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Alleine beim Konzert

Meine Woche (130)

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Irgendwie scheinen aktuell reihenweise Sonntagabend-Highlights anzuliegen, von denen ich euch stets erst eine Woche verspätet berichten kann. Aber es lohnt sich! Und die Hauptstory diese Woche hätte gar nicht mittiger stattfinden können, denn Mittwoch war ich quasi zum ersten Mal alleine auf einem Konzert. Seltsames Gefühl.

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Meine letzte Woche

Sonntag ging es in den Admiralspalast. „Die Prinzen“ hatten (gegen eine mehr als stattliche Eintrittsgebühr) geladen – samt Orchester! Die vor Jahrzehnten zuletzt gehörten Songs mal live zu hören, war vor allem in diesem besonderen Arrangement sehr unterhaltsam. Zwar saßen wir (dank günstigster Preiskategorie) in der zweitletzten Reihe, aber die Stimmung schwappte auch bis dorthin. Das war eh kurios, da ich zu Beginn aufgrund des Theater-Settings der Location und dem Klassik-Feeling durch das Orchester nicht ganz sicher war, wie angemessen ein stimmungsvolles Mitgehen wäre. Aber die Zweifel wurden binnen Sekunden verwischt, als das Publikum unentwegt zum Mitklatschen angeregt wurde.

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Ein Konzerterlebnis der anderen Sorte gab es Mittwoch bei „Franz Ferdinand“. Ich gebe zu, dass ich nicht soo scharf darauf war, hatte ich die Glasgower vor ein paar Jahren beim Lollapalooza gesehen und für ernüchternd erachtet. Dazu der stattliche Preis von 42-Euro-nochwas – hm. Aber das Lieblingsmädchen wollte hin, also habe ich mal bezüglich einer Presse-Akkreditierung angefragt. Und Tatsache, kurzfristig ging es noch – aber eben nur ein Ticket. Kein Problem, kaufen wir eben noch eines – halber Preis für jeden, das passt dann.

Also gingen wir zusammen zum Tempodrom, das neben seiner beachtlichen Architektur auch stets durch schreckliches Tür-Management aufzufallen weiß. Nachdem ich am Schalter mein Gästelisten-Ticket abgeholt und wir uns in die sich über den Vorplatz windende Schlange gestellt hatten, fiel mir da etwas auf…

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Mein Lieblingsmädchen hatte bewusst beim Privatabkauf einer Karte darauf geachtet, „auch“ einen Stehplatz für den Innenraum zu bekommen. Und nun hatte ich einen Sitzplatz zugeordnet bekommen. Ich weiß, geschenkter Gaul und so, aber irgendwie war das doof. Umtauschen ging nicht, dazu hieß es, dass drinnen kontrolliert wird, wer in den Innenraum kommt und sowohl Tickets als auch Arme der Personen abgestempelt würden. Kurz überlegte ich, nach Hause zu gehen, aber das wäre ja auch Quatsch gewesen. Also ging ich auch hier in die vorletzte Reihe im Hochrang und habe zwischen Wildfremden das Konzert erlebt. Wenigstens konnten wir uns so die Garderobe sparen.

Nach meinem Grippe-Auswahl im Februar konnte ich diesen Monat mal wieder beim „Mukkeraten“ mitmachen. Mehr gibt es dazu leider nicht zu berichten (man, waren wir schlecht…).

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Freitag bin ich dann in die Heimat gefahren. Eltern besucht, Burger gefuttert und genau das richtige Wochenende erwischt: „Baustellenfest“ stand an. Die Hauptstraße wird seit Ewigkeiten umgebaut, also hat man einen Bierwagen sowie eine kleine DJ-Ein-Mann-Band-Hüte aufgebaut. Da sag nochmal einer, in Berlin wäre viel los!

Okay, der eigentliche Grund für meinen NRW-Besuch ist das sonntagabendliche Highlight. Denn jetzt gerade stehe ich seit Jahren mal wieder im schönsten Fußballtempel der Welt und feuere meine Borussia an.

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Darauf freue ich mich!

Hoffentlich auf einen Dreier für den BVB! Ansonsten auf eine möglichst entspannte Rückreise morgen und ein unterhaltsames Wochenende in der Hauptstadt. Vielleicht wird das spektakuläre Baustellenfest ja noch übertroffen.

Und ich muss unbedingt mal wieder Fotografieren gehen…

2 Kommentare

  1. Rocco says:

    um dieses erlebnis – beneide ich dich nicht, aber es war dein job, oder?

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