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Review: Und alle so: „Yeah Yeah Yeah, La La La!“

Calvin Harris - Ready For The WeekendTitel: Ready For The Weekend (Partnerlink)

Artist: Calvin Harris

Release: 25.09.2009

Genre: Dance / Elektro-Pop

Label: Ministry O (edel)

Urteil: 4,0 von 5,0 Sternen


Kurzum:
Gute Tanzstimmung mit vielen Facetten.

Tracklist:
1. The rain (4:36)
2. Ready for the weekend (3:38)
3. Stars come out (4:29)
4. You used to hold me (3:51)
5. Blue (3:41)
6. I’m not alone (3:32)
7. Flashback (3:49)
8. Worst day (3:46)
9. Relax (3:49)
10. Limits (3:43)
11. Burns night (2:20)
12. Yeah yeah yeah la la la (3:17)
13. Dance wiv me (4:25)
14. 5iliconeator (3:29)

Gesamtlänge: 52:25 Min.

Der Brite Calvin Harris kommt nun also mit seinem zweiten Album daher und hat es irgendwie geschafft, doch bereits davor in allen Köpfen zu schwirren. Und das auf unterschiedlichste Art und Weise. Dem Großteil sollte er bekannt sein mit seinem Nummer-Eins-Hit „Dance wiv me“, bei dem er tatkräftige Unterstützung von Rapper Dizzee Rascal erhalten hat (s. unten). Die paar, die ihn da noch nicht bemerkt haben, sollten zumindest den Refrain von „Yeah Yeah Yeah La La La“ kennen, der im aktuellen sort oft Gremlins-TV-Spot einer amerikanischen Limondenmarke seit Monaten rauf und runter gespielt wird. Und nicht zuletzt hat er mit seiner Humthasizer-Marketingnummer (zuvor bei uns) im Zuge seiner neuen Single „Ready For The Weekend“ für Aufsehen gesorgt, was ihn „sogar“ in die deutschen-TV-Nachrichten gebracht hat.

Das erstaunliche daran ist wohl, auf welche unterschiedlichen Weisen er sich so präsentiert. Und genau das zeichnet seine Platte aus: Abwechslung. Neben vielen Dance- und Elektronikelementen tauchen hier und da auch Einflüsse aus dem Hip Hop oder einfacher Popmusik mit ein. Und so entsteht ein beachtliches Album, das in irgendeiner Weise wohl jedem schmeckt.

Gleich der erste Track weiß zu überzeugen. „The Rain“ hat ein gelungenes Intro, welches sogar mit einem Saxophon (?) daherkommt. Gekonnt wird auf elektronische Klänge umgeschwengt, aber das sitzt und passt alles. Danach die gleichbetitelte Single aus dem Album. Leichtere Klänge, die passend für den Spätsommer und den Club sind, ebenso wie das folgende „Stars Come Out“. „You Used To Hold Me“ kommt wieder etwas dreckiger aber auch mit einer Schüppe mehr Wumms daher. Das einzige nervige ist diese ständige „Schlüsselheruntergefalle“ im Background (jetzt habe ich’s euch versaut, weil ihr nur noch darauf achten werdet!). „Blue“ fängt als 20-Sekunden-Ballade an und wird dann zu einer Harris-Ballade. Irgendwie langsam und ruhiger, aber halt auch nur im Vergleich zum Rest. Dennoch sehr belebend. „I’m Not Alone“ ist dann doch eher der Tritt auf die Bremse und stellt die erste wirkliche Midtempo-Nummer dar, die nicht voll auf die Zwölf ballert. Herauszuheben wäre noch Worst Day, einer leicht-wippenden Nummer, bei der die Hilfe von Izza Kizza als Rap-Part mit ins Boot geholt wurde. Bei „Relax“ fühlt man sich irgendwie an einen Gnarles Barcley-Song erinnert, da die Vocals doch arg wie die von Cee-Lo klingen. „Limits“ kommt mit gelungener Bridge daher, schläft aber leider im Laufe der ständigen Wiederholungen etwas ein. Hier wäre mehr drin gewesen. „Burns Night“ ist der Bruch im Album. Ein rund 2-minütiges Instrumental, welches alle zuvor kaputt getanzten Beine wieder von den Tischen auf den Boden herunter holt. Doch dann kommt die sensationelle Zugabe und der Coca-Cola-Song mit dem wohl bescheuertsten Namen seit langem zerrt sofort wieder alle hoch. Viel Dynamik, guter Sound – Klasse! Dizzee Rascal folt danach mit einer Nummer, die absolut einmalig auf dem ganzen Album ist, aber die gewisse Würze bringt. Der Abschlusstrack „5illiconeator“ (What the?) bringt dann erneut mit ruhigen Klängen den Zuhörer nach Hause. Erneut ohne Harris‘ Stimme wirkt der Track als gelungener, aber unspektakulärer Abschluss.

Urteil: 4,0 von 5,0 Sternen

Alles in Allem überzeugt Calvin Harris absolut mit dieser Platte. Vielleicht werden Elektro-Nerds die Nase darüber rümpfen, wie poppig es teilweise ist, aber für mich als musikalischer Gelegenheitsdancer sind Vocals und Melodie nun einmal unumgänglich. Und genau diese Mischung bekommt er sehr gut hin. Zumal wirklich viele Facetten auf dem Album sind, da ist für jeden was dabei. Also, fertig für’s Wochenende und alle auf den Dancefloor! Und alle so: „Yeah Yeah Yeah, La La La!“.

„Ready For The Weekend“:

„Dance Wiv Me“:

„Yeah Yeah Yeah La La La“ (nicht! die Album-Version):

4 Kommentare

  1. Michaa... says:

    Schöne Review.
    Aber Denkfehler oder schlecht informiert.
    Das Album „Ready For The Weekend“ ist schon sein zweites Album.
    Das erste Album ist „I Created Disco“. Bekanntestes Lied daraus ist wohl „Acceptable In The 80’s“
    :D

  2. Maik says:

    Stimmt natürlich absolut. Hatte ich vorhin vergessen und nebenbei geschrieben, nicht mehr durchgelesen, usw. … *ausred*

  3. Michaa... says:

    Es sei dir verziehen.
    =)

  4. Pingback: 2009: Best of Musik | LangweileDich.net

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