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2012: Die besten 30 Alben des Jahres

Musik
Maik - 29.12.12 - 14:51
2012: Die besten 30 Alben des Jahres

Wie jedes Jahr gibt es auch 2012 wieder eine höchstsubjektive Best-Of-Liste der allertollsten Musikalben des Jahres. Meine ganz persönliche Top 30 der Alben, ganz ohne Vollständigkeitsanspruch, dafür voll mit tollen Tipps, klaren Meinungen und dem ein oder anderen Musikvideo. Wie ich finde ein enorm starkes Jahr der Musik, zumindest was die Breite erschienener Platten anbetrifft.

Viel Spaß mit dem Countdown und her mit euren Meinungen: Was fehlt? Was ist falsch positioniert? Und was hat eurer Meinung nach überhaupt nichts in der Liste verloren?

Hier geht es noch einmal zu den Listen aus 2011, 2010, 2009 und 2008.

(Und ja, ich habe etliche Platten bewusst außen vor gelassen. Wegen der Toten Hosen, Gossip oder Ke$ha braucht ihr also gar nicht fragen)

30. Ociania (The Smashing Pumpkins) 30. Ociania (The Smashing Pumpkins)

Von dieser Platte hatte ich eigentlich erwartet, enttäuscht zu werden. Doch dem ist nicht so. Leider konnte sie mich dennoch nicht dazu bewegen, sie häufiger zu hören, was ein schlechtes Zeichen ist. Oder aber ein total gutes, dass diese Top30 bereits mit so einem Album beginnt!

29. Generation Freakshow (Feeder) 29. Generation Freakshow (Feeder)

Hach, Feeder… Anno 2006 hat diese Band mich mit ihrem damaligen Best Of sowas von umgehauen. Nach Unglücken in der Band plätschern die neuen Sachen so dahin. Dieses Sammelsorium aus EP-Material bietet zwar den einen oder anderen Track, der an die gute Vergangenheit erinnert, die Konstanz fehlt aber komplett. Leider. 2010 waren sie wenigstens noch auf Rang 19

28. Weapons (Lostprophets) 28. Weapons (Lostprophets)

Nach Start Something wurde es immer poppiger bei den Propheten. Doch mit Weapons ist endlich wieder etwas Schmutz in die Produktion geflossen. Beweis dafür ist bspw. die gute Single Bring Em Down:

27. Born To Die (Lana Del Rey) 27. Born To Die (Lana Del Rey)

Über Madame Del Rey muss man wohl nicht mehr viel sagen. Von der übergefeierten Underground-Internet-Entdeckung zum Mainstream-Glamour-Symbol auf in Kellern geschossenen H&M-Werbeplakaten. Ein genialer Song, einige gute aber zu viel Einheitsbrei und Kommerzialisierung. Schade drum.

26. Seeed (Seeed) 26. Seeed (Seeed)

Ich sag einfach mal Danke. Danke, Seeed, für zwei geniale Tracks, die ungemein Lust auf dieses Album gemacht haben. Danke für ein richtig tolles Artwork. Und danke für einen unsäglichen Ohrwurm. Nur wieso ist euer komplettes Album nicht so toll geworden? Hier nochmal die beiden Übervorboten im Sammelpack:

25. The 2nd Law (Muse) 25. The 2nd Law (Muse)

Teilweise ein bisschen wie Queen, teilweise zu sehr versucht wie Queen zu sein, teilweise toll experimentell mit Dubstep- und Dance-Elementen, teilweise zu haudrauf mit Dubstep. Muse hat den schweren Spagat zwischen Experimentierfreundlichkeit und einem abgerundeten Albumkonzept zwar größtenteils geschafft, am Ende verliert sich das Album aber im Extrem. Perlen wie Madness und Follow Me werden aber überdauern.

24. Streets in the Sky (The Enemy) 24. Streets in the Sky (The Enemy)

An das 2009er Debütalbum Music For The People kann The Enemy leider nicht anknüpfen. Dennoch ist auch Streets In The Sky durchweg gut produziert und bieten feinsten Britrock.

23. Babel (Mumford And Sons) 23. Babel (Mumford And Sons)

Für mich leider eine Enttäuschung des Jahres. Hatten sie mit Little Lion Man und The Cave zwei wahre Wunderwerke der modernen Folk-Pop-Szene parat, ergibt sich Babel leider nicht gerade in Vielseitigkeit. Das hatte leider bereits I Will Wait vermuten lassen.

22. Zwischen Den Runden (Kettcar) 22. Zwischen Den Runden (Kettcar)

Ich war nie so richtiger Fan von Kettcar. Für mich hat sich immer vieles viel zu gleich angehört. Das ist bei Zwischen den Runden auch nicht unbedingt anders, aber doch ist die Platte teils ein lyrisches Kunstwerk und insgesamt einfach eine runde Sache. Die Rettung für dieses Jahresranking hat letztlich aber die Ode an meine Wahlheimat ausgemacht:

21. Electra Heart (Marina And The Diamonds) 21. Electra Heart (Marina And The Diamonds)

Ich bin ja selbst überrascht. Nach dem vermeintlichen Glücksschuss Hollywood hat Marina Lambrini Diamandis tatsächlich Single- wie Albumtechnisch mehr als solide nachgelegt. Gute-Laune Pop ohne lyrische Tiefe, dafür mit modern-peppiger Musik. Passt.

Hier ein bisschen live-Material der Dame.

Da waren doch schon einige Überraschungen dabei. Weiter geht es bei den Plätzen 20 bis 11, die euch auf der nächsten Seite des Beitrags erwarten!

Dieser Beitrag hat mehrere Seiten:

3 Kommentare

  1. p.a.i.n says:

    und wo ist David Guetta? :D
    nee spass… für mich persönlich fehlen aber noch Hosen und der König unter den ersten 10.

  2. Maik says:

    ;)
    Die Hosen haben mich leider nach dem guten Album davor enttäuscht. Knapp vorbei (aber auf dem Vorschaubild!). Vom König habe ich das Album nie gehört, war zu sehr von den Live-Performances seiner „Dreh-Single“ abgeschreckt… :)

  3. Pingback: Die besten Alben 2015 - Meine hochsubjektive Top 30-Liste (Seite 1) | LangweileDich.net

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