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Ich habe das digitale Autorenn-Battle-System getestet

Anki OVERDRIVE ist die smarte Carrera-Bahn der Zukunft

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Und plötzlich kam ganz viel Weihnachtsstimmung auf, als ich rund eine Woche vor Heiligabend auf dem Wohnzimmerboden saß und Autos beim Umrunden einer Rennstrecke zugeschaut habe. Mit leuchtenden Augen, wie vor 20 Jahren bei der ersten Carrera-Bahn, die ich mit Papa zusammen aufgebaut hatte. Nur dass das eben alles viel smarter und virtueller und schneller und toller ist. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich irgendwann mal auf leuchtende Bildschirme drücke, um andere Autos abzuschießen, ich hätte diese Person als verrückt eingestuft und darum gebeten, mich schnell in die Zukunft zu bringen.

Aber die Zukunft ist ja zum Glück jetzt – und heißt Anki OVERDRIVE! Ich habe die Carrera-Bahn 2.0 getestet.

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Aufmerksame LeserInnen könnten sich daran erinnern, dass ich bereits 2013 etwas zum „analogen Rennspiel mit digitalen Features“ geschrieben hatte. Das war jedoch der Vorfahrer „Anki DRIVE“ – jetzt wird es noch OVER-hafter:

Auf die Plätze…

Ich habe das „Anki Overdrive Starter Kit“ zur Verfügung gestellt bekommen (und einen zusätzlichen Truck, aber dazu später mehr). Die Beginner Sets gibt es übrigens aktuell im Angebot, so dass ihr bis zu 20 Prozent sparen könnt (diese Ausführung z.B. gibt es für 144 statt 180 Euro).

Sehr positiv aufgefallen ist mir das smarte Verpackungsdesign der Box. Für Produktdesign bin ich sehr empfänglich und das Starter Kit ist sehr übersichtlich und funktional gestaltet, so dass auch das Verstauen nach dem Spielen sehr leicht und frußtfrei abläuft.

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Aber kommen wir zum Wesentlichen. Der Aufbau geschieht ungemein schnell. Die magnetischen Streckenteile zu verbinden macht Spaß – flöpp! Schon sind sie verbunden. Kein Friemeln, alles geht leicht von der Hand und wirkt stabil. Dazu kann man bereits mit dem Basis-Set acht unterschiedliche Strecken-Layouts erstellen.

Die kleinen Flitzer sehen modern aus und sind binnen acht bis zehn Minuten vollständig aufgeladen (Station dazu ist im Kit enthalten) und können dann bis zu 20 Minuten fahren. Dank eingebauter Leuchten gibt es stets passendes visuelles Feedback zu Ladestand und Aktionen im Spiel, was mir sehr gefällt.

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Fertig…

Ein bisschen creepy ist es dann schon, wenn plötzlich die Autos wie von Geisterhand von alleine losfahren und immer schneller durch das Rund flitzen. Dabei scannen sie die aufgebaute Strecke ab, um zu wissen, wo sie lang fahren können. All das geschieht in Verbindung mit der Mobile App, die man über etliche unterstütze Devices steuern kann. Und mit ihr die kleinen Supercars auf der Strecke.

Und ich muss schon sagen: Das macht wirklich Laune! Über die App erhält man informativ nach und nach Tipps und Tutorials, wie die Steuerung und das Spiel abläuft. Dabei kann man gegen Trainings-AIs spielen und so quasi auch alleine an der Bahn hocken und zocken.

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Auf dem Screen der App kann man während des Spiels die Geschwindigkeit des eigenen Renners steuern, sowie mittels Neigung Spurbahnwechsel vollziehen. Zwischen fünf Spuren kann beliebig hin und her gewechselt werden. Was etwas starr klingt, ist während des ungemein schnellen und dynamischen Spiels eigentlich überhaupt kein Problem (und ja immer noch um Weiten von den hin und wieder vorkommenden Wechselweichen des analogen Vorbildes von Damals ein Meilensprung).

Über weitere Tap-Flächen im Bildschirm lassen sich zudem Waffen abfeuern und Specials aktivieren. Die sind je nach Wagen und dessen erfahrenem Level unterschiedlich. Yep, es gibt ein Leveling-System, das auf Erfahrungspunkten und dem Erreichen von Achievements basiert. Ihr merkt, das ist deutlich komplexer als man zunächst denkt und bringt eigentlich die Komplexität eines Videospiels auf den Tisch oder Boden.

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Los!

Am meisten Spaß macht es natürlich im Mehrspielermodus mit echten Freunden. Dabei lässt sich unter mehreren Spielmodi wählen, wie dem eigentlichen Rennen, einem Battle-Modus, wo es durch das Abschießen von Feinden Punkte gibt oder den Takeover-Modus. Der zeigt bereits, dass es so schnell nicht langweilig wird mit dem System, da es sich fröhlich erweitern lässt. Zum Beispiel mit den eingangs erwähnten Supertrucks.

Die größeren Trucks sind etwas schwerer zu steuern, boxen gerne mal ihre Rivalen von der Strecke und „können nicht springen, denn sie zerstören“ – so zumindest die Beschreibung. Der Hintergrund: Man kann die Bahn auch um Sprungschanzen erweitern, die die Supertrucks jedoch nicht überwältigen können. Dafür sind sie robust (haben höhere Gesundheitswerte) und bieten einen besonderen Rage-Modus, in dem sie quasi alles vernichten, was ihnen in die Quere kommt. Und beim „Takeover“ fährt zunächst ein Supertruck einfach mit auf der Strecke und jeder Spieler muss versuchen, sich über seine Waffen Zutritt zur Steuerung dessen zu verschaffen. Mitten im Spiel steuert man dann plötzlich den Bulliden und kann nur so Punkte erzielen. Ein sehr originelles Spielerlebnis!

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Ihr merkt: Leveling, Spielmodi, Erweiterungen – da gibt es deutlich mehr zu bieten, als zum Beispiel die Fotos hier auf den ersten Blick zeigen. Gerade die unterschiedliche AI bzw. Konfiguration der Autos zeigt, wie viel Potenzial im Digitalen dieser Umsetzung steckt. Jedes Auto fährt sich tatsächlich anders und besitzt andere Vor- und Nachteile (habe bisher zwar nur zwei getestet, aber da war es so).

Hier mal ein kleiner Blick „Under The Hood“ in einem Promo-Video zur AI:

Zunächst war ich etwas traurig, dass die Autos selbst bei hoher Geschwindigkeit in der Bahn bleiben. Aber zum einen sollte man aufgrund der Waffen-Optionen immer mal taktieren, zum anderen führen Boosts zu ausbrechenden Autos und bei voller Fahrbahn wird eh gerne mal ein Flitzer von der Bahn gestoßen. Bei kleineren Ausbrüchen fangen sich die Fahrzeuge selbst und gelangen wieder auf die Fahrbahn, ansonsten ist es wie früher: Aufnehmen, abpusten und wieder aufsetzen.

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Gerne hätte ich auch die Option einer freien Fahrt gehabt. Also, dass man zum einen die Bahn ohne die Orientierung an den fünf Linien befahren kann (z.B. in einer Art offenem „Battle Modus“, wie früher bei Mario Kart 64), zum anderen, dass man komplett Gas und Bremse bespielt, also keine automatische Beschleunigung stattfindet. Das ist technisch natürlich noch einmal eine komplett andere Liga, aber da ist bestimmt noch etwas Spiel.

Ebenso träume ich von digitalen Displays auf der Strecke. Damit könnte man abgelegte Minen oder einsammelbare Objekte anzeigen und das Spiel nochmals eine Ebene weiter bringen. Das wäre kostentechnisch natürlich noch einmal eine ganze Ecke höher anzusetzen…

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Rennende

Mich hat Anki OVERDRIVE tatsächlich positive überrascht. Der Grundgedanke war mir bereits eine Weile vertraut, wie ausgefeilt und durchdacht das Spiel mittlerweile aber ist, ist tatsächlich sehr erfreulich. Hier und da gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die sich mein inneres Kind dann doch noch wünscht, ist dieser inspirierende Digital-Analog-Kampfrennen-Beutel erst einmal angezapft, aber vielleicht bringt mir ja mein 40-jähriges Ich dann in zehn Jahren genau das. Bis dahin werde ich viel Spaß mit meiner neuen Bahn haben. Muss mich eigentlich nur noch Papa zu Weihnachten besuchen kommen…

Weitere Informationen zum Rennset und den möglichen Erweiterungen und Funktionen findet ihr unter Anki.com. Drüben bei Amazon (Partnerlink) gibt es noch die Möglichkeit, zum Fest Sets und Erweiterungen zu kaufen. Gute Fahrt!

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Mit freundlicher Unterstützung von Anki.

2 Kommentare

  1. Kai W. says:

    Dein erster Artikel hierzu hatte mich schon begeistert. Es erinnert mich immer mehr an das Videospiel Split Second.

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