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Microsoft Visio 2010 im Test

[Trigami-Review]

Präsentation bedeutet PowerPoint. Die Software hat im Grunde genommen ein Softwaremonopol unter den Nutzern. Doch jetzt bietet Gigant Microsoft eine angeblich mindestens gleichwertige Alternative, zumindest in einem Darstellungsbereich: Mit Visio 2010 sollen kinderleicht schicke und professionelle Diagramme gelingen. Zur Einführung werden uns bewusst Märchen aufgetischt: Denn im Rahmen eines Gewinnspiels werden eben jene mit der neuen Software nacherzählt.

Sinnvolle Alternative oder nutzlose Neu-Software? Ich habe der kostenlos downloadbaren Testversion eine Chance gegeben…


Die aktuelle Kampagne ist eine nette Idee: Zum Start gibt es einen Wettbewerb, bei dem jeder mit der kostenlosen Trialversion mitmachen kann. Aufgabe: Baut ein bekanntes oder unbekanntes Märchen in möglichst kreativer Art und Weise mit Visio 2010 nach. Beispiel gefällig?

Beispiel-Märchenerzählung durch Microsoft Visio 2010: Rotkäppchen

Das Ganze wird eingereicht und mit etwas (Hans im) Glück bei der Abstimmung kann man unter anderem eine Reise, Technik, Gold oder einen Haufen Stroh (!) gewinnen. Schöne Idee, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt geniale umgesetzt in den Beispielvideos. Das könnt ihr sicherlich besser!

Doch wie verhält es sich jetzt mit der Software? Der Anmeldeprozess zum Download der Testversion ist leider eine Qual. Hinzu kommt, dass die Installationsdatei satte 360 MB groß ist. Die Installation verläuft dagegen schnell und unkompliziert.

Zum Westenlichen: Die Oberfläche ist im schicken Office 2010-Standardlook, die erste Seite allerdings bereits etwas unübersichtlich. Die Wahl einer Vorlage ohne wirkliches Anliegen wirkt etwas holprig. Vielleicht habe ich sie übersehen oder zu im Reflex weggeklickt, aber eine kleine Einführung in das Programm wäre hilfreich gewesen… So geht es allein in die Arbeitsoberfläche, auf der man sich schnell verloren fühlt, sobald es über die Erstellung des Diagramms hinausgeht. Denn kleine Bildchen sind schnell gefunden, auch wenn die Anzahl arg limitiert und seltsam angeordnet ist. Ein schickes Diagramm ist jedenfalls fix gemacht, soweit so richtig. Doch was nun?

Animationen im Sinne von PowerPoint sind nicht machbar, wie es scheint. Da hatte ich wohl in die ganz falsche Richtung gedacht. Dagegen lobenswert ist die problemlose Vernetzung zu externen Daten, wie beispielsweise Diagrammen aus Excel. Dabei können die Daten in Echtzeit übertragen werden, was die Aktualisierung der Diagramme unnötig macht. Hinzu kommt, dass Diagramme mittels SharePoint simpel online gestellt und genutzt werden können. Allgemein bleibt es allerdings bei einer kleinen Diagrammerstellungsmaschinerie. Für mich persönlich eher sinnlos, da ich eigene Grafiken in Powerpoint einbinden kann. Wer allerdings schnell eine übersichtliche Darstellung erstellen möchte, ist hier richtig. Ob es dafür jedoch ein eigenes Programm braucht, ist eine andere Frage.

Jetzt Märchen erstellen.

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Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

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