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Gedenken an einen unsterblichen Sänger

Vor 25 Jahren starb Freddie Mercury

Vor 25 Jahren starb Freddie Mercury freddie-mercury

Vor 25 Jahren ist ein ganz Großer der Musikgeschichte von uns gegangen. Aufgrund seiner AIDS-Erkrankung hat Freddie Mercury eine „einfache“ Lungenentzündung den letzten Stoß über die Schwelle verpasst. Dass er eigentlich unsterblich ist, zeigt, dass ich „von uns“ schreibe, obwohl ich den Zeitpunkt seines Ablebens überhaupt nicht mitbekam. Ich war fünf Jahre alt und mein Musikverständnis in etwa auf dem Ausbildungslevel eines Pegida-Anhängers. Und doch habe ich ihn und seine Strahlkraft und seine Musik (bzw. die von „Queen“) kennen und schätzen und lieben gelernt. Und plötzlich habe ich Gefühle an einem Todestag einer Person, die ich nie lebens gekannt habe. Wow.

Mein Dad hat mich Queen gelehrt. Und dafür danke ich ihm noch immer. Immer musste ich WDR2 in der Garage hören, wo zwischen all diesen alten Kamellen eben auch richtig gute Stücke liefen. Und noch immer besitzen wir ein Auto, in dem ein Kassettendeck drin ist, bei dem ich mich immer wieder beim Warten dabei erwische, wie ich „diese wahllose Kassette“ einwerfe – und schwupps: Queen. Aufdrehen, abgehen, gut fühlen. Und neben guten Riffs, tollen Songstrukturen und all dem alten Rock gibt es eben die Stimme und Persönlichkeit Mercurys. Ein Entertainer der zweiten Stunde – habe ich mir sagen lassen. Ich war ja nie dabei. Leider. Aber irgendwie stirbt er ja nie. Rest in Peace, Freddie!

5 Kommentare

  1. Jan says:

    Er ist wahrlich eine Legende.
    Ich bin ebenfalls zu jung um mich an den Tod von Freddie Mercury zu erinnern. Stattdessen bin ich aufgewachsen mit der Erinnerung, dass bei jedem Queen Song, der im Radio lief, meine Mutter mit der Anmerkung: „Oh, Queen!“ oder „Freddie!“ das Radio aufdrehte und mitsang. Als dann auch ein CD-Spieler ins Haus kam, wurde oft die Queen-Platte aufgelegt. Ich glaube, dass diese Musik meinen heutigen Musik-Geschmack geprägt hat.
    Selbst heute finden sich vereinzelte Queen-Titel auf meinem MP3-Player, so dass ich mich manchmal dabei erwische wie ich bei Titel wie „Radio Gaga“, „Under Pressure“ und vor allem „Bohemian Rhapsody“ die Musik im Auto lauter drehe und mitsinge (hoffentlich hat mich noch keiner dabei beobachtet). Ich bin froh mit der Musik von Queen und der Stimme von Freddie Mercury aufgewachsen zu sein.

  2. MrBrainPaiN says:

    voll witzig! bei mir wars zu hause genauso. mein onkel ist heute noch mega queen fan. er hatnen pokerraum mit quen überall an der wand und sein plattenspieler steht da auch iwo rum mit alten pressplastik.
    neulich gab ich bei youtube mal „best of queen“ ein…und die songs die ich mitsingen konnte hörten gar nicht mehr auf.
    jetzt mal im ernst! werden die kids überübermorgen echt sagen: „boa! justin bieber läuft!“ ???
    wenn euch das mal passiert. hautse um! ohne eine miene zu verziehen.

    • Maik says:

      Das mit der Masse an Songs ist uns gestern Abend auch aufgefallen, als ein Radiosender zwei Stunden lang nur Mercury gespielt hat – unfassbarer Output (hoher Qualität)!
      Und an dieses „was von heute wird mal richtig guter Oldie sein“-Gefühl hatte ich auch schon. Bieber ist ja nichtmal heute wirklich Mainstream und polarisiert, daher habe ich die Hoffnung, dass er nicht musikalisch unsterblich sein wird… :)

  3. Stefan Ne says:

    Leider war ich damals erst 4 Jahre alt und hab von Queen zu der Zeit natürlich noch nichts registriert. Was gäb ich heute dafür diese Band zusammen mit Freddie mal live zu erleben. Meine Eltern hatten als ich 6 war ne Schallplatte mit einem Queen Song drauf, mein Bruder und ich hörten die öfter mal. Freddie hat mich damals schon so fasziniert, dass ich zu meinem Bruder meinte, es wäre voll cool Freddie Mercury als Vater zu haben. Leider hat mein Vater es auch mitbekommen, aber er hat es mir damals verziehen. Als kleines Kind sagt man sowas mal.^^

    Ich bin zwar kein Fanboy und höre Queen nur ab und zu mal, aber wenn dann muss ich sofort mitsingen. Für mich ist und bleibt Queen eine der besten Bands aller Zeiten mit Freddie Mercury einem der talentiertesten Künstler ever an Mikrofon, Klavier, Bleistift und wo sonst noch.

    Ich hab ziemlichen Respekt vor Queen und vorallem vor Freddie und da kommen heutige Musiker nicht mehr ran.
    Um es mit den Worten unserer Opas zu sagen: „Früher war alles besser!“

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