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Back in Germany – So war’s in Sofia

Reisen
Maik - 20.09.11 - 18:47
Sofia-Trip 2011

Wie am Donnerstag beschrieben, war ich für fünf Tage in der bulgarischen Hauptstadt Sofia, um mit ein paar Studienkollegen einen Studienkollegen zu besuchen und Entourage zu schauen. In meiner Abwesenheit haben die WordPress-Vorplanfunktion, Honki und Willy den Laden hier am Laufen gehalten. Danke Jungs, habt einen gut bei mir!

Es folgt ein kleiner Reisebericht zum Gefallen, Besonderheiten, Skurrilitäten und Eigenheiten der alten bulgarischen Dame, unterstrichen mit hochqualitativen Fotografien mittels Handykamera.

Zunächst zum Setting: Donnerstag Morgen angereist, mit etwa 14 Grad und jeder Menge Wolken in Deutschland, 34 Grad und keiner einzigen Wolke in Sofia. Genau so hatten wir es uns vorgestellt! Die Tage drauf wurde es etwas kälter und vor allem bewölkter, aber um 2 Uhr nachst mit T-Shirt nach Hause – Kein Problem. Aber genug geprahlt…

Diese komischen Kästen stehen an einigen Kreuzungen in der Innenstadt Sofias. Da drin sitzt doch tatsächlich ein Typ, der die Ampeln manuell schaltet! So etwas habe ich noch nie gesehen. Zumal die manchmal an einer Kreuzung mit zwei bis drei Spuren pro Straße stehen. Hammer.

A pro pos Kreuzung: Die gibt es auch massenhaft mit diversen Kabeln. Bulgarien hat anscheinend noch nie von Kabelleitungsverdeckungsmechanismen gehört. Jedenfalls laufen die teilweise in riesigen Bündeln irgendwo zusammen. Oder hängen lose von einem Mast, idealer Weise mit einem losen Ende auf Kopfhöhe. BRRZZZZ!

Das ist das Highlight in ganz Bulgarien. Nein, nicht der Ausblick. Und nein, auch nicht die Tatsache, dass wir 2 Stunden da hin gefahren sind, um festzustellen, dass der Lift an selbiger Stelle werktags nicht betrieben wird und wir daher nicht auf den eigentlichen Berg kamen. Nein, es handelt sich um das schwedische Monstrum da rechts. Die erste IKEA-Filiale Bulgariens hat gestern eröffnet. Und wird landesweit wegen zu teurer Preise (im internationalen Vergleich) kritisiert.

Passend dazu sei gesagt, dass Sofia durchaus preiswert ist. Vor allem, was das Essen und Taxi-Fahren anbetrifft. Eine 15-Minuten-Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt kostet etwa 10 Leva, was umgerechnet ca. 5 Euro entspricht. Wir haben uns außer Pedes fast ausschließlich mit den gelben Dingern fortbewegt. Aber Achtung! Nicht alle Linien sind koscher: OK-Taxi ist cool. Das im selben Design gehaltene CK-Taxi jedoch nicht. Aufpasse!

Random Image. Forgotten sandals at a playground in the city park.

Das hier ist doch tatsächlich ein kleiner Brunnen im Park. So mit Wasser drin. Sieht man nur nicht viel von. Aber soll da sein.

Ganz seltsame Sache: Bestellt man im Fast Food Laden einen Cheeseburger, bekommt man einen Burger mit Käse, aber der Salat wurde mit Pommes ersetzt. Ähnliches auch beim Döner (der dort übrigens nicht im Fladenbrot, sondern im gerollten Teigfladen á la Falaffel daher kommt). Warum sind dennoch die meisten (vor allem weiblichen) Bulgarinnen so dünn? Strange.

Dazu passend sei gesagt, dass in Bulgarien quasi kein Frühstück existiert. Brötchen sind rar, belegt erst recht. Dort wird zwei Mal am Tag warm gegessen, Mittags zum Frühstück und noch einmal abends. Und dennoch war die Anzahl übergewichtiger Personen, die wir gesehen haben, an einer Hand abzuzählen. Das hier ist übrigens der famose Schopksa Salat, der eigentlich auschließlich aus Schafskäse besteht.

Jaja, mein Beruf bringt so seine Probleme mit sich. Werbung. Überall. Und interessanter Weise auch von vielen deutschen Unternehmen. Deichmann (warte immer noch auf den Feature-Sampler mit diesen Namen von Deichkind ft. Dendemann!), Penny, Praktiker, Lidl, etc. Von letzterem habe ich leider kein Bild der angepriesenen deutschen Matjes-Dose schießen können.

So sieht das wohl aus, wenn Straßenbahn und Bus anderweitigen Verkehr hatten. Da man es schlecht erkennt, hier die Erläuterung: Das sind tatsächlich auf Reifen fahrende Busse, die eine Stromversorgung über Kabelleitung besitzen (diese komischen Antennen oben dran).

Hipp Hopp. Typisch deutsch. Gab es so in einer deutschen Kneipe zu bestellen. In der ich nicht Hannover – Dortmund gesehen habe. Das Spiel hat nämlich gar nicht statt gefunden. Fußball ist ja auch doof!

Street Art (ob in feiner Variante wie hier, oder in bloßem Graffiti-Schriftzug) ist selten zu sehen in Sofias Innenstadt. Das ist ein Exemplar aus einer Straße, in der einige wenige Künstler die Stromkästen neu verziert haben. Mehr davon bitte!

Wo wir bei Street Art sind. Das hier ist das großartige Graffiti-Piece einiger sehr junger Bulgaren (13-18 Jahre), das noch vor Kurzem durchs Internet gegangen ist. Ein russisches Soldatendenkmal in Superhelden-Manier umgestaltet. Mittlerweile leider wieder gesäubert und von meiner Kamera nachts nur sehr schwer einfangbar. Aber ich schwöre: Das war das Ding!

So, das soll als kurzer Einblick genügen, will ja niemanden langweilen. ;)

Als Resümee kann ich nur festhalten: Sofia ist schön, angenehm und relaxed. Die Menschen sind nett, Angst vor Kriminalität kam niemals auf und das Wetter ist Bombe. Lediglich Sauberkeit und Ordnung sind hier und da etwas lax gehandhabt, aber wir sind halt Deutsche… Jedenfalls kann man dort eine sehr entspannte Zeit verbringen, mit jeder Menge Spaß, gutem Essen, hübscher Frauen sowie leckerem Bier.

Hier im Blog dürfte ab Morgen wieder Normalzustand herrschen.

6 Kommentare

  1. Shatterhand says:

    Du wirst lachen, aber Oberleitungsbusse gibts auch hier in Deutschland: http://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus#Europa

  2. Ragnar says:

    Das Herrengedeck! Hätte ich in der Kombi eher auf dem CSD erwartet, aber alle so YEAH!

  3. Skyhawk says:

    Schopska Salad – jummy! Hab mich in Sofia und Burgas mal 10 Tag von fast nichts anderem ernährt! Danke für den Reminder – made my day!

  4. mnx says:

    Höm, was macht denn Vessko auf dem Bild da rechts? :)

  5. Maik says:

    @mnx: Kennst du Vesko? Mit dem haben wir (ich und #1 und 3 auf dem Bild) studiert und wir haben ihn in Sofia besucht…

  6. Pingback: 10 Salate aus aller Welt - Von Ceasar's bis Wurstsalat | LangweileDich.net

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