
Definitiv eine Klick wert ist das interktive Webcomic Hobo Lobo of Hamelin von Stevan Živadinović, die sich stark an die Rattenfänger-Geschichte in Hameln orientiert. Okay, “interaktiv” ist vielleicht das falsche Wort, aber durch seitliches Scrollen, setzt man die Geschichte in Gang, samt wunderbarer Animationen und stimmungsvollen Soundeffekten. Den Pseudo-3D-Effekt kann man vielleicht ganz gut beim Vergleich der beiden Bilder hier sehen (wobei der Baum eine vordere Bildebene beim Scrollen einnimmt):


Ganz ehrlich, den ganzen Werbekram einfach ausblenden (dazu werde ich hier auch bewusst nichts schreiben). Aber dieses Video ist klasse, um ein wenig Sommer und Erfrischung zu tanken. Denn das 360°-Video lässt einen interaktiv um den Caumer See gleiten. Leider wirklich nur ein wenig Sommer und Erfrischung, da es doch recht kurz ist. Aber der Sprung ins kühle Nass macht Lust auf Mehr. Das gibt es dann im Making of.


Ich hatte schon einmal eine interaktive Guitar Hero-Version hier, bei der Fußballlspieler die Bälle gegen eine Wand geschossen haben, um zu spielen. Gleiches haben jetzt einige Spieler des FC Chelsea machen dürfen, um bei einem 3D-gemappten Space Invaders mitzuspielen. Klasse Idee!


Super Sache! Bei Draw A Stickman macht man genau das – ein Strichmännchen zeichnen. Das begibt sich dann in eine interaktive Comic-Geschichte, bei der der Maushalter immer mal wieder zeichnerisch eingreifen muss. Nicht unbedingt technisch das innovativste und schönste, aber definitiv kreativ erdacht und ein sehr kurzweiliger Spaß!
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Die gebürtige Polin Karina Smigla-Bobinski arbeitet mittlerweile in München und Berlin als Künstlerin. Mit ihrer Arbeit ADA liefert sie uns einen wunderbaren Spielball. Und zwar einen überlebensgroßen Heliumballon, der (stumpf gesprochen) mit Stiften versehen ist und von Besuchern durch den Raum gepfeffert werden kann. Heraus kommen zerkritzelte Wände und verzweifelte Erklärungsversuche von Eltern an die Kinder, dass die daheim bitte die Bunstifte im Kasten behalten, anstatt die heimischen Wände zu versauen.
Arnd Wesemann sagt, ADA ist “ein postindustrielles Geschöpf, eine durch den Antrieb der Besucher kreativ schöpfende Künstler-Skulptur”. Oder halt einfach nur ein Malballon.


Eigentlich eher ein Ding für die Kleinigkeiten, aber hier ist halt auch schon einmal Platz für kleine, kreative Ideen, die einfach das Web ein wenig verschönern. So hat die rumänische Agenur Lateral eine wunderbare About Us-Seite erstellt, in der sämtliche Mitarbeiter mit ihren Blicken dem Mauszeiger folgen.
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Alexander Chen hat die U-Bahn-Karte des Big Apple mit HTML5 gemixt und heraus gekommen ist die abstrakte Musikspielerei Conductor, die es sowohl audiovisuell, als auch interaktiv gibt.


T-Mobile hat in Ungarn mit einer irren Straßenkampagne für Aufsehen gesorgt. Zunächst wurde dazu eine neue Facebook-Seite angelegt, die daraufhin auf einem riesigen Billboard nachgezeichnet wurde. Haben Passanten die Seite entdeckt und über ihr Handy Pinnwandeinträge hinterlassen, wurden diese prompt nachgezeichnet und aktualisiert. Sogar inklusive gezeichneter Profilbilder! Super Idee, wie ich finde.
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