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Wolfmother @ Berlin

Wolfmother in Berlin

Gestern war es endlich soweit! Ich habe doch tatsächlich Tickets für eine meiner absoluten Lieblingsbands gewonnen und konnte den Auftritt der australischen Band Wolfmother in Berlin live miterleben in Farbe und mit Ton. Eine der besten Parties ever.

Aber eins nach dem anderen. Natürlich wurde der Berlintripp auch zum Ultra-Fast-Sightseeing genutzt. Nachdem ich den Kanzlerkümmel von der Anfangs- bis zur Endstation kompletto(!) gefahren bin, gab es natürlich BrandenburgerTorAlexHasenheideKotti und so weiter. Und Marion, die gerade ein Praktikum in der Hauptstadt absolviert, hat mir die beste Falafel, das nicht ganz unbedingt beste Eis und die beste Admiralsbrücke Berlins gezeigt.

Admiralsbrücke in Berlin

Doch abends kam dann natürlich das eigentliche Highlight… (Mehr Bilder und Video nach dem Sprung)

Martin Kesici. Nein, natürlich Wolfmother! Aber Erstgenannter hat wohl auch Tickets dazu gewonnen, denn der hat sich auch zum Spindler & Klatt nach Kreuzberg verirrt. Ein Beweisfoto zu machen, war mir dann aber doch zu doof. Muss man ja nicht unbedingt medial wiederbeleben.
Ein weiterer Star war absolut die Location. Direkt an der Spree gelegen konnte man draußen und drinnen in sehr stylischer Umgebung sitzen, liegen, gammeln, abrocken. Alle fünf Meter waren Bartheken aufgebaut, denn der eigentliche Initiator der exklusiven Aktion (es gab keine Tickets zu kaufen) war eine namenhafte Wodka-Marke, die eine Rock Edition heraus bringt. Und so gab es den kompletten Abend Absolute Cocktails für umme. Nicht das schlechteste.

Wolfmother in Berlin

Auch vor Ort war Rockstarfotograf Danny Clinch. Der hatte in einem Nebenraum einige Fotos ausgestellt, die er von Wolfmother geschossen hat. Zudem wuselte er während des Konzerts mit seiner Kamera umher UND spielte bei Woman doch tatsächlich ein gut zweiminütiges Mundharmonika-Solo. Ein Teil davon ist auf dem Video weiter unten.

Wolfmother in Berlin

Etwa eine Stunde später als eigentlich angedacht, hat Wolfmother dann endlich um 00:30 Uhr die Bühne betreten. Die Stimmung war super, die Bude war voll und die Australier um Sänger, Lead-Gitarrist und Songwriter Andrew Stockdale in Bestform. Wirklich sehr gute Live-Performance! Mit einem neuen Song haben sie begonnen, mit „Joker And The Thief“ dann wirklich losgelegt. Leider war nach gut einer Stunde Schluss. Wir haben uns alle doch etwas verblüfft gegenseitig angeschaut und waren etwas wütend ob der kurzen Festivallänge. Die Zugabe bestand dann auch ausschließlich aus „Dimension“. Das war dann insgesamt doch etwas wenig und schade. Ebenso, wie dass der neue E-Orgel-Spieler nicht dermaßen auf der Bühne abgeht, wie sein Vorgänger. ;)

Wolfmother in Berlin

Immerhin konnten wir eine Hand voll neuer Songs hören, die allesamt überzeugen konnten. „New Moon Rising“, die erste Single-Auskopplung (ab 14. August in Radio und Internet) ist da noch nicht mal das stärkste (wie beispielsweise das Intro am Ende des Videos zeigt). Aber auf das Album („Cosmic Egg“, 9. Oktober) freue ich mich nun auf jeden Fall noch mehr als sowieso schon zuvor. Denn auch wenn es ein kurzes Intermezzo war, war es dennoch klasse! Muss die auf jeden Fall bei ihrer Tour noch einmal in voller Länge sehen.

Wolfmother in Berlin

Nach dem Auftritt wurde dann weiter gefeiert. Der DJ war und hat gut aufgelegt, frische Mashups und eine gute Mischung. Wenn der immer im Spindler arbeitet, ist es ein weiteres Plus des im Stadtführer eh als „Insider Tipp“ gehandelten Clubs. Kurz vor Vier bin ich dann bei immer noch recht vollem Haus gegangen, um meine erste Bahn nach Hannover zu erwischen. Und gegen Vier gab es dann den besten Döner am Berliner Ostbahnhof. Ein guter Ausklang.

Hier dann noch das versprochene Video. Es bietet im Endeffekt nur ein paar Impressionen des Auftritts. Leider ist das Mikrofon meiner alle anderen Kameras der Welt beschämenden Technikschatulle so gut wie nicht vorhanden, sobald es lauter als ein Mottenschiss wird. Aber ein bisschen gibt es immerhin zu erkennen oder zumindest zu erahnen. Das Ende von „Woman“, der Anfang von „Back Round“ und zuguterletzt noch ein nagelneuer Song.

Hier „Woman“ in guter Qualität!

Alles in Allem war es eine mehr als geniale Party mit super Musik, auch wenn leider vieel zu kurz. So war es doch eher eine Werbeveranstaltung für Hochprozentiges. Und Martin Kesici.

Tschüss Berlin… Bis zum nächsten Mal!

Für alle, die dann doch nochmal bessere Bild- und Audioqualität eines Wolfmother-Auftritts erleben möchten, gibt es hier nochmal „Joker And The Thief“ live bei Rock am Ring 2007:

2 Kommentare

  1. Marion says:

    Yay! :) Wo hast du die Zeit bis zum ersten Zug morgens überbrückt?

  2. Maik says:

    Na bei der Party… ;)

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