Der chinesische Künstler Cai Guo-Quiang hat beim Arab Museum of Modern Art in Doha in der Wüste von Katar ein besonderes Farb- und Wolkenspiel an den Himmel gezaubert: Ein Tageslicht-Feuerwerk. Wirkt einiges bombastischer (um nicht zu sagen Michael Bay-ischer), als die galanten Nachtschwestern, aber nicht weniger spektakulär. Okay, vielleicht ein bisschen, dafür ist es aber skurriler. Nicht umsonst nennt er es liebewoll explosion event…
“Each set of explosions was calculated to paint a different picture. One series of explosions created black smoke clouds that looked like “drops of ink splattered across the sky.”
Okay, eigentlich ist es viel mehr, als nur ein Feuerwerk (das leider doch nur recht kurz zu sehen ist). Zu sehen ist jedenfalls das Cuckfield Lagerfeuerwerk 2011. Langsam setzen sich die Raketen zusammen, fliegen zurück in ihre Flaschen, das Feuer erlischt, wird abgebaut und alle Leute gehen. Lahme Veranstaltung. Aber wunderbare Aufnahmen!
Endlich hat Jemand das Naheliegende umgesetzt und Kameras an Feuerwerksraketen gebunden. So können wir uns endlich in deren Lage versetzen und ihren Selbstzerstörungstrieb vielleicht irgendwann verstehen.
Feuerwerk ist eine schöne Sache. Eine grazil emporsteigende Rakete weiß schon bald die Umweld in staunende “oooohhhs” und “aaaaahhs” einzutauchen. Nicht aber diese Konstruktion (bei der ich nicht genau weiß, ob sie echt ist):
Wer in Bochum von Strafraum zu Strafraum geht und sich dabei nicht den Knöchel bricht, dem gebe ich einen aus. — Christoph Daum
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