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Je Àlter, desto gehetzter?

Interessantes Zeitempfinden-Experiment

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Wir alle sind uns einig, dass die Zeit mehr und mehr rast. Das liegt zum einen an der fortschreitenden Beschleunigung der Welt, aber vor allem am eigenen Alter, das erbarmungslos von Tag zu Tag steigt. Eine Theorie besagt, dass die Zeit relativ schneller erscheint, weil ein Jahr anteilig eben einen immer kleineren Teil des bisherigen Lebens ausmacht.

Im japanischen Fernsehen wurde vor einer Weile ein interessantes Experiment dazu durchgefĂŒhrt. Vier Personen unterschiedlichen Alters (20, 40, 60 und 80 Jahre) wurden in kleine WohnrĂ€ume verfrachtet und haben die identische Aufgabe erhalten: Nach genau 24 Stunden aus dem Raum gehen. Ohne Uhr, nur nach GefĂŒhl. Tritt die Ă€lteste Person als Erstes aus?

„Does time go faster as you get older? Step out of the room after 24 hours.“

via: likecool

3 Kommentare

  1. Großartig! Allerdings frage ich mich, ob Kuro nicht so genau lag, weil er ja seine Kamera dabei hatte. Schließlich sollte in jeder Kamera der letzten Jahre, die Uhrzeit eingespeichert sein.

    Im Endeffekt war aber klar, dass dieses Experiment nicht wirklich die Theorie bestĂ€tigt, dass man mit der Zeit das GefĂŒhl hat, dass die Zeit immer schneller vergeht, da das einfach ganz andere Ursachen als das bloße Alter hat.

    Der Grund, warum man diese Vermutung hat, liegt unter anderem in dem von dir angesprochenen Prozentsatz, welchen jedes Alter hat. Allerdings ist viel wichtiger, dass man in jungen Jahren einfach immer mehr Neues erlebt. Je öfter sich etwas wiederholt, desto schneller geht etwas subjektiv vorbei. Ist es allerdings immer wieder eine neue einprĂ€gsame Erfahrung, behĂ€lt man diese stĂ€rker in Erinnerung und fĂŒhlt sich so, als wĂ€re die Zeit langsamer vergangen.

    Wobei das immer nur rĂŒckblickend funktioniert. Lerne ich eine Woche lang jeden Tag 12 Stunden etwas Neues oder mache etwas aufregendes, was ich vorher nie gemacht habe, vergeht diese Woche fĂŒr mich aller Voraussicht nach in diesem Moment deutlich schneller, als die nĂ€chste langweilige BĂŒrowoche. Wenn ich allerdings in einem Monat beide Wochen subjektiv vergleiche, ist die BĂŒrowoche danach einfach „nicht existent“ gewesen.

    Die aufregende Woche bleibt mir allerdings im GedĂ€chtnis und gefĂŒhlt war sie lĂ€nger als die Zeit danach.

    • Maik says

      Hehe, stimmt, das mit der Kamera könnte gut sein (wobei die das ja eigentlich hĂ€tten prĂŒfen mĂŒssen).
      Und klar, ist eine Mischung aus unterschiedlichen Dingen. Als Kind hat man eben auch noch nicht den Kopf voll mit Verpflichtungen und langfristiger Planung – da lebt man mehr im Moment und dadurch auch irgendwie „voller“. Aber schon interessant, was der Kopf mit einer eigentlich komplett einheitlichen Norm anstellt.

    • HĂ€tten sie, aber angesichts der Tatsache, dass sie ihn ja „entfĂŒhrt“ haben, war dafĂŒr in der Theorie keine Zeit ^^ Aber wird schon alles passen. Interessant war es auf jeden Fall, auch wenn es ungefĂ€hr so ausgegangen ist, wie ich erwartet hatte. Nur dachte ich, die jĂŒngste kommt zuerst raus.

      Das kommt noch dazu. Zudem schaltet man als Erwachsener mit Verpflichtungen gerne abends einfach mal ab, womit der Tag indirekt vorbei ist. Kinder sind oftmals noch aktiv, selbst wenn sie ins Bett sollten :D

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