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Besuch und ein Haus voll Kunst

Meine Woche (86)

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Eine wunderbar abwechslungsreiche Woche liegt hinter mir, in der ich sowohl die Rolle des Besuchten, als auch die des Besuchenden einnehmen durfte. Dazu gibt es Neuigkeiten in Sachen Wohnungseinrichtung, fünf Stockwerke voll Kunst und eine großräumige Bombenentschärfungs-Ausweichung.

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Meine letzte Woche

Wie immer das Wichtigste der Woche: unsere Spülmaschine geht wieder! Also… vermutlich. Zumindest wurde sie repariert, einige Minuten testgespült und nichts läuft mehr aus. Aus zeitdefizitären Gründen kamen wir aber noch gar nicht dazu, einen kompletten Spülgang durchzuführen. Aber ich bin vorsichtig optimistisch, dass unser an Studienzeiten erinnernde Handspülen ein Ende hat. Wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit, ey…

Passend zur heimischen Evolution gibt es zwei Neuanschaffungen, die zwar noch nicht den Weg in die neuen vier Wände gefunden haben, aber per Online-Auktion gesichert wurden. Zum einen eine Holzkiste, die wir zum Couchtisch umfunktionieren werden (bisher steht da ein Mini-Schreibtisch von IKEA, der dank seiner formidablen Arbeitshöhe stets Bildschirm-Anteile verdeckt, weil wir zu faul sind, darauf platzierte Flaschen umzustellen…). Zum anderen ein – Trommelwirbel… – SNES! Mein Lieblingsmädchen hat den Fehler begangen, ihrem Uralt-Röhren(!)fernseher einen Namen zu geben. Und so ist „Hugo“ noch immer unser Mitbewohner, obwohl er rational betrachtet keinerlei Rechtfertigung besitzt. Sein Arbeitsvisum ist jedenfalls seit Ewigkeiten abgelaufen – bis jetzt! Dank Super Nintendo könnte er seine neue Bestimmung gefunden haben.

Donnerstag folgte Besuch von Freunden aus Hamburg. Mit denen waren wir u.a. passend zum „Star Wars Day“ am 4. Mai in der (bis Mitte des Monats verlängerten) Science-Fiction-Ausstellung im Sony Center, viel mal mehr mal weniger gut essen und tatsächlich noch in „The Haus“. Falls ihr nicht wisst, was das ist: Ein altes Bürogebäude, in dem 101 Zimmer von jeweils unterschiedlichen (Street) Artists verkünstelt worden sind. Ungemein kreativ, inspirierend und unterhaltsam. Außer das Warten in der Schlange davor, wobei wir vormittags mit rund 50 Minuten noch sehr gut davon gekommen sind. Lohnt sich allemal, denn drinnen kann man gut und gerne 2-3 Stunden verbringen. Das Gebäude wird Ende Mai abgerissen, alle Touren sind leider ausgebucht (von den Künstlern selbst durchgeführt, sehr cool!), aber der Eintritt dafür auf Spendenbasis weiterhin möglich (und hier und da kann man den Touren ja mal illegalerweise lauschen…).

Donnerstag haben wir uns dann spontan noch „The Wholls“ angeschaut, die den kompletten Monat jeden Donnerstag im Sage Club in die Saiten schlagen. Sehr zu empfehlen, die Jungs von Downunder!

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Samstag ging es dann noch nach Hannover, wo wir nicht nur Studienfreunde nach langer Zeit wiedergesehen haben, sondern auch einen recht neuen Bewohner auf unserer Erde begrüßen durften. Nebst Baby-Gerede und indischem Essen gab es dann noch eine zünftige Runde „Cards Against Humanity“, ehe es heute wieder zurück gen Berlin ging. Gerade noch passend vor der großen Bombenentschärfung in Hannover, die mit 50.000 Menschen die zweitgrößte Evakuierungsaktion Deutschlands mit sich gebracht hat. Umfangreicher wurde mit 70.000 Personen erst letztes Jahr geräumt – in Augsburg. Wir scheinen irgendwie so etwas wie Bomben-Spürmenschen zu sein…

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Darauf freue ich mich!

re:publica! Das erste Mal findet sie quasi vor meiner Haustür (also für Berlin obligatorische 30 Minuten S-Bahnfahrt) statt. Erneut scheine ich mich in Sachen Nicht-Vorbereitung zu übertreffen, so dass ich noch nicht dazu gekommen bin, auch nur einen Blick in das Programm zu werfen. Aber das ist eh zweitrangig, Hauptsache, ich kann einige tolle Leute (wieder)sehen! Dazu vielleicht noch Blog’n’Burger morgen, ein Konzert Mittwoch und wer weiß, wie viele Bierchen.

Samstag steht dann unsere Einweihungsfeier an. Gepaart mit dem obligatorischen ESC-Trinkspiel, das mittlerweile bestimmt ins fünfte oder sechste Jahr geht. Bis dahin müssen wir dann aber doch noch gehörig mit dem Auf- und Ausräumen vorankommen, die Kiste abholen, Getränke kaufen, Trinkspiel vorbereiten, Essen einkaufen, und, und, und… WUAAHHHH!!!

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Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

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