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Kunstwelt München: Teil 1 – Lenbachhaus und Königsplatz

InspirationReisen
Piotr - 03.10.06 - 18:38

Die Kunst geht nicht nach Brot, sie geht nach München! Bzw. ist sie dort bereits hingegangen, dieser Gedanke muss einem in den Sinn kommen wenn man die Art und Menge der in München angehäuften Kunstschätze betrachtet.
Mir blieb also nichts anderes übrig als in den letzten eineinhalb Tagen meines München-Aufenthalts einen Versuch zu unternehmen so viele dieser „Kunstschätze“ mitzunehmen oder zumindest anzugucken wie möglich.

Los ging’s in dem ich mit der U-Bahn zum Königsplatzgefahren fuhr.

Schuld an allem hat Ludwig I. der um 1800 rum diverse Kunstschätze sammelte und in München gewaltige Bauten nach antikem griechischem Vorbild errichten ließ.

Das Gros dieser Bauten findet sich eben am Königsplatz und hierzu gehören die Glyptothek, die Alte und Neue Pinakothek, ein gewaltiger Obelisk und jede Menge mehr.

Kein Wunder also dass die Nazis in ihrem Wahn diesen Platz zu ihrem Hauptquartier machten und um weitere Monumente erweiterten. Diese „Ergänzungen“ wurden jedoch allesamt bis auf eine Ausnahme nach dem 2. Weltkrieg abgerissen. Lediglich der ehemalige Führerbau blieb erhalten und dient heute der Hochschule für Musik und Theater als Herberge.

Die U-Bahn Haltestelle Königsplatz ist einer der schönsten die es gibt, direkt über ihr (immer noch unterirdisch), findet man den Kunstbau. Angeblich entstand dieser 110 Meter lange und leicht gekrümmte „Leerraum“ aus technischen Gründen.

Wie dem auch sei, heute findet sich darin ein riesiger Raum mit einer Wand die in verschiedenen Mustern die Farbe wechselt. Sehr schön anzusehen und bestimmt lassen sich darin wunderbare Partys feiern, zur U-Bahn ist es dann auch nicht mehr soweit. Leider dient der 1994 errichtete Raum lediglich dem Lenbach Haus als zusätzliche Ausstellungsfläche.

Das Ticket vom Kunstbau gilt ebenfalls für das Lenbachhaus und somit war dies mein nächstes Ziel. Ursprünglich für den Maler Franz von Lenbach als Domizil errichtet dient es heute als Ausstellungsfläche sowohl für die Münchener Malerei des 20. Jahrhunderts als auch für Gegenwartskunst.

Besondere Erwähnung verdient dabei die Sammlung von Werken der Gruppe „Der Blaue Reiter“ die in der Ganzen Welt als einzigartig gilt.
Beim blauen Reiter handelt es sich um eine Gruppe von Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts die sich mehr oder weniger dem Impressionismus gewidmet hatten und dabei einige wirklich tolle Bilder zustande brachten.

Nächster Stop war dann die Pinakothek der Moderne, aber davon erzähl ich lieber wann anders…

Keine Kommentare

  1. Marciaviech says:

    …ich will auch nach München!
    Fein geworden, is ja richtig informativ. :)

    (P.s.: Ich glaub‘ die Idee, die Vor-Zurück-Buttons auch nach oben zu setzen war doch nich so schlecht…)

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