich eine (kleine) Innovation, die Grafik ist aufpoliert und das Spiel fühlt sich kompakter an. Und hey – Marco Reus ist drauf! Da bin ich vermutlich eh schon von beeinflusst…

Wer Fifa 17 kaufen will, schaut z.B. bei Amazon (Partnerlink) vorbei. Gibt es für rund 60 Euro für PS4, Xbox One, PC, PS3 und Xbox 360 – ach, eigentlich auf allem, wie immer.

Zu Rezensionszwecken habe ich das Spiel von EA gestellt bekommen.

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