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Ich kam, sah und triefte

Hurricane Festival 2024: Nachbericht

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Am vergangenen Wochenende stieg das Hurricane Festival 2024 und ich war nach fünf Jahren endlich mal wieder in Scheeßel, um am musikalischen Trubel teilzuhaben (wer das Glück nicht hatte oder vor Ort Acts verpasst hat, kann die Konzerte on Demand über RTL+ anschauen!). Leider habe ich dieses Jahr nicht wie damals Zugang zum Fotograben erhalten, aber ich durfte Fotos vom Gelände machen. Das hat mir wenigstens erspart, das große und schwere Kamera-Equipment mitzuschleppen. Für ein bisschen bildliches Begleitmaterial für diesen Beitrag wurde dann mit dem Smartphone gesorgt.

Im Beitrag gehe ich mein Festivalerlebnis mit all den Acts (knapp 20) durch, die ich über die drei Tage zu sehen bekommen habe.

Der Festival-Freitag

Ich glaube, erstmals habe ich etwas vom offiziellen Eröffnungsact des Festival-Freitages mitbekommen, dem #HurricaneSwimTeam. Und mit den Reytons haben wir dann auch die offizielle Einweihung der River Stage mitbekommen. Coole Indie-Band aus UK, die man auf dem Zettel haben sollte. Allgemein war der Freitag ziemlich Großbritannien-lastig. Danach folgte nämlich mit Frank Carter & The Rattlesnakes bereits ein absolutes Highlight des Wochenendes, was den Auftakt enorm stark werden ließ. Der übercoole Frontmann hat nämlich einfach mal vier oder fünf Songs aus dem Publikum heraus gesungen – teils inmitten von um ihn herum wirbelnden Moshpits. Respekt!

Bei Fontaines D.C. wurde es irisch und auch wenn ich den neuen Song ganz cool finde, werde ich mit der Band nicht so ganz warm. Das ist mir in vielen Parts zu verträumt und nicht griffig genug. Und dann haben einzelne Bandmitglieder auch noch gemeint, während des Gigs auf der Bühne rauchen zu müssen, was ich enorm unangebracht fand.

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Noch unangebrachter war dann das, was während des IDLES-Gigs über uns hinein brach: Wasser. Viel Wasser. Kein wirkliches Gewitter, aber ein heftiger Starkregen. Der hat beinahe zum Abbruch des Konzertes geführt, aber Frontmann Joe Talbot hat mehr als deutlich gemacht, dass sie nicht wegen etwas „fucking water!“ aufhören würde. Die Stimmung war dennoch getrübt und bei Talbot war man mitunter nicht mehr ganz sicher, was grumpeliger Stage-Charakter und was ernsthafte Angenervtheit war.

Richtig ins Wasser fiel dann der Auftritt der Kooks. Die Technik hat auf der Bühne derart viel Seitenschlag-Regen abbekommen, dass man den Gig zunächst verschieben und dann offiziell absagen musste. Sehr schade, aber in dem Moment hatten wir eh im Pressezelt Zuflucht vor den Wassermassen gesucht.

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Ein paar Stunden später war der gröbste Regenfall vorüber, aber den Rest des Wochenendes hatte man noch was vom aufgeweichten und zertretenen Boden auf dem Festivalgelände. Ein bisschen schade finde ich, dass man allem Anschein nach lediglich Freitagabend auf dem zentralen Platzbereich mit kleinen Holzsegmenten etwas dagegen gemacht hat und nicht am nächsten Morgen mehr abgesichert hat. Aber gut, meine Schuhe waren eh schon dahin, bleibt das Regenpaar halt noch zwei Tage an.

Bei The National war ich sehr verwundert über Frontmann Matt Berninger, der entweder allgemein ein äußerst exzentrischer Typ ist, oder unter dem Einfluss von irgendwas auf der Bühne stand. Regelmäßig brach er in mit brüchiger Stimme vorgetragene Schreie aus, lehnte seinen Kopf gegen die Wand, „flirtete“ mit Damen aus der erste Reihe oder machte anderen Blödsinn. Keine Ahnung, ob das immer so mit dem ist, aber uns kam das seltsam vor.

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Dann haben wir noch auf den großen Headliner des Abends gewartet. Ed Sheeran. Ehrlich gesagt einfach, um mal sagen zu können, den Popstar live gesehen zu haben. An sich war das auch gut, weil Sheeran sehr sympathisch ist und erstaunlich „solo“ auf der Bühne unterwegs war. Aber wir hätten im Nachhinein lieber darauf verzichtet und ein, zwei Stunden früher im Bett gelegen. Auch ich bin leider nicht mehr Anfang 20…

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