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Und weshalb Fluglinien sie nicht einsetzen

Diese Boarding-Methode ist die schnellste

Diese Boarding-Methode ist die schnellste flugzeug-boarden

Herzlich willkommen zu Ausgabe #47156 der inoffiziellen Reihe „Maik nimmt ein aktuelles Video als Aufhänger, um über die größere Thematik im Allgemeinen zu schwadronieren“. Heute: Fliegen. Oder eher: Fluggäste. Denn sind wir mal ehrlich – wir sind die einzigen, die wirklich schlau sind, alle anderen sind dumme Herdentiere, die weder soziales Miteinander noch das Schnürrsenkelbinden beherrschen.

Das fängt am Gate an. Nicht nur sind die Hälfte aller Passagiere bereits artig zwei Stunden vor Abflug dort und sitzen herum, bevor man stundenlang im Flieger sitzen darf. Aber okay, jedem das SeineJeder, wie er will, Safety First, bla-blubb. Kaum gibt es irgendein Anzeichen von Verspätung, beginnt die erste Hektik („Da stand doch Boarding beginnt um 12:30 Uhr, jetzt ist 12:32 Uhr!“). Gibt es danach irgendwelche Anzeichen einer Gate-Öffnung, beginnt das freudige Schlangenbilden. Die erste Boarding-Gruppe wird aufgerufen, aber alle stehen einfach schon einmal – sicher ist sicher – und schauen dabei zu, wie die peinlich berührten Priority-Gäste an den Wartenden vorbei schlendern. Ich warte mittlerweile so lange, bis die Schlange komplett weg ist und mache mich dann so langsam aus – im Zweifel muss man ja eh auf dem Weg zum Flieger nochmal im Passagier-Zuführ-Arm oder auf der Treppe zum Flugzeug oder wo auch immer warten. Und dann wäre da natürlich noch das Landen, wenn alle hurtig aufstehen, nur um den Gang 12 Minuten lang zu blockieren, eher überhaupt eine Tür aufgeht. Aber das ist ein anderes Thema…

CGP Grey hat sich dem Boarding-Mechnismus gewidmet und zeigt uns plastisch und vor allem unterhaltsam auf, welche Methoden gängig und welche sinnvoll sind (Überschneidungen gibt es leider – aus Gründen – nur bedingt). Dabei fällt auf: DIE genial-beste Methode gibt es nicht oder wird niemals umsetzbar sein. Aber es wäre ein Leichtes, schneller zu boarden.

via: doobybrain

3 Kommentare

  1. Jörg says:

    Netter Text bis zu dem Moment wo ich „Jedem das Seine“ las. Lieber Maik, bitte benutze solche Redewendungen nicht auch wenn ich selbst weiß, wie es gemeint ist.

    • Maik says:

      Hm, ein interessanter Aspekt. Genauso, wie du weißt, wie ich es eigentlich (in diesem komplett anderen Kontext und im allgemeinen bzw. klassischen Sinne dieser überall genutzten Redewendung) gemeint habe, weiß ich, wie du es meinst. Und doch ist diese Formulierung so eine grenzgängerische Geschichte, wird sie doch hier klar in einem komplett harmlosen Sinne genutzt und ich finde es interessant, wie es fast mehr über Leute und ihre Auffassung der Formulierung aussagt, als die Worte selbst. Ich hasse den ganzen Nationalismus-Abschaum, habe aber in keinster Weise beim dahingeschriebenen Einsatz der Worte an diese alternative Bedeutungsschwere gedacht, bzw. finde es schade, dass man durch eine negativierte Nutzungsweise Symbole (bei der eigentlich friedlichen Swastika ja umso krasser und zurecht verboten) und bestimmte Wörter nicht mehr nutzen sollte (zumindest im damaligen Sinne). Aber wo ziehen wir da die Grenze? Schließlich bauen und nutzen wir noch immer Torbögen und Autobahnen wurden auch nicht wieder eingerissen? Irgendwo finde ich es schade, wenn Leute sich bei vielen solcher Dinge nur noch anprangernd darüber aufregen und vor allem in einem belehrend besserwisserischen und totalitäten Ton („Lieber Maik…“) meinen, obtruieren zu können. Ich weiß, du hast es vermutlich gar nicht so intolerant gemeint, ich finde die Gedankengänge dahinter nur interessant, dass schlechte Geschichte dazu führt, das harmlose Worte derart besetzt werden, das (vermeintlich) gute Leute guten Leuten an den Hals springen und der Nationalismus so noch immer ein Stück der heutigen Zeit im Griff hat und kaputt macht. Sehr traurig.
      Aber ich habe es mal abgeändert.

  2. Pingback: Wie Fluglinien ihre Preise festlegen

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