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2009: Best of Musik

Musik
Maik - 30.12.09 - 16:37

Die wie jedes Jahr schwerste Auslese ist im Bereich Musik zu treffen. Auch 2009 gab es jede Menge heiß erwarteter Platten und vereinzelte Überraschungshits. Hier das für mich absolut subjektiv betrachtet musikalisch Größte diesen Jahres mit den besten 20 Musikalben. Meinungen und eure Lieblingsalben gerne in die Kommentare!

Glasvegas (Glasvegas)20: Glasvegas (Glasvegas)
Eine durchaus gelungene Debutplatte der Jungs aus Glasgow. Vor allem der Opener Daddy’s Gone schafft es leicht ins Ohr und will da auch so schnell nicht mehr raus…
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19: Junior (Röyksopp)
Die elektronischen Norweger waren vorher eigentlich nicht so mein Fall. Man denke an Poor Lino, etc. Da sind sie mir eher durch eindrucksvolle Videokunst aufgefallen, aber Interesse geweckt haben sie nicht wirklich bei mir. Dank der Vorabsingle Happy Up Here haben sie mich dann aber doch mächtig auf ihren Junior aufmerksam gemacht und mich fürstlich entlohnt.


18: Music For The People (The Enemy)
Die englische Band The Enemy hat es mit ihrem Zweitwerk „Music For The People“ in die Liste geschafft. Sie selbst sagen von sich „Wir machen keine Nischenmusik, wir machen Musik für absolut jeden“, was auch irgendwie stimmt. Das Album ist gut, sicher. Aber für die Top-Platzierungen fehlt der gewisse Kick. Aber so saustarke Songs wie „Don’t Break the Red Tape„, der ein zeitloser Rockklassiker aus den 70ern/80ern/90ern sein könnte sind eben doch drauf.


17: Out Of Ashes (Dead By Sunrise)
Zu Beginn war ich bei dem Sologang von Linkin Park Frontmann Chester Bennington doch gehörig zweifelnd. Nicht unbedingt, weil ich ihm das nicht zutraue, aber die letzte Platte seiner Heimatband war nicht unbedingt DIE Offenbarung. Doch „Out Of Ashes“ macht nicht viel falsch im Streben danach, das zu tun, was es kann. Und das ist durchaus hörbar, was der Haudrauf-Track „My Suffering“ zum Beispiel zeigt…


16: Backspacer (Pearl Jam)
Die Grungerock-Kombo aus Washington hat mit ihrer neunten Platte eine beeindruckende Arbeit abgeliefert, die erneut zeigt, wie ungemein gut sich die Musik von Pearl Jam über die Jahre der Moderne anpasst. Durchweg ist es wunderbar anzuhören ohne auffällige Schwächen. Und der sich so wunderbar aufbauende Kracher „Unthought Known“ ist mit seinem inbrünstig geschrienen „gems & rhinestones“ den Eintritt alleine wert!



15: Day One (Snob Scrilla)
Die Macht des Internet hat den Californischen Rapper mit elektronisch angehauchten Beats und urban Style in diese Liste gebracht. Denn durch das Video zur Single „Heartbreak Scorsese“ bin ich auf Snob Scrilla aufmerksam geworden. Sein Debutalbum ist sehr gelungen, abwechslungsreich und voller Energie, Flow und was mach sonst noch braucht. Klasse!


14: Sexismus gegen Rechts (K.I.Z.)
Die Kannibalen in Zivil wollten dieses Jahr leider nicht höher in der Liste klettern, denn mit „Sexismus gegen Rechts“ ist leider nicht der erhofft starke Nachfolger zu „Hahnenkampf“ geworden. Aber dennoch eine gute Scheibe voller Wortwitz und intelligenten Texten. „Eintritt“ wert. Ausführliches Review im Platzierungslink.


13: La Roux (La Roux)
Das britische Elektro-Duo hat es mit Elly Jacksons einprägsamer Stimme auf Rang 13 diesen Jahres geschafft. Die Platte hat seine Eigen- und Besonderheiten, genauso wie das Aussehen von ihr und ihren Videos. Doch genau dieser erfrischende Sound hebt sie von der Masse ab und lässt durchaus auf mehr hoffen. Hier der geniale Opener „In For The Kill“.


12: The Blueprint III (Jay-Z)
Was Jay-Z anfasst, wird zu Gold. Das zeigt er nicht zuletzt bei seiner Angebeteten Beyoncé. Nein auch sein neuestes Album ist auf Platz 1 der Charts geklettert und hat ihn mit nun 11 Triumphen zum erfolgreichsten Solo-Artist der Geschichte gemacht, vor Elvis. Na wenn das mal nichts ist. Auch wenn das Album dem Vorgänger „American Gangster“ nicht ganz das Wasser reichen kann, reißen Knaller wie „Empire State of Mind“ den Karren wieder aus dem Dreck und direkt auf Rang 12. Review wieder im Kopflink.


11: This Is War (30 Seconds To Mars)
Kurz vor Jahresende haben die Jungs rund um Frontmann und Schauspieler Jaret Leto ihr drittes Album auf den Markt gebracht. Und auch wenn es nicht soo gelungen ist, wie „A Beautiful Lie“, so hat es insgesamt doch ein eigenartig schönes Gesamtarrangement. Und euphorisch-atmosphörisch-dynamische Tracks wie „Kings & Queens“ kann man nie genug hören, finde ich.


10: Invaders Must Die (The Prodigy)
It’s an „Omen“. The Prodigy hat mit ihrem fünften Studioalbum ein bombiges Comeback hingezaubert. Ich als nicht gelernter Elektriker kann das Album von vorne bis hinten durchhören und bekomme im Gegensatz zu vielen Artgenossen des Genres keine Kopfschmerzen sondern Fußmitwippattacken. Wahrlich ein Brett mit jeder Menge eingehender Melodien und Beats.


9: Cosmic Egg (Wolfmother)
Das Zweitwerk der australischen Stoner Rockgruppe rund um Frontmann und stilgebendes Element Andrew Stockdale kann ebenso nicht ganz mit ihrem Vorgänger mithalten, was aber sicherlich an der Umbesetzung der Band liegt. Nichtsdestotrotz liefert es insgesamt eine saubere Vorstellung, was sich in Songs wie der Single „New Moon Rising“ verzementiert.


8: New Again (Taking Back Sunday)
Taking Back Sunday erfährt trotz des bereits fünften Studioalbums leider eine viel zu geringe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Denn ihre Songs sind auch auf diesem vielleicht besten ihrer Alben sehr energiegeladen und haben dennoch Hang zu gekonnter Harmonie. Musikalisch, versteht sich. Das zeigt bspw. Ihre erste Singlesauskopplung “ Sink Into Me“.


7: Back On The MF Street (Disco Ensemble) [EP]
Nanu? Was hat den eine EP hier verloren? Ganz einfach: Sie ist von der Finnischen Fantastomatband Disco Ensemble. Eigentlich ´nuff said. Im letzten Jahr waren sie übrigens auf Rang 1 meiner Musikcharts. Und das Video zu „Back On The MF Street“ ist auch grandios. Könnte ich eigentlich mal posten…


6: Manners (Passion Pit)
Das Elektro-Rock-Pop-Debut von Passion Pit hat es mit seinem energetischen Mix auf Rang 6 geschafft. Ohne größere Schwänker nach unten bietet das Album eine sensationelle Abwechslung und hat seinen eigenen Stil gefunden. Wäre da nicht MGMT letztes Jahr gewesen, woran es durchaus erinnert… Exkurs: „The Reeling“.


5: It’s Blitz (Yeah Yeah Yeahs)
Nicht den Blitzkrieg sondern die Top 5 leiten die Yeah Yeah Yeahs mit ihrem grandiosen Album ein. Hauptsächlich wegen des grandiosen Covers. Nein, in Wirklichkeit ist „It‘s Blitz“ von Anfang bis Ende eine gelungene Platte, die einen träumen, tanzen und feiern lässt. Ich habe das Gefühl, die werden einfach nur immer und immer besser. Mein Favorit: „Heads Will Roll”.


4: Armistice (Mutemath)
Ich mag Mutemath. Vor allem den besten Track des Albums “Backfire“. Gesamtreview im Albumnamen versteckt.






3: Ready For The Weekend (Calvin Harris)
Auf der untersten Treppchenstufe steht der schottische Liedermacher Calvin Harris. Ich hätte nie gedacht, dass etwas Elektronisches in meinen TOP 3 auftauchen würde, aber das Album ist einfach klasse. Ist ja auch gar nicht soo elektronisch. Sehr geile tanzbare Stimmungsmusik, die dazu noch recht abwechslungsreich ist. Auch hier gibt’s ein Gesamtreview in der Überschrift.


2: Memento Mori (Flyleaf)
Ich bin verliebt. In eine Stimme. Und die gehört der bezaubernden Lacey Mosley. Auch wenn sie auf dieser Platte nicht mehr allzu häufig in sämtliche Stimmlagen und Stimmungen vertiefen darf, hält der Nachfolger des noch stärkeren selbstbetitelten Albums was es verspricht: Geballte Energie und gesungenen Charme in purer Form. Besonders bebildertes Beispiel: „Beautiful Bride“.


1: Brand New Eyes (Paramore)
NEIN – es hat nichts mit irgendwelchen Vampirfilmen oder sonst was zu tun. Versprochen! Mit ihrem dritten Album hat es die PopPunkRock-Truppe um Sängerin Hayley Williams auf Rang 1 der besten Alben des Jahres geschafft. Und das ist auch in gewisser Weise der Konstanz zuzuschreiben. Denn vor fast zwei Jahren habe ich die Band eher per Zufall über ein Video einer Hula-Hoop-tanzenden Frau gefunden und mal in den Vorgänger „Riot!“ reingehört. Und der saß. Trotz der Jugendlichkeit der Band, die ich zunächst als KinderPop-Möchtegernpunk eingestuft habe, sind sehr viele Lieder einfach sehr gut. Und jetzt zur eigentlichen Erklärung: „Brand New Eyes“ schafft es – im Gegensatz zu manchen anderen Nachfolgern dieses Jahr – nicht nur das Niveau des Vorgängers zu halten, nein, es wird sogar getoppt! Und alleine die Tatsache, dass mein Vertrauen und meine Vorfreude nicht mit Füßen getreten werden, hilft ungemein in der endjährlichen Abrechnung.
Aber auch ohne diesen Aspekt bleibt schlichtweg ein super Album. Die Stimme von Hayley hat sich enorm gesteigert und bietet Nuancen, die man bei anderen vergeblich sucht. Halt einfach eine gute Laune-Scheibe, was bspw. einer der Kracher „Brick By Boring Brick“ veranschaulicht. Hier noch der wohl beste Song des Albums, „All I Wanted“:

5 Kommentare

  1. Michaa... says:

    Hmm… Nette Chartlist, wobei ich irgendwie nur vier Alben dieser Sammlung gehört habe.
    Deswegen habe ich eine Frage bezüglich diversen Alben, die hier wirklich erwähnt werden müssten: Also zuerst: David Guetta – One Love, dann Black Eyed Peas – The E.N.D, Green Day – 21st Century Breakdown und Billy Talent – Billy Talent, um nur einige Alben zu nennen. :D
    Aber die Alben, die du genannt hast und die ich auch kenne (30 Seconds To Mars, Calvin Harris, Dead By Sunrise und K.I.Z.) gehören in dieser Reihenfolge zu meinen Lieblingsalben dieses Jahr.
    Und 30 Seconds To Mars hat das beste Album bisher gemacht. Allein dadurch, dass sie sich vielschichtiger zeigen. :D

  2. Maik says:

    Zu Deinen genannten:
    David Guetta ist sicherlich ein solides Album mit vier, fünf Knallertracks, aber das kann ich nicht wirklich durchhören, aber eher Geschmackssache.
    BEP: Drei gute und zwei solide Tracks reichen mir nicht. Da hatte ich mich derbe drauf gefreut und bin einfach zu enttäuscht…
    Ähnlich bei Green Day. Solide, nicht mehr.
    III von Billy Talent habe ich auch fast in die Liste aufgenommen. Hätte den ein oder anderen hinteren Platz sicher verdrängen können, knappe Sache. :)

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