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Und die Probleme beim Kauf

Mein erster echter Drucker

Technik
Maik - 15.10.13 - 22:01
Mein erster echter Drucker

Klar, ich hatte bereits Drucker. Der erste war ein geschenktes Uraltdingens von meinem Dad. Laut, langsam, eigentlich nur für Schwarz-Weiß-Drucke zu gebrauchen. Dann benötigte ich Nachschub und habe vor ein paar Jahren einen Lexmarck-Drucker günstig bei eBay-geschossen. Mit WLan, das nie richtig funktioniert hat, recht billiger Verarbeitung und letztlich der guten alten Falle, dass der Drucker einen Bruchteil der Patronenkosten kostet. Und eigentlich hatte ich mich damit abgefunden, hat das Teil doch zumindest gedruckt. Nicht superschnell, nicht superschön, aber hat seinen Job erledigt. Und dann kam der neue Rechner und ein Problem: Windows 8.


Geschätzte 90 Modelle von Lexmarck unterstützen Windows 8, mein altes Z1420-Modell fehlt jedoch in der Liste. Ich lade einfach den Windows 7-Treiber herunter und hoffe auf Glück. Und es scheint zu klappen: der Treiber installiert sich erfolgreich und ich kann sogar eine Testseite über Wlan drucken! Alles scheint toll, aber sobald ich etwas anderes drucken möchte, ist der Drucker nicht mehr auffindbar. Erkenntnis: Drecksteil. Diese Erkenntnis war schnell gefällt, aber was holt man sich nun für ein Nachfolgegerät?

Und ja, das Internet ist voll mit den Amazons und nützlichen Test- und Vergleichsseiten. Aber irgendwann raucht einem dann auch einfach der Schädel vor lauter unterschiedlichen Meinungen und Ratschlägen. Also ab in den Saturn. Habe seit Ewigkeiten nicht mehr eine persönliche Beratung genutzt, aber hier war es notwendig. Zu viele unterschiedliche Marken und Drucker, die sich in der letzten Modellkennungsziffer unterscheiden. Die Fact-Sheets im Laden sind willkürlich zusammen gestellt, heben die unterschiedlichsten Dinge als total toll hervor, man kann sich Preisunterschiede nicht erklären und steht letztlich als eigentlich technischer affiner Mensch wie ein Kind vor dem Kiosk beim Zusammenstellen einer bunten Tüte.

Nur dass die vermutlich keine 160 Euro kostet. Das hat mein Allrounder von Epson nämlich. Der hat aber neben dem alten Drucker auch den noch älteren Scanner und den nie vorhandenen Kopierer ersetzt. Riesenteil und ich fühle mich ein Stück weit professioneller. Und kann über Wlan drucken. Und bin glücklich mit der Entscheidung. Und bilde mir ein, dass ich das vermutlich auch mit den drölfzehn ähnlichen Modellen gewesen wäre. Aber hey: Hauptsache die Qual der Wahl…

11 Kommentare

  1. Jonas says:

    …hoffe du hast mehr Glück mit deinem: Unser Multi-Epson druckt nicht wenn er nicht alle färben hat – behauptet auch gerne, obwohl man nur SW druckt, dass danach eine Farbe leer wäre, zerreißt Papier und wird auch mal nicht erkannt. Ergo werde ich nie wieder einen Epson anschaffen.

  2. Jonas says:

    -färben +Farben

  3. Marco says:

    Ich hatte bis kürzlich eine Drucker-Scanner-Kombination, wobei ich die Druckerfunktion auch nur so lange nutzte, wie der erste Satz Patronen hielt. Das war mir einfach immer alles zu teuer :D
    Und beim Scanner ist irgendwann was abgebrochen, was den Schlitten nur noch schief scannen liess und ich den dann irgendwie mit der Hand führen musste, was mit ein bisschen Übung auch zu gar nicht so schlechten Ergebnissen führte :D
    na ja, „zu verschenken“-Zettel drauf und an die Mülltonnen gestellt und jetzt müsste ich mir vielleicht mal was Neues antun. *g*

  4. Maik says:

    @Marco: mit der Hand gezogen?! Respekt, das würde ich nicht durchhalten wollen…

  5. MrCookie says:

    Hatte das selbe Problem vor einem Jahr. Bei mir wurde es ein Drucker von Canon.
    Witzig nach dem Einrichten unter Windows: WLAN-Drucker können je nach Einstellung den Hauptuser, auf dem der Drucker eingerichtet wurde, sperren. Und dann darf ein Kollege von dir den Drucker bei sich installieren und muss dich wieder freischalten.
    Als Auswahl gab es: „Alle Benutzer aus dem Netzwerk einschränken“ und „Mich einschränken“
    Da geht man ja zunächst davon aus, dass mit „Alle“ alle anderen gemeint ist, gerade wenn ich selbst extra aufgeführt bin – denkste! Alle beinhaltet ALLE, auch den Admin. Und zack hast du einen 150€ Drucker, auf den niemand mehr zugreifen darf/kann.

    Zu den Patronen: Es gibt zum Glück günstige Alternativen auf dem Markt. Neben Nachfüllen durch Spritzen – auch im Copyshop nebenan, habe ich kopien der Original Patronen mit Chip entdeckt, was mir persönlich mehr zusagt, als daheim die Sauerei beim selbstständigen Nachfüllen.
    Für knappe 20€ gibt´s da schon 4×5 Patronen [ ( Schwarz 2x, Blau, Rot, Gelb ) x 4 ]. Qualitativ gibt es da natürlich auch unterschiede und man muss erst den Händler seines Vertrauens finden, der Patronen in entsprechender Qualität vertreibt.
    Für Studiofotodruck empfehlen sich dann allerdings doch die Originale, oder zumindest ähnlich gute Patronen.

    Viel Spaß mit dem neuen Drucker.

  6. Maik says:

    @MrCookie: Danke für die Insights, klingt nach möglichen Alternativen!

  7. Erwin says:

    und genau darum benutzt man einfach Linux, mal abgesehen von der Sicherheit, der Geschwindigkeit, der Vielfalt an kostenlosen und! guten Programmen, der Stabilität usw……..

    habe mal jemandem unter Win7 ein virtuelles WinXP einrichten müssen, da ein drei! Jahre alter Scanner von Canon es unter Win7 nicht mehr tat. Man fährt also den Rechner hoch, darin den virtuellen Rechner, scannt und speichert in einem virtuellen Netzlaufwerk um in Windoof 7 die Datei weiter nutzen zu können, ja ne is klar…

    Einmal umgewöhnen und fertig…

  8. fokka says:

    ach die alte drucker-geschichte…

    ich selbst muss ja glücklicherweise nur höchst selten drucken, aber die liebe familie druckt dann doch gerne mal das internet aus, was leider nur selten ohne technische assistenz bewältigt wird. hier werkelt also ein canon-nur-drucker-drucker aus dem jahr 2005, der aus kostentechnischen gründen auch schon lange keine originale tinte mehr schlürfen durfte.

    die druckqualität war dabei lange zeit durchaus gut, sogar selbstgedruckte fotos wurden auf einigermaßen gutem papier meinen amateurischen ansprüchen mehr als gerecht.

    in letzter zeit, soll heißen den letzten jahren, kommts mir vor als wäre ständig mindestens eine der fünf patronen leer und das ziemlich unabhängig davon, ob man jetzt schwarz, oder farbe druckt. selten also ein druckvorgang, bei dem man nicht vor den apokalyptischen konsequenzen einer sich unverhofft entleerten magenta-patrone gewarnt wird, obwohl man doch eigentlich nur schnell ein rezept ausdrucken wollte – ganz ohne bilder.

    ich habe daher schon lange den entschluss gefasst, nie wieder in diese technologie zu investieren, da geh ich lieber zu nem freund, nem nachbarn, auch nem copyshop, wenns sein muss, statt dass ich einer industrie, welche etwas derartig inhumanes wie drucker herstellt, geld in den rachen werfe.

  9. Maik says:

    @Erwin: Linux schreckt mich zu sehr ab. Zu anders und vor allem deckt es zu viele Bereiche ab, die sich ändern.
    @knobi: guter Tipp, wie konnte ich den vergessen! :)
    @fokka: diese „Tinte-bald-leer“-Meldungen haben mich auch immer gestört…

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