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Guerilla-Weltverbesserung

Rita Ebel baut Rollstuhl-Rampen aus LEGO

Rita Ebel baut Rollstuhl-Rampen aus LEGO rollstuhlrampen-aus-lego-gebaut

Frei nach dem Motto „not all heroes wear capes“ möchte ich euch Rita Ebel vorstellen. Die Dame aus dem hessischen Hanau baut in Eigenregie Rampen aus LEGO-Steinen und verteilt diese in der Stadt und Region an und vor Geschäfte, so dass Rollstuhlfahrende einfacheren (oder überhaupt einen möglichen) Zutritt erhalten können. Rita Ebel sitzt selbst im Rollstuhl und weiß daher ganz genau, welche Problematik mit für uns Glückliche, die laufen können, unscheinbar erscheinenden Stufen einher geht. Der YouTube-Kanal Menschen in Hanau stellt uns die urbane Heldin und ihre tolle Aktion im kurzen Videoportrait vor.

„Die #StadtwerkeHanau haben im Jahr 2019 eine tolle Aktion gestartet: Bühne frei für unsere #HanauerHelden: Menschen, die mit kleinen und großen Gesten gute Energie in der Region verbreiten. 🦸‍♂️ 💚 Als erstes stellen wir euch die wunderbare Rita Ebel vor, die sich mit dem Verein Menschen in Hanau für die RollstuhlfahrerInnen der Stadt stark macht. Was das mit LEGO zu tun hat, erzählt sie euch im Video.“

An dieser Geschichte finde ich gleich mehrere Dinge großartig. Zum einen die neuerliche Tatsache, dass man aus LEGO einfach alles und vor allem viel mehr als „nur“ Spielzeug gestalten kann. Vor allem aber natürlich die altruistische Eigeninitiative von Rita Ebel. Heutzutage hat man das Gefühl, dass alle noch viel besser als eh schon früher meckern können (vermutlich meckern auch etliche über die am Rand stehenden LEGO-Rampen…), aber einfach mal was verändern? Was angehen? Und sei es nur im Kleinen? Das wagen die wenigsten. Ebel zieht es aber durch. Und schafft es so, den Alltag nicht nur für sich, sondern auch etliche andere Menschen ein ganzes Stück weit angenehmer zu gestalten. Top!

Vielleicht bringt das Video ja auch andere Leute dazu, an kleinen und großen Lösungen zu werkeln. Und vor allem, sich in die Lage derer zu versetzen, die nicht einfach „mal eben“ in den Späti gehen können. Weil „gehen“ eben ein Privileg ist. Späti sollte es aber eben nicht sein. Von daher: pro Rampen und Barrierefreiheit!

via: urbanshit

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