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Film-Stöckchen

Film
Maik - 22.04.12 - 11:58

Mittlerweile sind sie selten geworden, die Stöcke, die wild durch die Blogosphäre geworfen werden. Das ist sicherlich auf der einen Seite gut, wurde doch vor einigen Jahren noch jeder Mist in die Runde gefragt und alles hat sich gedoppelt, überschnitten, wurde langweilig. Mittlerweile ist es schon fast erfrischend, ein solches Stöckchen und die damit verbundene Aufforderung zu erhalten, etwas von sich preis zu geben. So antworte ich auch gerne El Spotto, dem ihr quasi diesen Beitrag zu verdanken habt. Wenn ihr den also nicht mögt, könnt ihr eure Hass-Mails gerne an ihn senden. Wenn ihr den Beitrag mögt, liegt’s selbstverständlich an meiner Schreibe und ihr könnt hier kommentieren. ;)

1. Comedy und Action sind so Filmgenres, die in Reinkultur nur selten funktionieren. Ein Film ohne Komik und/oder Action saugt widerum auch Bälle. Ein Paradoxon? Woran liegt das Deiner Meinung nach?

Finde ehrlich gesagt beide Aussagen falsch. Es gibt reine Comedy-Filme/Serien (How I Met Your Mother, Ziemlich Beste Freunde, …), die funktionieren. Ebenso im Bereich Action, zumindest, wenn man nach den Verkaufszahlen geht (Hallo, Michael Bay!). Aber klar, ein Genremix ist letztlich für das Gehirn einfacher, wirkt abwechslungsreicher und spricht eine breitere Masse an. Eine Eierlegende Wollmilchsau lässt dann aber doch an Qualität missen.

2. Gibt es eine/n bestimmten Regisseur/in oder Schauspieler/in, der/die dich, obwohl von dir idolisiert, mit einem einzigen bestimmten Film bitter enttäuscht hat?

Ehrlich gesagt nicht. Vielleicht Johnny Depp und Public Enemies. Lag aber wohl eher am Film selbst…

3. Filme guckt man gerne in Gesellschaft. Wie hast du es am liebsten? Still konzentriert, rege kommentiert oder doch ganz alleine?

Definitiv in Gesellschaft! Und ehrlich gesagt vom Austausch und der Intimität her lieber mit Freunden daheim. Auch wenn Kino gerade bei Action- und Comedy-Filmen eher das Unterhaltungserleben/Bildliche nochmal verstärkt. Aber zu zehnt nebeneinander hocken (oder in zwei Reihen aufgeteilt) bringt nicht wirklich was. Erwische hinterher einen Außenplatz neben der Person, mit der ich am wenigsten zu tun habe und schaue letztlich doch alleine, weil keiner meine Kommentare versteht… Obwohl die total lustig sind. Wirklich.

4. Filme und Videospiele verschmelzen zunehmend. Während früher auf Filmen basierte Videospiele ein beliebtes Mittel zum Hype-Schröpfen waren, wird in letzter Zeit der umgekehrte Weg vom Videospiel ins Kino immer üblicher. Gleichzeitig werden die Games selbst immer cineastischer. Sind Filme und Videospiele wie Äpfel und Birnen oder doch eher wie Jonagold und Granny Smith? Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Medien?

Mittlerweile kann man das durchaus vergleichen. Wobei da vor allem der cineastische Aspekt in Videospielen zu nennen ist. Ein Uncharted beispielsweise weiß einfach, eine Geschichte zu erzählen. Bei Heavy Rain wurde das auf die Spitze getrieben. Moderne Grafikmöglichkeiten lassen einfach viel mehr zu. Und ich mag das, wenn man sich auch mal ein paar Minuten zurücklehnen kann beim Zocken, solange die Qualität stimmt.

5. Was sagt eigentlich dieses „Von den Machern von…“ wirklich aus? Ist es für dich ein Argument, den Film zu sehen?

Kommt drauf an, wer die Macher und was das „von“ ist. „Vom Assistenten des vierten Kabelträgers der Making-of-DVD von Blockbusterverkaufsteil 17“ brauche ich ehrlich gesagt nicht. Wenn ich dann aber bspw. sehe, dass Simon Pegg man wieder mit Nick Frost gemeinsame Sache oder Guy Ritchie mal wieder einen Gangster-Comedy-Krimi machen will, bin ich dabei!

6. Bonusfrage: Der Soundtrack eines Films ist ein alles andere als unwichtiger Aspekt bei der Wirkung die der Film auf uns hat. Welcher Soundtrack ist deiner Meinung nach besonders gut gelungen? Bonus-Bonusfrage: Gibt es so etwas wie einen „Soundtrack zu deinem Leben“?

Der Soundtrack zu Garden State ist meiner Meinung nach einer der besten überhaupt. Und die Bonus-Bonusfrage geht dann doch zu weit. Da willst du zu viel von deinen Stöckchenbeworfenen! ;)

Das waren meine Antworten auf die durchaus guten Fragen, danke dafür! Ich freue mich über jeden, der das Stöckchen mit den nachfolgenden Fragen selbst aufnehmen möchte. Vielleicht etwas für Ben, Buzz-T, Cinematze, Martin oder Niklas?


1. Der langweiligste Film, den du je gesehen hast?

2. Neuverfilmungen und Aufbretzelungen von guten, alten Filmen (Bspw. Titanic, Star Wars, Alice im Wunderland, …) – Nur Geldmacherei oder hat das eine Daseinsberechtigung, um alten Stoffen und vielleicht auch den alten Versionen wieder Aufmerksamkeit zu schenken?

3. Die Soundtrackfrage fand ich gut, daher auch nochmal von mir: Deiner Meinung nach der beste Soundtrack, bzw. was macht einen guten Soundtrack aus?

4. Ein Filmbeteiligter (Regisseur, Schauspieler, whatsoever), bei dem eine Nennung auf einem Plakat ausreicht, dass du dir Tickets für die Filmpreview vorbestellst?

5. Eine Geschichte, die du gerne mal verfilmt sehen würdest, gerne auch mit/von wem?

4 Kommentare

  1. El Spotto says:

    Bis jetzt sind noch keine Hass-Mails eingtroffen. :)

    Vielen Dank für das Beantworten. Ich finde solche Banaleinblicke in fremde Gepflogenheiten doch sehr interessant: gleichermaßen nichtssagend wie aufschlussreich.

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Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

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